Apple verdient jede Menge Geld mit iPhones, iPads, Macs und weiteren Spielzeugen. Doch die neue Geldquelle des Herstellers sorgt im Angesicht der schieren Summen für Erstaunen. Wo kassiert die Kultfirma im Moment so richtig ab? GIGA kennt die Antwort.

 

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Apples neue Geldquelle: Fast 17 Milliarden mit App Store und Co.

Für die meisten Menschen ist und bleibt Apple in erster Linie eine „Hardware-Company“. Was viele dabei übersehen: Der iPhone-Hersteller verdient mittlerweile jede Menge Geld auch mit Dienstleistungen. Für Erstaunen sorgen dabei jetzt die veröffentlichten Zahlen. Von Januar bis März 2021 landeten ganze 16,9 Milliarden US-Dollar in Apples Geldspeicher, allein mit „Services“ – ein neuer Rekord. Der Bereich wächst gegenüber dem Vorjahr so um 27 Prozent, ein kräftiger Sprung nach vorn.

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Zur Veranschaulichung: Das ist exakt der Betrag, der im selben Zeitraum mit dem Erlös aus dem Verkauf aller iPads und Macs erwirtschaftet wurde. In der Tat erstaunlich. Doch was versteht Apple eigentlich unter diesem Geschäftsbereich? Mit dabei sind am Ende unter anderem die Umsätze aus dem App Store, Mac App Store, Apple Music, Apple Pay, AppleCare, Apple TV+, Apple Arcade, Apple News+ und Apple Fitness.

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660 Millionen Abos: Einfacher als Gelddrucken

Doch nicht nur die Umsatzzahlen erstaunen, auch die damit in Verbindung stehende Anzahl der Abonnements beeindruckt die Marktbeobachter. In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Apple nämlich noch mal 40 Millionen Abos für seine Dienstleistungen hinzugewinnen – macht in Gänze 660 Millionen Abos und ein Plus von 145 Millionen im Vorjahresvergleich. Apple verfügt also sprichwörtlich über eine stetig wachsende „Gelddruckmaschine“ im Keller und macht sich ein Stück weit unabhängiger von den alleinigen Hardwareverkäufen.

Dominiert werden die Umsatzzahlen natürlich noch immer von der Apple-Hardware. Im letzten Quartal verzeichnete Apple nämlich einen Gesamtumsatz von 89,6 Milliarden US-Dollar, 2020 waren es im selben Zeitraum „nur“ 58 Milliarden. Kurzum: Apple freut sich derzeit über ein beeindruckendes Wachstum und gehört eindeutig zu den Gewinnern der noch immer aktuellen Corona-Krise.