Honor hat es geschafft. Anders kann man den kometenhaften Aufstieg des ehemaligen Tochterunternehmens von Huawei nicht beschreiben. Während viele chinesische Smartphone-Hersteller Probleme mit ihren Verkäufen im Heimatland haben, legt Honor einen Raketenstart hin und wird dort aus dem Nichts zum größten chinesischen Smartphone-Hersteller. Nur ein Unternehmen kann Honor schlagen.

 
Honor: Huaweis Ableger für „Digital Natives“
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Honor erobert chinesischen Smartphone-Markt

Nach dem Verkauf von Honor durch Huawei ist das chinesische Unternehmen wie befreit. Während der Smartphone-Absatz von Huawei immer weiter einbricht, kann Honor uneingeschränkt auf alle Technologien zugreifen und macht das auch. Das zahlt sich aus, denn damit kann Honor seinen Marktanteil drastisch ausbauen und ist in kürzester Zeit zum größten chinesischen Smartphone-Hersteller in China geworden.

Honor ist nach dem Verkauf durch Huawei zum größten chinesischen Smartphone-Hersteller in China geworden. (Bildquelle: IDC)

China ist im Übrigen der größte Smartphone-Markt der Welt. Apple sichert sich unangefochten den ersten Platz, hat aber nur ein Wachstum von 3 Prozent vorzuweisen. Honor sprintet auf den zweiten Platz. Der Marktanteil steigt von 4,6 auf 17 Prozent, was einem Wachstum von 253,4 Prozent entspricht. Wenn das so weiter geht, dann wird Honor in absehbarer Zeit den chinesischen Markt dominieren. Vivo und Oppo verlieren Marktanteile. Xiaomi kann sich trotzdem nicht weiter vorarbeiten. Mit einem Wachstum von 11,1 Prozent reicht es weiterhin nur für Platz fünf.

Wir haben uns das Honor 50 im Detail angeschaut:

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Honor will auch in Europa expandieren

Das Ergebnis von Honor in China zeigt deutlich, dass die ehemalige Huawei-Tochter es richtig ernst meint. Mit dem Honor 50 und Honor 50 Lite (zum Test) hat das chinesische Unternehmen bereits gut vorgelegt. In Zukunft dürften aber noch viele weitere Smartphones folgen, die nicht mehr so sehr an Modelle von Huawei erinnern. Die Unabhängigkeit von dem Unternehmen wird sich deutlicher herausstellen und dann wird man in Europa da weitermachen wollen, wo Huawei aufgehört hat. Die Zeichen stehen auf Erfolg.