Prinzipienreiter, pünktlich wie ein Uhrwerk und erfinderisch: Klischees über Deutsche gibt es viele. Eines davon ist der fehlende Humor, der Bundesbürgern nachgesagt wird. Die Nummer 1 bei Amazon Prime Video beweist aber das Gegenteil. Diese Show ist der Streaming-Liebling der Deutschen und bricht alle Rekorde.

 
Amazon Prime
Facts 

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Rekord-Inflation: Die vergangenen Jahre haben den Menschen einiges abverlangt. Vielleicht ist es mit Blick auf die Weltlage auch weniger überraschend, dass die Lieblingsshow der Deutschen auf Amazon Prime Video nicht aus dem Action- oder Krimi-Genre kommt, sondern eine Comedy ist: LOL: Last One Laughing.

„LOL: Last One Laughing“ ist erfolgreichste Show auf Amazon Prime Video

Die Comedyshow mit Michael „Bully“ Herbig ist „zum dritten Mal hintereinander der meist-gestreamte Titel aller Zeiten bei Prime Video in Deutschland und Österreich“, schreibt Amazon in einer Pressemitteilung. Seit letztem Donnerstag steht außerdem das Finale der aktuellen dritten Staffel bereit (Quelle: Amazon). Die ist leider auch die letzte, in der man Mirco Nontschew vor seinem Tod sehen konnte.

Den Streaming-Erfolg will Amazon fortführen und hat bereits eine vierte Staffel von LOL angekündigt. „LOL: Last One Laughing bleibt das absolute Lieblingsformat unserer Prime-Mitglieder“, so Philip Pratt, Leiter Deutsche Originals bei Amazon Studios. Auf Staffel vier müssen Zuschauer von Prime Video aber noch ein ganzes Stückchen warten. Die soll erst im Frühjahr 2023 auf dem Streaming-Service zu sehen sein, der laut Zahlen von Branchendienst JustWatch zuletzt sogar Netflix in Deutschland überholen konnte.

Der große Streaming-Check: Welcher Anbieter passt zu dir?

Der große Streaming-Vergleich Abonniere uns
auf YouTube

Netflix will mit Qualität auf sinkende Abonnenten reagieren

Streaming-Vorreiter Netflix hatte in jüngster Zeit mit Negativschlagzeilen zu kämpfen. Erstmals seit 10 Jahren sank etwa die Zahl der Abonnenten, was zu einem heftigen Kurseinbruch an der Börse führte. Tesla-Chef Elon Musk hat eine verfehlte Programmpolitik als Schuldigen ausgemacht, die „wokes“ Gedankengut über interessante Storys stellt. Netflix selbst will mit einer Qualitätsoffensive gegensteuern.