Erneut wird das E-Tanken teurer: Deutsche Tesla-Kunden zahlen ab sofort mehr für den Strom von Superchargern. Die Preiserhöhung beläuft sich auf 12,5 Prozent, eine Kilowattstunde lässt sich Tesla nun mit 45 Cent bezahlen. Im Vergleich bleibt das aber immer noch günstig.

 
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Tesla: Preiserhöhung auf 45 Cent bei Superchargern

Tanken am Schnellladenetz von Tesla ist ab sofort teurer. Tesla selbst hat die Preiserhöhung zwar wie üblich nicht kommuniziert, doch mehreren Nutzerberichten zufolge kostet das E-Tanken an den Superchargern des Unternehmens in Deutschland nun 45 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einer Steigerung von 12,5 Prozent, da Tesla zuvor 40 Cent verlangt hatte (Quelle: Teslamag).

Ladesäulen-Strom für E-Autos von Tesla ist in letzter Zeit deutlich teurer geworden. Erst im August 2021 wurde er auf 40 Cent erhöht, nachdem er im Mai auf 37 Cent stieg. Ende des vergangenen Jahres konnte Strom noch für 35 Cent bezogen werden, zuvor waren es 33 Cent. Innerhalb der letzten zwölf Monate ist der Preis um 10 Cent pro Kilowattstunde gestiegen.

Ausgesprochen teuer sind die Preise bei Tesla im Vergleich mit anderen Anbietern aber weiterhin nicht. Bei Ionity müssen Fahrer ohne Vertrag 79 Cent aufbringen, bei ENBW sind es je nach Vertrag mindestens 46 Cent und maximal 55 Cent. Tesla verlangt allerdings weiter keine Grundgebühr von seinen Kunden.

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Tesla: Supercharger für Fremdkunden teurer

Schon länger kündigt Tesla an, sein Schnellladenetz auch Besitzern anderer Elektroautos zur Verfügung stellen zu wollen. In den Niederlanden ist dazu im November ein Test in die Wege geleitet worden. Dort hat es jetzt ebenfalls einen Preisanstieg von 57 bis 58 Cent auf nun 64 bis 69 Cent pro Kilowattstunde gegeben. Über ein Abonnement für 12,99 Euro pro Monat kann der Preis aber auf 32 Cent gedrückt werden.