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Tesla: So weit ist das autonome Fahren wirklich

Das Tesla Model 3 auf der IAA 2023 in München. (© GIGA)
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Alle Jahre wieder verspricht Tesla-Chef Elon Musk, dass man nicht mehr lange auf das autonome Fahren warten müsse. Jetzt hat der amerikanische Hersteller ein mehrere Minuten langes Video veröffentlicht, in dem ein Tesla ganz von alleine fährt.

„Full Self-Driving“-Demo von Tesla: Es geht scheinbar voran!

Ganze 5 Minuten lang ist das Video, in dem Tesla den technischen Fortschritt feiert. Gezeigt wird der derzeitige Zustand der „Full Self-Driving“ (FSD) Beta. Die Software sei mittlerweile bei Version 11.4.7 angekommen. Komplett freihändig gleitet das Fahrzeug durch die Straßen von Austin, Texas.

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Zu Demonstrationszwecken wurde die Anforderung, mindestens eine Hand am Lenkrad zu haben, deaktiviert – vermutlich aus Sicherheitsgründen wurde auf einen Fahrer nicht verzichtet.

Die Firma kommentierte das Video: „Wie auch ein Mensch nutzt die FSD-Funktion neuronale Netze, um die Umwelt wahrzunehmen und zu verstehen. Dank unseres einzigartigen Flotten-Lernansatz sind wir in der Lage, Daten von unseren Fahrzeugen anonymisiert zu sammeln. Das bedeutet, dass die neuronalen Netze aus weit mehr Fahrszenarien lernen konnten als der durchschnittliche menschliche Fahrer (inklusive unüblicher und seltsamer Situationen).“

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Schon 2016 wurde der Grundbaustein für die FSD-Technik gelegt:

Tesla: Hardware für autonomes Fahren im Model S

Elon Musk & das autonome Fahren: ein Mammutprojekt

Seit 2016 tüftelt Tesla bereits an der Technologie. Schon damals versprach Elon Musk, das es nur noch 2 bis 3 Jahre dauern würde. Dann sollten die ersten Modelle – schon seitdem mit allen benötigten Sensoren und Kameras ausgestattet – schon ganz allein herumfahren. Der erste „Autopilot“ ist bereits seit Juli 2021 freigeschaltet, Unfallfrei ist das System der Stufe 2 allerdings noch nicht. Die Hürden sind hoch.

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Seit Ende 2022 können sich Tesla-Kunden die FSD Beta per Over-the-Air-Update ziehen. Billig oder gar kostenlos gibt es aber bei Tesla nichts: Knapp 15.000 US-Dollar kostet die Teilnahme am Experiment.

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