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E-Autos: BMW & Mercedes stehen gut da, VW muss zittern

Der Vision One-Eleven von Mercedes lässt technische Spielereien aus der Vergangenheit im Elektro-Gewand wieder aufleben. (© GIGA)

E-Autos sind für die Hersteller über Jahre eine unsichere – vor allem teure – Wette auf die Zukunft gewesen. Doch der Wechsel scheint sich auszuzahlen, zumindest für die deutschen Premiummarken Mercedes und die bayrische Konkurrenz von BMW. Volkswagen allerdings kämpft sich mit seinen Stromern derzeit mehr schlecht als recht durch. Alle drei können den ganz Großen aber nicht das Wasser reichen.

 
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E-Auto-Nachfrage: BMW & Mercedes weiter stark

So haben die süddeutschen Premiummarken ihre Elektro-Verkäufe weltweit im laufenden Jahr ordentlich in die Höhe geschraubt. Mercedes und BMW haben ihren weltweiten E-Auto-Absatz zwischen Januar und September 2023 jeweils fast verdoppelt, wie aus einer aktuellen Studie des Center for Automotive Management (CAM) hervorgeht.

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Bei den Stuttgartern stehen demnach in diesem Jahr bisher rund 175.000 verkaufte elektrische Fahrzeuge in den Büchern. Die Münchner haben noch einen satten Vorsprung gegenüber der deutschen Konkurrenz: BMW kommt auf satte 247.000 Elektroautos in den ersten drei Quartalen 2023.

„Damit lassen sie chinesische Wettbewerber, die ebenfalls das Premium-Segment avisieren, hinter sich“, erklärt CAM-Leiter Stefan Bratzel (Quelle: Handelsblatt). Gemeint sind damit Marken wie Nio oder XPeng. Erstere ist bereits in Deutschland mit einigen Modellen gestartet, während letztere noch stärker auf den chinesischen Heimatmarkt angewiesen ist.

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VW muss um Platz 3 fürchten

Während die deutschen Premium-Spezialisten sich über satte Zuwächse im E-Auto-Geschäft freuen können, sieht es bei Deutschlands größtem Autobauer VW ganz anders aus. In Zahlen können BMW und Mercedes den Wolfsburgern zwar nicht das Wasser reichen. Der VW-Konzern kommt auf rund 530.00 verkaufte Elektro-Fahrzeuge und landet damit auf Platz 3 weltweit.

Dafür muss man sich in Wolfsburg bisher mit einem vergleichsweise mageren Plus von 45 Prozent zufrieden geben. Die Probleme mit VWs E-Autos sind keine Neuheit. Auch in Deutschland ist die Nachfrage deutlich abgeflaut, gestrichene Schichten in der Herstellung sowie Produktionsstopps sind die Folge.

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Mit den Premium-Schwergewichten aus Deutschland kann es die junge, chinesische Konkurrenz noch nicht aufnehmen:

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Mit dem schwachen Elektro-Wachstum verliert VW obendrein noch stärker den Anschluss ans Treppchen. Auf Platz 2 sitzt BYD fest im Sattel. Die Chinesen knacken nach einem Dreivierteljahr bereits die Grenze von mehr als einer Million verkauften BEVs. Inklusive Plug-In-Hybride wäre BYD praktisch uneinholbar an der Spitze.

Dort sitzt aber bei reinen Elektroautos noch immer Tesla. Elon Musks Autofirma ist im laufenden Jahr aktuellen Angaben zufolge weiter auf Kurs für über 1,8 Millionen Stromer – und schlägt damit das gesamte Vorjahr schon nach neun Monaten.

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