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Top-Funktion auf Steam kann euch etliche Stunden sparen

Vor allem für Steam-Deck-Besitzer ist das neue Steam-Update ein Kracher. (© GIGA – Severin Pick)

Valve hat Steam mit einer neuen Funktion ausgestattet. Das Beta-Feature wird vor allem Steam-Deck-Besitzer glücklich machen – denn es spart auch potenzielle etliche Download-Stunden. 

 
Steam
Facts 

Steam bietet Spieltransfer übers lokale Netzwerk

Wer mehr als einen Gaming-PC im Haus hat oder sich vor nicht allzu langer Zeit das Steam Deck zugelegt hat, kennt eventuell das Problem: Damit auf den beiden Systemen das gleiche Spiel läuft, muss es auch auf beiden Systemen heruntergeladen werden. Je nach Internetverbindung kann das schon mal eine ganze Weile dauern. Laut aktueller Statista-Statistik liegt die durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit in Deutschland bei etwas über 80 Mbit/s. Der Download eines größeren AAA-Spiels fühlt sich da schon mal nach einer halben Ewigkeit an.

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Zugegeben, wer nicht solange warten will, kann auch den Installationsordner eines Systems übers Netzwerk freigeben, die Daten darüber kopieren und im Anschluss Steam bei der Installation auf dem neuen System verklickern, dass man die entsprechenden Spieldateien ja bereits auf der Platte hat – wirklich komfortabel war dieses Prozedere aber nicht.

Auf der Suche nach einem neuen Gaming-PC, der euch nicht arm macht? Kollege Daniel hat für euch ein passendes System zusammengestellt:

Das scheint auch Valve so zu sehen und hat nun kurzerhand für die Beta-Version von Steam eine neue Funktion ausgerollt, die genau diesen Prozess automatisiert und euch potenziell etliche Stunden sparen kann: den Spieltransfer übers lokale Netzwerk. Doch wie genau funktioniert das neue Feature? Ganz einfach: Wenn sich zwei PCs mit Steam im gleichen Netzwerk befinden und ihr auf dem einen System bereits ein Spiel installiert habt, welches ihr jetzt auch noch auf dem anderen installieren wollt, werden die Daten nicht aus dem Internet geladen, sondern stattdessen direkt über euer lokales Netzwerk von einem System aufs andere übertragen (Quelle: Steam).

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Der Vorteil: Die Übertragungsgeschwindigkeit ist in der Regel deutlich höher. Kurzes Beispiel: Ich habe aktuell eine 100 Mbit/s-DSL-Leitung von Vodafone im Einsatz. Über die neue Steam-Funktion erreiche ich hingegen Übertragungsgeschwindigkeiten von knapp 300 Mbit/s von meinem Rechner aufs Steam Deck – und das über WLAN. Wenn ich also das Spiel, welches ich auf dem Steam Deck spielen will, bereits auf meinem Gaming-PC installiert habe, ist es dank dieser Funktion dreimal schneller installiert – vorausgesetzt mein Gaming-PC ist zum Zeitpunkt der Installation auf dem Steam Deck ebenfalls eingeschaltet. Und wenn ich das Steam Deck über ein Dock via LAN angeschlossen hätte, wäre das Ergebnis wahrscheinlich noch beeindruckender.

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Bei der Installation von Back 4 Blood schoss die Übertragungsrate meines Rechners sogar kurzzeitig auf umgerechnet über 340 Mbit/s hoch. (Bildquelle: Screenshot)

Da ich mein Steam Deck unter anderem dazu nutze, um Spiele, die ich normalerweise am PC spiele, auch im Bett zu zocken, komme ich öfters in die Verlegenheit, ein Spiel unterm Strich zweimal herunterladen zu müssen, was mich schon Dutzende Stunden gekostet haben dürfte. Dank der neuen Steam-Funktion ist dieses Problem nun endlich Geschichte. Daher ein dickes Dankeschön an die Entwickler bei Valve. Dieses kleine Feature ist für mich ein echtes Highlight – und wahrscheinlich auch für viele weitere Besitzer des Steam Decks.

Apropos Steam Deck: Lohnt sich der Kauf des Valve-Handhelds eigentlich? Unser Kollege Severin erklärt euch im Video, was er vom Gerät hält:

Steam Deck: Das muss noch etwas reifen
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Diese Bedingungen müssen zum Nutzen des Steam-Features erfüllt sein

Aktuell gibt es die neue Funktion nur im Beta-Client von Steam. Wer also das Feature selbst ausprobieren will, muss in den Einstellungen von Steam die Beta-Teilnahme aktivieren – auch auf dem Steam Deck.

Des Weiteren gibt es noch die folgenden Anforderungen für die Nutzung des Spieltransfers übers lokale Netzwerk:

Beide Steam-Clients müssen online sein und sich im selben lokalen Netzwerk finden können (Transfers sind nicht möglich, wenn ein Steam-Client offline ist). Die Einstellungen für den Spieltransfer müssen auf beiden Geräten einen Transfer zulassen (z. B. müssen beide angemeldeten Nutzer Steam-Freunde sein, wenn sie die Einstellung „Nur Freunde“ gewählt haben).

Spieldateien können nur transferiert werden, wenn der Steam-Client, von dem gesendet wird, untätig ist. Auf diesem dürfen beispielsweise keine Downloads oder Spiele laufen. Das Spiel muss offiziell veröffentlicht und von beiden Steam-Nutzern spielbar sein (kein Vorausladen).

Die Spieldateien müssen auf dem versendenden PC aktuell sein.

Der PC muss für den Transfer von Spieldateien im Steam-Desktopmodus laufen. Steam Decks, PCs im Big-Picture-Modus und benutzerdefinierte Launcher können derzeit keine Dateien über das lokale Netzwerk transferieren.

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(Quelle: Steam)

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