Der in Deutschland ansässige Fahrrad- und E-Bike-Hersteller Canyon zeigt, wie sich das E-Bike weiterentwickeln könnte. Eines ist sicher: Zu Ende gedacht sind Pedelecs und E-Bikes noch lange nicht.

E-Bike auf vier Rädern: So stellt sich Canyon die Zukunft vor

Als „revolutionäre Alternative zu Auto und Fahrrad“ bezeichnet der Fahrradhersteller Canyon sein „Future Mobility Concept“. Dahinter versteckt sich nicht weniger als die eierlegende Wollmilchsau der E-Bike-Industrie: Ein leichtes E-Bike auf vier Rädern, das vollständig verschließbar ist und den Fahrer somit vor Wind und Wetter schützt. Die Übersicht soll man dank „Panorama-Kapsel“ trotzdem nicht verlieren, die hier halb geöffnet ist und so etwas Cabrio-Feeling verströmt:

Zum Ein- und Aussteigen kann man sie auf zwei Schienen noch weiter nach vorne schieben, erklärt Canyon. Hinter dem Fahrer, der das E-Bike in sitzender Position mithilfe zweier Joysticks fährt, ist Platz für den Einkauf – angeblich auch für ein Kind.

Wirkt auch sehr urban, schützt aber weniger vor Wind und Wetter – das Cowboy Bike:

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Viel Reichweite für den urbanen Raum der Zukunft

Zwar sieht das Canyon-Konzept aus wie ein Ultraleicht-E-Auto, wer darin sitzt, merkt aber schnell: Es ist tatsächlich mehr E-Bike als -Auto. Treten muss man nämlich selbst.

Das Gefährt sei dennoch „schnell genug für den Straßenverkehr“, schreibt Canyon und verspricht bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h schon einmal eine Reichweite von mindestens 150 km. Die in einem Testfahrzyklus gemessene Reichweite lasse sich aber „leicht verdoppeln“.

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Ob das Konzept in dieser Form je in Serie gehen wird, ist ungewiss: Aktuell sei das Gefährt vor allem ein Ausblick, der die urbane Mobilität der Zukunft neu durchdenken will. In seinem Showroom in Koblenz stellt der Hersteller das Future Mobility Concept seit dem 1. September aus.

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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