Die Google-Tochter Fitbit ruft insgesamt 1,7 Millionen Exemplare seiner Ionic-Smartwatches zurück. Der Akku läuft Gefahr zu überhitzen und in Brand zu geraten. Verbrennungen dritten Grades sind möglich. Kunden erhalten ihr Geld zurück und einen Rabatt in Höhe von 40 Prozent.

Fitbit: Großer Rückruf von Ionic-Smartwatches

Die zu Google gehörende Marke Fitbit muss Smartwatches zurückrufen. Der US-Behörde Consumer Product Safety Commission zufolge kann nicht ausgeschlossen werden, dass die in den Uhren integrierten Akkus überhitzen und vielleicht sogar in Brand geraten. Derzeit sind bereits 174 Fälle bekannt, wo sich die Batterie von Ionic-Smartwatches tatsächlich überhitzt hat. Der Schritt sei als „reine Vorsichtsmaßnahme“ zu verstehen, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Ob die eigene Smartwatch betroffen ist, lässt sich leicht herausfinden. Fitbit zufolge werden nur Uhren mit der Modellnummer FB503 aus den Jahren 2017 bis 2020 zurückgerufen. Die Nummer ist auf der Rückseite der Smartwatch zu finden. Das Unternehmen rät dazu, solche Ionic-Smartwatches nicht mehr zu benutzen. Stattdessen sollen sich Kunden über ein Formular an Fitbit wenden.

Nach Rücksprache mit dem Hersteller können Kunden in den USA ihre betroffene Uhr an Fitbit zurücksenden und 300 US-Dollar zurück erhalten. Darüber hinaus gibt es einen Rabatt über 40 Prozent, falls sich Kunden später erneut für eine Smartwatch der Google-Tochter entscheiden sollten. Auf der deutschen Support-Seite werden hingegen keine konkreten Zahlen genannt. Stattdessen ist von einem „Sonderrabatt“ die Rede, der 90 Tage lang gültig ist (Quelle: Fitbit).

Das solltet ihr beim Kauf einer Smartwatch beachten:

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Fitbit-Rückruf: So läuft die Erstattung ab

Betroffene Kunden werden von Fitbit auf ein Formular verwiesen, wo zunächst das eigene Land ausgewählt wird. Anschließend wird nach Namen, Adresse und Fitbit-Konto-E-Mail gefragt. Nach erfolgreicher Registrierung und Rücksendung erfolgt die Rückerstattung nach drei bis sechs Wochen.