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Weniger Elektroschrott: Umweltministerin schießt gegen Technik-Hersteller

Elektroschrott soll durch eine neue Regelung verringert werden. (© Pixabay)

Bundesumweltministerin Steffi Lemke möchte die Hersteller von Elektrogeräten stärker in die Pflicht nehmen. Neue Angaben zur Lebensdauer von Produkten sollen kommen – und Hersteller dafür auch haften. Geplante Obsoleszenz könne so vermieden werden.

Kampf gegen geplante Obsoleszenz: Hersteller sollen Angaben machen

Geht es nach der Bundesumweltministerin Steffi Lemke von den Grünen, dann müssen Hersteller von Elektrogeräten bald konkrete Angaben zur erwarteten Lebensdauer ihrer Produkte machen. Beim Kauf von Notebooks, Kühlschränken oder Smartphones könnte eine solche Angabe direkt auf der Verpackung zur Pflicht werden. Kunden sehen so auf einen Blick, von welcher Lebensdauer der Hersteller selbst ausgeht, und können besser vergleichen.

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Damit die Hersteller nicht einfach Fantasieangaben machen, um sich positiv von der Konkurrenz abzuheben, ist noch eine zweite Komponente geplant. Innerhalb der angegebenen Lebensdauer sollen Hersteller für ihre Produkte haftbar bleiben. Sollte also „ein Mangel auftreten, so tritt ein Garantiefall ein und das Produkt muss repariert werden“, sagt ein Sprecher des Bundesumweltministeriums (Quelle: Tagesspiegel).

Eine Hintertür bleibt den Herstellern aber wohl dennoch offen. Sie können sich dem Vorschlag zufolge auch für eine Angabe von null Jahren entscheiden, wenn sie erst gar keine Garantie zur Lebensdauer abgeben möchten. Potenzielle Käufer würden so allerdings direkt abgeschreckt, so die Hoffnung.

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So wird mit Elektroschrott richtig umgegangen:

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Hersteller in der Pflicht: Weniger Elektroschrott als Ziel

Erklärtes Ziel des Vorschlags ist es, dauerhaft für weniger Elektroschrott zu sorgen. Hersteller von Elektrogeräten werden indirekt gezwungen, Reparaturen anzubieten und die benötigten Bauteile länger vorrätig zu haben.

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Pro Jahr und Kopf fallen hierzulande rund 20 Kilo Elektroschrott an, der zudem nicht immer auf dem Recyclinghof landet. Gerade bei kleineren Geräten entscheiden sich Verbraucher mitunter für den Hausmüll. Ab Juli 2022 können zumindest alte Smartphones und elektrische Zahnbürsten bei Supermärkten abgegeben werden.

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