In wenigen Tagen ist es so weit. Microsoft wird Windows 11 kostenlos zum Download für Nutzerinnen und Nutzer von Windows 10 bereitstellen. Einige Änderungen, die Microsoft mit dem neuen Betriebssystem eingeführt hat, gefallen aber nicht jedem. So ist der Wechsel des Browsers nicht so einfach vorgesehen. Mozilla geht das Problem an und hat für Windows 10 schon eine Lösung gefunden.

 

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Windows 10: Firefox wird mit einem Klick zum Standardbrowser

Genau das will Microsoft in Windows 10 eigentlich verhindern. Den Wechsel des Browsers mit nur einem Klick. Stattdessen wollte man den Nutzerinnen und Nutzern den Edge-Browser aufzwingen und den Wechsel so schwer wie möglich machen, damit man nicht so einfach zu Chrome und Firefox wechseln kann. Jetzt ist es Mozilla aber gelungen, dass der Wechsel des Browsers ganz einfach wird. In Version 91 von Firefox braucht man nur noch einen Klick und schon wird Firefox zum Standardbrowser (Quelle: TheVerge). Man muss dazu nicht einmal mehr in die Einstellungen gehen, wie es bisher der Fall ist.

Windows 11 macht alles noch schlimmer

In Windows 11 wird es noch umständlicher. Microsoft hat sich nämlich einen neuen Trick einfallen lassen, wie man den Nutzerinnen und Nutzern den Wechsel zusätzlich erschwert. Man kann dort nämlich je nach Dateityp den Browser auswählen, statt allgemein nur den Browser zu wechseln. Öffnet man also eine HTML-Datei und wählt Firefox dort als Standardbrowser, heißt das nicht, dass Firefox auch bei einer HTM-Datei geöffnet wird. Stattdessen muss man Edge für jeden Dateityp einzeln ersetzen.

Mozilla findet dieses Vorgehen natürlich überhaupt nicht toll. Ob man dafür eine Lösung finden wird, wie jetzt in Windows 10, muss man abwarten. Microsoft hofft, so mehr Benutzerinnen und Benutzer für Edge zu gewinnen.

Im Video seht ihr, was sich alles in Windows 11 ändert:

Das ändert sich mit Windows 11

Zieht Google bei Chrome mit?

Jetzt, wo Mozilla einen Weg gefunden hat, den Firefox-Browser in Windows 10 mit nur einem Klick zum Standard zu machen, könnten Google und Co. folgen. Microsoft hat sich zu diesem Vorgehen noch nicht geäußert. Gut möglich, dass diese Möglichkeit mit einem späteren Update verhindert wird.