48 Stunden mit dem Galaxy S10e: Samsungs Smartphone-Zwerg hat mich verführt!

Kaan Gürayer

Seit 48 Stunden ist das Galaxy S10e bei mir – und befindet sich seitdem im Dauereinsatz. Sieben Ersteindrücke zu Samsungs neuem Smartphone-Zwerg. Ungefiltert. Ungeschminkt. 

48 Stunden mit dem Galaxy S10e: Samsungs Smartphone-Zwerg hat mich verführt!

Bei der Präsentation von Samsungs neuer Flaggschiff-Serie war mir bereits klar, dass mich nur das Galaxy S10e interessiert: Handlich, ohne nerviges Edge-Display und mit einer UVP von 749 Euro auch noch deutlich günstiger als die „großen Brüder.“

Konnte das Galaxy S10e tatsächlich das Smartphone werden, das mich nach zwei Jahren iPhone-Affäre wieder zurück in die Arme der betrogenen Android-Frau lockt? Um diese Frage zu beantworten, bedarf es noch etwas Zeit. Das erste Verliebtsein muss erst vergehen. Bis es soweit ist, schildere ich hier meine sieben Ersteindrücke zum Galaxy S10e.

Galaxy S10e: Sieben Ersteindrücke zum Samsung-Smartphone

  1. Powerbutton sitzt zu hoch: Starten wir mal direkt mit Kritik! Der seitliche Powerbutton, der auch den Fingerabdrucksensor behaust, sitzt ein Tick weit zu hoch an der rechten Gehäuseseite. Nicht so, dass es unangenehm ist, aber ein paar Zentimeter tiefer und die Position wäre tatsächlich perfekt gewesen. Ich hab ziemlich durchschnittlich große Hände, das dürfte also auf die meisten zutreffen.
  2. One UI ist echt gut: Ich bin wirklich verblüfft, aber Samsungs One UI ist echt richtig gut. Die Software läuft flüssig, lässt sich prima mit einer Hand bedienen und ist logisch aufgebaut. Auch optisch macht das User Interface was her. Kein Vergleich zur Samsung-Software aus den vergangenen Jahren.
  3. Kopfhöreranschluss (noch) immer praktisch: Seit Jahren schon benutze ich Bluetooth-Kopfhörer. Das ganze Gejammer um den Wegfall der Klinke konnte ich nie wirklich nachvollziehen. Und doch – ich gebe es gerne zu – ist ein Kopfhöreranschluss einfach praktisch. Am Samstag waren meine Bluetooth-Kopfhörer leer und ich konnte auf der Bahnfahrt einfach mit kabelgebundenen Kopfhörern Musik hören.
  4. Bixby ist nutzlos: Hab ich eben Samsungs One UI gelobt? Hier kommt das Gegenbeispiel, denn Bixby – der virtuelle Assistent der Südkoreaner – ist in meinen Augen noch immer ziemlich nutzlos im Vergleich zum Google Assistant.
  5. Display ungewohnt „dunkel“: Vielleicht zeigen sich hier die Kompromisse, die Samsung für den niedrigeren Preis des Galaxy S10e eingehen musste, aber das Display ist ungewohnt „dunkel“. Anführungszeichen deshalb, weil es natürlich nicht wirklich dunkel ist – es ist bloß nicht so überragend hell wie etwa ein Galaxy Note 9. Aus dem Bauch heraus: 100 Prozent Displayhelligkeit beim Galaxy S10e sind circa 70 bis 75 Prozent Displayhelligkeit beim Note 9.
  6. Nicht für Linkshänder geeignet? Das Galaxy S10e hat den Powerbutton an der rechten oberen Gehäuseseite, in dem gleichzeitig auch der Fingerabdrucksensor integriert ist. Linkshänder müssten, wenn sie nicht die rechte Hand verwenden wollen, das Smartphone mit dem Zeigefinger einschalten beziehungsweise entsperren. Ich hab das getestet und konnte es nur schwerlich, ohne meine linke Hand zu verkrampfen. Bequem sieht anders aus. Allerdings: Ich bin Rechtshänder – womöglich gelingt das Linkshändern durch Übung einfacher als mir.
  7. Displayloch stört überhaupt nicht: Anfangs hatte ich Bedenken, ob mich das Displayloch im Galaxy S10e stören würde – völlig zu Unrecht. Nach nur wenigen Minuten fällt es überhaupt nicht mehr auf und ist deutlich dezenter als ein Notch. Bisher sind mir auch keine Apps aufgefallen, deren Funktionsweise durch das Displayloch gestört wird.

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Das waren meine 7 Ersteindrücke zum Galaxy S10e. Habt ihr noch Fragen zum Samsung-Smartphone? Dann schaut doch mal hier vorbei und löchert uns: Samsung Galaxy S10 (Plus) und S10e: Eure Fragen, unsere Antworten. Bis dahin könnt ihr euch nochmal anschauen, was Kollege Frank in seinem Hands-On zum Samsung Galaxy S10e zu sagen hatte:

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