Im Februar 2018 hat der ehemalige CS:GO-Streamer PhantomL0rd nach einem fast 600-tägigem Bann Klage gegen Twitch eingereicht hat. Nun hat der Streamingdienst eine Gegenklage erhoben, mit der dem jungen Mann ein hoher Schadensersatz droht.

 
Counter-Strike: Global Offensive
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Drei Jahre ist es inzwischen her, seitdem das Twitch-Konto von PhantomL0rd, mit bügerlichem Namen James Varga, gebannt wurde. Twitch entschied sich damals zu diesem Schritt, nachdem bekannt wurde, dass er eine Glückspielseite betreibe. Dort konnten Counter-Strike-Spieler mit ihren Skins Gambling betreiben.

Als Reaktion darauf, klagte Varga die Streamingplattform an und forderte eine Entschädigungszahlung. Anscheinend soll seitens Twitch kein konkreter Grund für die Kanalsperrung angegeben worden sein.

PhantonL0rd ist nicht der einzige Streamer, der schon mal für Ärger gesorgt hat.

Twitch hat im Gegenzug wiederum den Streamer verklagt, so Polygon. Demnach soll Varga diverse Male verwarnt worden sein, „weil er Inhalte streamte, die seinen Vertrag mit Twitch, Twitch's Nutzungsbedingungen und seinen Verhaltensregeln verletzten.“ Erst, nachdem er seinen neunten Verstoß innerhalb von zwei Monaten zu verzeichnen hatte, wurde sein Konto am 22. Juni 2016 gebannt.

Auch Entwickler mussten aufgrund ihrer Spiele schon mal eine Klage einstecken.

In dem Zusammenhang erwartet der Streamingdienst selbst eine Entschädigung von PhantomL0rd. In welcher Höhe sich diese bewegen wird, ist bisher unklar, sie soll in den Verhandlungen festgestellt werden. Twitch fordert außerdem während der gesamten Dauer des Falls Schadensersatz und die volle Deckung der Anwaltskosten. Hier kannst du die komplette Klageschrift ansehen.

Was hältst du von dem Fall? Hat PhantonL0rd mit seiner damaligen Klage richtig reagiert oder sich damit nur unnötigen Stress eingeheimst? Schreib uns deine meinung in den Kommentaren.