Entwickler Rockfish Games sprach vor kurzem auf einer Konferenz über die Marketing-Kampagne zu Everspace. Er habe dabei laut PC Gamer gelernt, dass Streamer, egal wie bekannt sie sind, keine gute Werbung machen, wenn diese das Spiel nicht beherrschen.

 

Everspace

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EVERSPACE™ Teaser Gameplay Trailer

Auf der Reboot Develope Conference in Kroatien erzählte der Mitbegründer von Rockfish Games, Michael Schade, welche Erfahrungen er mit Agenturen gemacht hat, die Streamer für Spielvorstellungen anheuern.

Von 20 bezahlten Streamern spielten nur „drei oder fünf“ Everspace gut. „Der Rest war ok oder ein Disaster“, sagte Schade. Mit einem Streamer verbindet der Mitbegründer ganz besonders bittere Erinnerungen.

Der teuerste Stream, den wir bezahlten, kostete 5.000 Euro pro Stunde und wir haben ihn für zwei Stunden gebucht. Bereits sein Einstiegssatz lautete „Ich musste jetzt aufhören Destiny 2 zu spielen, weil ich für einen gesponserten Stream ein Space Game spielen soll und ich mag keine Space Games“, erzählte er. „Und er spielte wie ein kompletter Trottel, ein verdammter Trottel!

Teilweise ist diese Zukunft bereits Gegenwart geworden:

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Bevor ihr einen Preis mit einem Streamer verhandelt, empfehle ich euch, sich ihre Videos anzusehen und zu überprüfen, ob er er oder sie gut darin ist, ein Spiel zu zocken“, sagte Schade zu den Teilnehmern. Zukünftig wird der Entwickler auf Nummer sicher gehen, einen guten Streamer anheuern oder komplett darauf verzichten.