Fortnite: Hacker-Angriffe auf Accounts, Epic Games wenig hilfreich

André Linken

Wenn dein Account des Online-Shooters Fortnite gehackt wurde, ist der Support des Entwicklers Epic Games wohl alles andere als hilfreich.

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Das geht zumindest aus einem ausführlichen Bericht des Kotaku-Redakteurs Alex Walker hervor. Dessen Fortnite-Account war vor kurzem das Ziel von Hackern und wurde mehrfach angegriffen – glücklicherweise ohne Erfolg. Dennoch wurde das Konto sicherheitshalber für zwei Stunden gesperrt. Walker machte sich daraufhin auf die Suche nach Methoden, um den Account im Notfall zu deaktivieren oder anderweitig zu reagieren. Dabei sind ihm gleich mehrere Dinge negativ aufgefallen.

Eines der größten Probleme sei die fehlende Möglichkeit die mit dem Account verbundene Mail-Adresse zu ändern. Auch sei es momentan nicht möglich einen zweiten Account hinzuzufügen, falls jemand das erste Konto kompromittiert. Selbst die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung von Fortnite laufe über dieselbe Mail-Adresse. Zwar hatte Epic Games bereits im Februar angekündigt, eine Option zur Änderung der Mailadresse einzuführen – doch bisher ist das nicht geschehen.

Ebenfalls nervig: Epic Games schickt eine Mail an die Kunden, wenn sie den Account sperren. Diese enthält einen Link zum Kundenservice, um weitere Fragen zu klären. Der Link führt zu einer Login-Seite, die du wiederum nur mit deinen Account-Daten betreten kannst. Das funktioniert jedoch natürlich nicht, so lange das Konto gesperrt ist. Die Katze beißt sich demnach in den Schwanz.

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Da auch alle anderen Kontaktmöglichkeiten zu Epic Games sich laut Walker als nicht sonderlich hilfreich herausgestellt haben, fordert er den Entwickler dazu auf, die ganze Struktur zu überdenken. Denn immerhin wären betroffene Spieler im Notfall ziemlich aufgeschmissen.

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