PUBG-Streamer Shroud für einen Monat gebannt, obwohl er selbst nicht gecheatet hat

Alexander Gehlsdorf

PlayerUnknown’s Battleground hatte schon immer ein gewaltiges Problem mit Cheatern, weshalb mittlerweile mehr als eine Millionen Spieler aus dem Battle-Royale-Shooter gebannt wurden. Jetzt ist auch einer der populärsten Streamer des Spiels davon betroffen.

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E-Sportler und Streamer Michael „Shroud“ Grzesiek ist inzwischen so populär, dass sein Gesicht neben Dr DisResepect praktisch zum Aushängeschild von PlayerUnknown’s Battleground geworden ist. Trotzdem schützt ihm seine Bekanntheit nicht vor Maßnahmen der Entwickler, die Cheater rigoros bestrafen.

Dabei hat Shroud gar nicht selbst gecheatet. Vor einigen Tagen spielte er live eine Partie PlayerUnknown’s Battleground, als sein Squad einem Hacker begegnete, der in einem fliegenden Auto unterwegs war. Obwohl der Hacker nicht teil des Squads war, arbeiten Shroud und seine Mitspieler kurz darauf mit ihm zusammen und ließen sich von ihm Waffen bringen, Positionen der Gegner nennen und über die Karte fliegen.

Der originale Stream, der den Zwischenfall zeigt, ist inzwischen gelöscht. Dennoch gelang es einigen Zuschauern, die Geschehnisse aufzunehmen und auf YouTube hochzuladen. Entwickler Bluehole reagierte prompt und verbannte Shroud für einen ganzen Monat aus dem Spiel.

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Shroud hat sich inzwischen zu dem Bann geäußert und entschuldigte sich für sein Verhalten: „Ich wollte Spaß haben. Ich wusste offensichtlich genau was ich tue. Es schien eine gute Idee zu sein, das war es aber nicht. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die ich mit meinem Verhalten aufgeregt habe, ich wollte nur Spaß haben. Ich wusste genau was ich tue und dass es falsch war. Ich kann immer noch PUBG spielen, nur nicht mehr mit meinem eigenen Account.“

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