Die Macher des erfolgreichen Battle Royale-Hits PlayerUnknown's Battlegrounds haben sich jetzt dazu entschlossen, die Entwickler von mobilen Klonen ihres Spiels zu verklagen.

 
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Seit PUBG im letzten Jahr erschienen ist, konnte das Spiel eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreiben. Dieser Erfolg zog zahlreiche Nachahmer an, die das Spiel als Inspiration verwendeten, um selbst ein Battle Royale-Spiel zu schaffen. Doch jetzt hat die PUBG Corp. anscheinend die Nase voll. Im Speziellen richtet sich die Klage gegen NetEase, den Schöpfer von erfolgreichen Battle Royale-Adaptionen wie Rules of Survival oder Knives Out. In der 155 Seiten langen Klageschrift legen die Entwickler dar, dass die beiden Spiele bewusst zentrale Elemente von PUBG kopiert hätten, um die Nutzer zu verwirren.

Konkret gehe es um Streitpunkte wie die Pre-Match-Area, in der Spieler sich frei bewegen können und sich ohne Restriktionen die Wartezeit bis zum nächsten Match verkürzen können. Außerdem verwenden die Spiele den aus PUBG bekannten Gewinn-Catchphrase „Winner Winner Chicken Dinner“ in ihren Spielen. Allerdings ist diese Phrase besonders in Amerika eine gebräuchliche Redensart, weswegen eine Sicherung sich als schwierig erweisen könnte. Auch die Kleidung und die Ausrüstung der Charaktere seien in ihrem Design bewusst PUBG nachempfunden, um Kunden in die Irre zu führen. Wie genau der Rechtsstreit ausgeht, bleibt noch abzuwarten.

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Der größte Konkurrent des Spiels ist zurzeit Fortnite von Epic Games, das Dank des Free-2-Play Geschäftsmodells zumindest auf dem westlichen Markt erfolgreicher als PUBG ist. Seit dem letzten Monat verfügt PUBG auch über einen mobilen Ableger, der kostenlos für Android und iOS erhältlich ist.