Pokémon GO: Spezialforschungen sollen in Zukunft das gewisse Etwas haben

Franziska Behner

Niantic will die Spezialforschungen in Pokémon GO verändern. Die Spieler sollen nicht nur Listen abarbeiten, sondern richtig in das Game eintauchen.

Hand aufs Herz: Gehörst du zu den Spielern, die sich die Story hinter den Spezialaufträgen genau durchlesen oder tippst du sie einfach durch? Keine Sorge, wir verurteilen dich nicht, wenn du zu der zweiten Gruppe gehörst, denn wirklich aufregend sind die Geschichten meistens nicht.

Dazu kommt noch, dass meistens verschiedene Spezialforschungen parallel laufen und viele Spieler irgendwann gar nicht mehr wissen, welche Story zu welchen Sammelaufgaben gehört. Dieses Problem hat auch Niantic erkannt und in einem Interview mit Polygon erzählt, dass sie daran arbeiten wollen.

„Wir versuchen herauszufinden, was das richtige Maß ist. Einige der Spezialforschungen, die wir herausgebracht haben, haben einige unserer Gelegenheitsspieler definitiv etwas [überfordert], da wir sie in gewisser Weise mit Forschungsaufgaben ertränkt haben“, so Produktmanager Matt Slemon. „Wir wollen es so gestalten, dass die Storylines nicht nur Checklisten sind; du gehst also nicht mehr durch vier oder fünf gleichzeitig und erinnerst dich nicht einmal daran, welche Aufgabe zu welcher Quest gehört oder warum.“

Kaum zu glauben, aber es soll wohl Menschen geben, die eine ganze Menge Geld in Pokémon GO ausgeben. Hier der Beweis.

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So viel Geld gibt die Welt für Pokémon GO aus .

Diese Aussage könnte also bedeuten, dass Niantic an tiefgründigen Geschichten und umfangreicheren Spezialforschungen arbeitet, die insgesamt mehr zu erzählen haben. Wie genau sie das umsetzen wollen, ist bisher nicht ganz klar. Das ist nicht die einzige Änderung, die Niantic geplant hat. Mithilfe eines Items soll es nun auch möglich sein, ein Mal im Jahr das Team zu wechseln.

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