Rainbow Six Siege: Sexisten während Live-Stream gebannt

André Linken

Ein aktuelles Beispiel hat eindrucksvoll gezeigt, dass Beleidigungen im Multiplayer-Shooter Rainbow Six: Siege keinesfalls geduldet werden.

Die ganze Angelegenheit hat sich während einer Live-Übertragung der Streamerin „Lil_Lexi“ abgespielt. Einige ihrer Mitspieler haben sich zunächst kontinuierlich darüber lustig gemacht, dass Lexi lesbisch ist. Danach folgten ziemlich unschöne Witze über ihre angeblichen Sexualpraktiken sowie weitere sexistische Beleidigungen.

Einige der Zuschauer forderten Lexi dazu auf, die besagten Mitspieler einfach stummzuschalten, um sich deren Gerede nicht mehr anhören zu müssen. Doch die Streamerin ignorierte die Trolle und zeigte ihnen die kalte Schulter. Wenig später erledigte sich das Problem ohnehin von selbst.

Denn nach einigen Runden folgte für die beiden Mitspieler während einer Partie der Live-Bann. Bisher ist zwar nicht bekannt, ob die Sperre aufgrund der Meldung eines Zuschauers erfolgte oder ein Mitarbeiter von Ubisoft die Partie zufällig verfolgt und entsprechend gehandelt hat. Dieses Beispiel zeigt jedoch recht eindrucksvoll, dass für Beleidigungen in Rainbow Six: Siege kein Platz ist.

Das waren im Jahr 2017 die größten Skandale von YouTubern und Streamern.

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Die größten Skandale 2017 von YouTubern und Streamern.

Rainbow Six Siege: Spieler nutzen neues Bannsystem gnadenlos aus

Das geht auf eine verschärfte Reglementierung zurück, die Ubisoft im Juli dieses Jahres an den Start gebracht hat. Beleidigung und andere unflätige Ausdrücke führen innerhalb kürzester Zeit zu einer vorübergehenden Sperre. Das scheint jedenfalls prima zu funktionieren.

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