Knights of the Old Republic: Fan-Remake wird durch Lucasfilms gestoppt

Marvin Fuhrmann

Eine Geschichte, die in der heutigen Spielewelt viel zu häufig vorkommt: Ein Team aus ambitionierten Fans will einen alten Klassiker wiederbeleben, doch der eigentliche Entwickler stoppt das Projekt kurz vor knapp. Nun ist dies auch einigen Entwicklern von einem Remake zu Star Wars: Knights of the Old Republic passiert.

Star Wars: Knights of the Old Republic gehört zu den Spieleperlen, die Star Wars-Fans auch heute noch immer mal starten, um in den guten alten Zeiten zu schwelgen. Ein Team aus Fans hat sich seit 2016 an die Unreal Engine 4 gesetzt, um den RPG-Klassiker in die Neuzeit zu holen. Ein Remake, das auf dem Original basiert, war ihr Ziel. Doch zwei Jahre später ist der Traum durch ein Unterlassungsschreiben von Lucasfilms geplatzt.

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Apeiron - so hätte das KOTOR-Remake heißen sollen - muss eingestellt werden, da es laut Lucasfilms die Rechte des Unternehmens durch den Gebrauch des geistigen Eigentums verletzt. Der Konzern hat nun gleich mehrere Forderungen an das Team hinter dem KOTOR-Remake. Zunächst müssen sie alle Star Wars-Materialien aus ihrem Spiel entfernen. Was dann gleich im nächsten Schritt mündet, wenn sie die Entwicklung stoppen und den bisherigen Code zerstören sollen. Zu guter Letzt müssen sie sich dazu verpflichten, kein geistiges Eigentum der Star Wars-Marke in künftigen Spielen zu verwenden.

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Theoretisch hätten die Entwickler vor Gericht eine kleine Chance, ihr Remake zu KOTOR zu retten. Denn das Projekt war als Mod geplant, die das originale Spiel bei den Usern voraussetzte. Schöpfer Talyor Trotter glaubt dies ebenfalls, aber er kann es sich nicht leisten, einen solchen Rechtsstreit mit Lucasfilms auszufechten. Laut seinem Anwalt würde der Streit mehr als ein Jahr und 100.000 Dollar verschlingen.

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