Skyrim Special Edition: 5 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet

Victoria Scholz

Etwa 5 Jahre nach Release von The Elder Scrolls V: Skyrim erscheint nun eine schickere Version, mit dem einfachen Anhängsel „Special Edition“. Wollt ihr euch den Titel zulegen, verraten wir nachfolgend kurz und knapp 5 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet.

Die runderneuerte Auflage von Skyrim erscheint am 28. Oktober für den PC, PlayStation 4 und Xbox One. In einem anderen Artikel beantworten wir euch bereits Fragen zur Kompatibilität von alten Spielständen und Mods. In diesem Text nennen wir euch 5 Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen solltet. So zum Beispiel, wer die Special Edition kostenlos erhält oder welche Plattformen eine Mod-Unterstützung in welchem Umfang erhalten.

Seht hier den schicken Gameplay-Trailer zur Skyrim Special Edition:

Skyrim Special Edition - Gameplay-Trailer 2.

1. Was für Neuerungen enthält die Skyrim Special Edition?

Skyrim Special Edition erschien am 28. Oktober für den PC, Xbox One und PlayStation 4. Das Remaster wurde optisch aufgehübscht. Dabei sind nicht nur die Grafiken und Effekte überarbeitet worden, realistischere Lichteffekte und -reflexionen sowie eine dynamischere Tiefenschärfe wurden hinzugefügt.

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Einen besonderen Vorteil dürften jedoch Konsolenspieler haben. Denn sie können endlich auf PC-Mods zugreifen und sich neue Inhalte ins Spiel fügen. Nach einigen Diskussionen und verschiedenen Meldungen hat sich Sony dann doch endlich dazu bereiterklärt, Mods auf seinem System zuzulassen. Bei Fallout 4 müssen Fans wohl noch eine Weile auf Mods warten.

Neben dem Hauptspiel erhaltet ihr noch alle Add-ons und Erweiterungen vom Skyrim. Mit dabei sind also:

  • Dawnguard (Dämmerwacht): Mit diesem DLC wurde eine neue Handlung (bestehend aus 12 Quests) sowie 2 neue Perk-Trees hinzugefügt. Es wird mystisch und entführt euch in die Welt der Vampire und Werwölfe.
  • Hearthfire (Herdfeuer): Ihr könnt Grundstücke kaufen, Kinder adoptieren, eure bestehenden Häuser um ein Kinderzimmer erweitern und 3 weitere Huscarls bekommen.
  • Dragonborn (Drachenblut): Neben einem neuen Gebiet, neuen Waffen, Rüstungen, Erfolge und Co. erhaltet ihr eine neue Handlung mit Quests.

Skyrim erhält keinen Support für Kinect auf der Xbox One. Habt ihr die Special Edition für die PS4 vorbestellt, erhaltet ihr ein spezielles Skyrim-Theme. Das Remaster wird auch für PlayStation Pro erscheinen. Hier spielt ihr Skyrim im 4K.

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2. Wer erhält ein kostenloses Update auf die Special Edition?

Wer sich Skyrim und alle Add-ons gekauft hat, bekommt ein kostenloses Update auf die Special Edition. Das gleiche gilt natürlich auch für Besitzer der Legendary Edition, die ebenfalls alle DLCs enthält. Das Upgrade gilt aber nur für PC-Spieler. Besitzt ihr eine Version für Xbox 360 oder PS4, müsst ihr euch die Special Edition trotzdem kaufen.

Bei der Skyrim Special Edition handelt es sich übrigens nicht um einen Patch. Erhaltet ihr es kostenlos oder kauft es euch, wird ein neuer Eintrag in eurer Bibliothek angelegt. Das bedeutet auch, dass du alle Erfolge noch einmal freischalten musst.

3. Können alte Speicherstände übertragen werden?

Dieses Thema wird immer wieder von Fans angefragt - die Entwickler geben aber keine konkreten Antworten darauf. Kommen wir zuerst zu den Savegames. Bei Konsolenspielern ist es gar nicht möglich. Einige PC-Besitzer berichten jedoch, dass der Import vom Speicherstand tatsächlich funktioniert hat. Dabei sticht aber hervor, dass diese Spieler damals auch keine Mods genutzt haben.

4. Werden alte Mods unterstützt? Was muss beachtet werden?

Mods ladet ihr, wie auch bei der originalen Version, mit dem Creation Kit hoch und runter. Für die Special Edition wird jedoch ein anderes Kit fällig. Ihr benötigt also wieder ein kostenloses Bethesda.net-Konto. Wollt ihr alte Mods mit der Special Edition spielen, könnte es Probleme geben. Skyrim läuft jetzt auf einer 64-bit-Engine, weshalb manche alte Mods nicht funktionieren werden.

  • Zum Release der Special Edition gab es 76 Mods für PC,
  • 91 Mods für Xbox One und
  • nur 23 Mods für PlayStation 4.

5. Wie viel Speicherplatz braucht das Remaster?

Auf dem PC müsst ihr mit 12 GB zusätzlich rechnen. Auf den Konsolen wird es wesentlich mehr. Auf der Xbox One braucht ihr 25 GB Speicherplatz und auf der PlayStation 4 ganze 33 GB. Der hohe Speicherplatz auf den Konsolen hängt mit den Mods zusammen. So werden einige Gigabyte für die Modifikationen freigeschaufelt. Auf der Xbox One sind es 5 GB und auf der PS4 1 GB. Dementsprechend könnt ihr auf der Konsole von Microsoft mehr Mods herunterladen und installieren.

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