Twisted Metal

Tobias Heidemann

„Twisted Metal“ wurde mit einigem Tamtam auf der diesjährigen E3 vorgestellt. Als einer der wenigen Playstation 3-exklusiven Titel des Jahres 2012 waren die Erwartungen entsprechend hoch. Ob die neue “Twisted Metal“-Auflage diese jedoch halten wird, kann allerdings bezweifelt werden, denn das bisher Vorgestellte ließ wenig neues erkennen.

Wie zuvor auf der Playstation und der Playstation 2 geht es auch in der Neuauflage darum, sich in post-apokalyptischen Arenen mit modifizierten Fahrzeugen die Karosserien zu verbeulen. Der ziemlich durchgeknallte Stil und der absurde Humor bleiben der Serie dabei genauso erhalten, wie die schnelle kompromisslose Action. Optisch hat sich außer einer solide Portierung auf die aktuelle Playstation 3 Hardware eher wenig getan. Einziger Hoffnungsschimmer scheinen die zahlreichen neuen Mehrspieler-Modi zu sein.

So geht es im neuen „Nuke Mode“ zum Beispiel darum, eine riesige Statue, die von einem Helikopter getragen wird, zu zerstören. Zwei Teams treten dabei gegeneinander an, können die Statue aber nur zerstören, wenn es ihnen zuvor gelungen ist, den Anführer des gegnerischen Teams zu entführen und dann zu „opfern“. Diese Aktion schalten die Benutzung eines nuklearen Sprengkopfes frei, mit dessen Hilfe sich dann wiederum die Statue zerstören lässt.

Das klingt dermaßen over-the-top, dass es unter Umständen sogar Spaß machen könnte. Allzu große Erwartungen sollten man an „Twisted Metal“ aber unserer Meinung nach nicht stellen. Nur wer auf schnelle und unkomplizierte Fahrzeug-Action à la Destruction Derby steht, wird mit „Twisted Metal“ auf seine Kosten kommen.

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