Warframe: Gescheiterter Künstler rettet sich mit Ingame-Items

André Linken

Mit Spielen etwas Geld zu verdienen, ist keine Besonderheit mehr. Doch in diesem aktuellen Fall hat es wohl eine gescheiterte Existenz gerettet.

Wie aus einem Bericht des Magazins PC Gamer hervorgeht, handelt es sich dabei um den Künstler namens FrellingHazmot. Der musste nach dem Besuch der Universität eine mitunter recht heftige Rückschläge einstecken und kam nicht darum herum, im Verlauf vieler Jahre massig Schulden zu machen. Bis vor kurzem war er sogar auf staatliche Unterstützung angewiesen und hatte mit Depressionen zu kämpfen.

Doch plötzlich wandte sich alles zum Guten: Bereits seit einiger Zeit designte er Ingame-Gegenstände für den Multiplayer-Shooter Warframe, um am sogenannten TennoGen-Programm teilnehmen zu können. Dabei handelt es sich um ein Programm von dem Entwicklerstudio Digital Extremes: Das Team schaut sich die Einsendungen aus den Reihen der Community an. Besonders gelungene Entwürfe landen im TennoGen-Programm und können von anderen Spielern aus der ganzen Welt gekauft werden – und zwar gegen echtes Geld.

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Im September dieses Jahres schafften es gleich zwei Einsendungen von Frelling Hazmot in das besagte Programm. Wenig später kam ordentlich Geld in seine Kassen. Er hat zwar bisher keine konkreten Angaben zu den Einnahmen gemacht, doch es würde locker für ein Haus samt Auto reichen. Allerdings muss Hazmot zunächst seine Schulden begleichen, die seinen Aussagen zufolge bei rund 250.000 Dollar liegen.

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Erst danach wäre er in der Lage, etwas Geld beiseite zu legen, sollten sich seine Items in Warframe dann noch immer gut verkaufen. Zumindest seine finanzielle Existenz scheint jedenfalls gerettet zu sein.

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