iPad Air im Test: Das perfekte Tablet?

Sebastian Trepesch 4

Jede iPad-Generation bekommt einen Leistungsschub. Mit dem iPad Air setzt Apple zum ersten Mal auf einen 64-Bit-Prozessor, den A7. Zur Seite steht ihm der M7, ein stromsparender Zweitprozessor, der sich in erster Linie um die Bewegungssensoren kümmert. Beide Prozessoren sind schon bekannt: Apple hat sie im Oktober 2013 mit dem iPhone 5s vorgestellt.

Benchmark-Tests

Wir haben auf zwei iPad Air mehrere Benchmark-Tests durchlaufen lassen. Als Gesamtergebnis kam Geekbench 3 durchschnittlich auf einen Score von 1480 (Single-Core) beziehungsweise 2685 (Multi-Core). Zum Vergleich das iPad 2: 263 beziehungsweise 496 Geekbench 3 Score. Das neue Tablet bietet also über die fünffache Performance des iPad 2.

Für konkrete Aufgaben bedeutet das zum Beispiel: die Bilddekompression (JPEG) leistet das iPad Air mit 83,4 Megapixel pro Sekunde, während das iPad 2 nur rund ein Viertel der Geschwindigkeit, nämlich 21,1 Megapixel schafft (Integer Workload). In den Floating Point Workloads, eine bei Spielen und Bildbearbeitung relevante Größe, ist der Unterschied größer: Einen Unschärfe-Filter berechnet das neue Tablet mit 2,67 Gigaflops, während das ältere nur 210 Megaflops schafft.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Apple Event Herbst 2014: Produkte und ihre Wahrscheinlichkeiten

Auf dem Papier ist das iPad Air ein sehr leistungsfähiger Computer.

Die Leistung des iPad Air im Praxistest

Da stellt sich fast nicht mehr die Frage, ob das in der Praxis auch zu merken ist – es ist. Zwei Beispiele:

1. Startzeit einer App: Die Ladezeit von Apps verkürzt sich enorm. Wir sind mit dem Autorennen Asphalt 8 auf dem iPad Air schon bald eine viertel Runde gefahren, bevor es mit dem iPad 2 überhaupt erst losgeht. Das Rennen können wir auf dem alten Tablet nach 44 Sekunden beginnen, auf dem neuen schon in 26 Sekunden). Viele aufwendig programmierte Spiele liefern auf besseren Geräten zudem bessere Bilder aus.

Asphalt 8: Airborne
Entwickler: Gameloft
Preis: Kostenlos

2. Erstellen wir zum Beispiel ein kurzes Filmchen von eineinhalb Minuten, geschnitten in iMovie. Das iPad Air rendert und speichert unseren kurzen Testclip in 27 Sekunden. Das iPad 2 benötigt 1 Minute 26 Sekunden. Je länger die Eigenproduktionen sind, desto glücklicher ist man über die schnelle Leistung des neuen Tablets…

iMovie unterstützt schon die 64 Bit des Prozessors. Den meisten anderen Apps fehlt noch das Update auf die neue Power.

iPad Air im Test: Fazit Leistung
Da können uns noch einige ressourcenfressende Aufgaben auf uns zukommen – das iPad Air ist gerüstet…

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung