Activsion Blizzard: Jurisiten prüfen Klage gegen das Unternehmen

Alexander Gehlsdorf 3

Nachdem sich Entwickler Bungie von Activision Blizzard getrennt hat, sanken die Aktien des Publishers dramatisch. Eine Anwaltskanzlei prüft jetzt, ob sich das Unternehmen des Betrugs schuldig gemacht hat.

Bungies Trennung von Activision Blizzard war eine der größten Meldungen der vergangene Woche und auch die Finanzwelt hat die Konsequenzen dieser Entscheidung zu spüren bekommen.

Die Anwaltskanzlei Pomerantz LLP prüft jetzt, ob sich Activision Blizzard des Betrugs schuldig gemacht hat. Ein konkreter Verdacht wurde noch nicht geäußert, allerdings ruft die Kanzlei alle Investoren dazu auf, sich zu einer Sammelklage gegen den Publisher zusammenzufinden. Sollte sich etwa herausstellen, dass Activision Blizzard angesichts der bevorstehenden Trennung mit Aktien handelte, würde sich das Unternehmen strafbar machen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Spieleentwickler vor Gericht verantworten muss:

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Die drohende Klage ist jedoch nicht die einzige Meldung, mit der Activision Blizzard für Furore sorgte. So erhielt der neue CFO des Unternehmens, Dennis Durkin, einen Bonus von 15 Millionen Dollar – und das obwohl das Unternehmen schon seit längeren darauf pocht, Kosten zu sparenUnter anderem betonte Jason Schreier in seinem Artikel auf Kotaku, dass Blizzard-Mitarbeiter seit dem Zusammenschluss mit Activision verstärkt dazu angehalten werden, finanzielle Aspekte im Auge zu behalten.

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