Apple-zertifizierte Powerbank von Belkin: Darum hat der Akku ein Alleinstellungsmerkmal

Sebastian Trepesch

Was hat man davon, wenn eine Powerbank von Apple zertifiziert wurde? Zunächst einmal spricht nichts dafür, aber der Hersteller des Zusatzakkus muss Lizenzgebühren zahlen. Belkin veröffentlicht dennoch eine MFi-zertifizierte Powerbank. Und das hat auch seinen Grund.

Apple-zertifizierte Powerbank von Belkin: Darum hat der Akku ein Alleinstellungsmerkmal

„Boost Charge Power Bank 10K mit Lightning Connector“ heißt der neue externe Akku von Belkin mit vollem Namen. Und verrät damit schon das Alleinstellungsmerkmal neben der Apple-Zertifizierung: einen Lightning-Anschluss. Gemeint ist damit nicht, wie man damit iPhones lädt. Gemeint ist, wie man den Zusatzakku nachtankt. Bislang sind derartige Produkte vor allem von Apple bekannt: Das AirPods-Case lädt man über einen Lightning-Anschluss nach, ebenso die kabellose Tastatur, Trackpad und Maus von Apple – siehe hier im Video:

Das neue Apple Magic Keyboard ausprobiert.

Bei dem Zusatzakku hat das dann auch einen kleinen Vorteil: Man benötigt nur ein einziges Kabel, egal, ob man iPhone oder iPad aufladen möchte oder die Powerbank selbst. In jedem Falle kommt ein klassisches Lightning-Kabel zum Einsatz. (Natürlich lassen sich über die USB-Ports auch andere USB-Geräte aufladen, mit anderen USB-Kabeln.)

Nicht der erste Akku mit Lightning-Ladeport

Um einen Lightning-Port verbauen zu können und dürfen, benötigt Belkin einen Chip und die „Made for iPhone (MFi)“-Zertifizierung von Apple. Zumindest die Produkte der seriösen Hersteller haben die auch. Es gibt jedoch bereits erste Akkus, die einen Lightning-Ladeport besitzen – ohne Apple-Zertifizierung:

Da der Port lediglich zum Aufladen genutzt wird, sollten keine technischen Beschränkungen auftreten können. Auf die Sicherheitsüberprüfung von Apple verzichtet man damit allerdings.

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Technische Daten zur Belkin Boost Charge Power Bank 10K mit Lightning Connector

Weitere Daten zum Apple-zertifizierten Belkin-Akku:

  • Kapazität: 10.000 mAh (Lithium-Polymer-Batterie),
  • Zwei USB-Ports zum Laden von Geräten mit 1,0 A beziehungsweise 2,4 A
  • Vier LEDs geben über den Ladestand Auskunft (eine LED bedeutet 25 Prozent),
  • Mit Überladeschutz und Auto-Abschalt-Modus.
  • In den Gehäusefarben Schwarz und Weiß erhältlich.

Wann der Belkin-Akku in Deutschland erscheint und was er kosten wird, ist noch nicht bekannt. In den USA soll er in Kürze für 59,99 US-Dollar bestellbar sein und ab August ausgeliefert werden.

Quellen: Belkin, Amazon, 9to5mac

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