ZIP-Code für Deutschland: Das muss man angeben

Martin Maciej

In Zeiten des Internets ist es ein leichtes, Waren nicht nur aus Deutschland sondern aus aller Welt per DHL und Co. zu bestellen. Nicht immer setzen die Anbieter jedoch auf eine deutsche Version der Bestellansicht. In einigen Fällen wird man im Rahmen der Adressansicht zum Beispiel dazu aufgefordert, einen „ZIP-Code“ einzutragen.

Erfahrt ihr, was man als „ZIP-Code“ für Bestellungen nach Deutschland eintragen muss.

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Was ist der ZIP-Code in Deutschland?

Bei einem „ZIP-Code“ handelt es sich um nichts anderes, als um die US-amerikanische Variante einer Postleitzahl. Die Abkürzung „ZIP“ setzt sich zusammen aus den Begriffen „Zone Improvement Plan“ und setzt sich wie in Deutschland auch aus einem fünfstelligen Zahlencode zusammen. Zur besseren Eingrenzung des Liefergebiets wird der ZIP-Code in den USA durch eine weitere vierstellige Zahl ergänzt, die hinten angehängt wird.

  • Bestellt ihr international eine Ware nach Deutschland, tragt ihr im Feld „ZIP-Code“ eure Postleitzahl ein.
  • Im weiteren Adressfeld gebt ihr eure Straße und die weiteren Lieferinformationen ein.
  • Über die Angabe von „Deutschland“ als Bestimmungsland, wird der „ZIP-Code“ als Angabe für die Postleitzahl für euren Wohnort herangezogen.
  • Anders als in Deutschland wird in den USA zunächst der Ort und danach erst der ZIP-Code angegeben. Zusätzlich findet sich bei der US-amerikanischen Briefbeschriftung die Angabe des Staates auf dem Umschlag wieder.
  • Falls ihr eine PLZ nicht kennt, findet ihr bei DasTelefonbuch.de die passende Ziffernfolge für eine bestimmte Straße und einen Ort.
  • Die niedrigste Postleitzahl in Deutschland lautet „01001“ und stammt aus Dresden.

ZIP-Code ist die PLZ in Deutschland

In Deutschland wurden Postleitzahlen 1941 eingeführt. Nachdem in den Sechziger Jahren Deutschland und DDR auf eigene PLZ-Systeme setzten, wird seit 1993 auf das heute bekannte System mit fünf Ziffern gesetzt. Die Postleitzahl wird auf allen Briefen, Paketen und Päckchen angegeben, um den Zustellort einzugrenzen. Während die meisten Postleitzahlen verschiedene Gebiete umfassen, werden auch eigene PLZs in Deutschland für Großempfänger Postfächer vergeben.

Bei uns erfahrt ihr auch, was die Bedeutung von „c/o“ bei Adressangaben ist. Zudem erklären wir euch, was hinter der Angabe „other“ bei einer Sendungsverfolgung zu verstehen ist.

Bilder: Oleksiy MarkMOLPIX

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