Vieles im eigenen Profil ist öffentlich, bis man die jeweilige Einstellung ändert. Bei einigen Bereichen lässt sich das aber gar nicht ändern. So sind beispielsweis das aktuelle Profilbild sowie die bislang hochgeladenen Profilbilder grundsätzlich öffentlich, ohne dass man das ändern kann. Das ist theoretisch ein Fest für alle Abmahner. Denn nicht wenige Facebook-User nutzen als Titelbild urheberrechtlich geschützte Bilder aus Filmen oder anderen kommerziellen Quellen. Da wirklich jeder sie sehen kann, selbst wenn der Zugriff auf alle anderen Fotos eingeschränkt ist, sollte man das vorher bedenken.

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Auch so funktioniert Facebook: Alle Titelbilder bei Facebook sind öffentlich zu sehen - ohne dass man das abschalten könnte

Das Gleiche gilt übrigens für Profilbilder. Auch sie kann jeder sehen, selbst wenn er gar kein Facebook-Mitglied ist und alle anderen Inhalte des Profils für Außenstehende gesperrt sind. Doch auf die Anzeige vieler anderer Bereiche haben wir eben Einfluss. Wenn wir unser eigenes Profil besuchen, sehen wir es natürlich nicht so, wie andere es betrachten können. Um das zu kontrollieren, bietet uns Facebook eine weitere Funktion. Oben im Titelbild gibt es einen breiten Button namens „Aktivitätenprotokoll“, der rechts noch einen Pfeil aufweist. Klickt man darauf, so öffnet sich ein kleines Menü, das den Punkt „Anzeigen aus der Sicht von ...“ enthält. Ein Klick darauf zeigt unser Profil, wie man es als Außenstehender „Nicht-Freund“ sehen kann. Das sind unsere gesamten öffentlich angezeigten Informationen. Wenn man bereits einige Einstellungen vorgenommen hat, sind das gar nicht mehr so viele. Aber selbst die Freunde müssen ja nicht alles sehen, oder? Und dafür gibt es darüber den Button „Informationen bearbeiten“.

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So funktioniert bei Facebook die Einschränkung der Informationen

Hier werden uns die verschiedenen Bereich der Informationen angezeigt. Und entweder befindet sich direkt rechts daneben, oder aber hinter dem Button „Bearbeiten“ eine Möglichkeit, das Publikum für diesen Bereich zu beschränken bzw. den Bereich im Profil auszublenden. Die extremste Form des Profils findet man in der einen Richtung wohl bei mir: Nichts wurde ausgefüllt und zusätzlich ist noch jeder Bereich nur für mich sichtbar. Das andere Extrem findet man häufig bei Schulkindern: Alles ist für jeden sichtbar - inklusive der Liste der 1.300 „Freunde“.

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21 Beiträge, in denen alte Leute kläglich auf Facebook scheitern

Wie man weiter unten auf dieser Seite sieht, hat man noch viel mehr Einstellungsmöglichkeiten. Und man muss keine Angst haben, dass „Facebook nicht mehr funktioniert“, wenn man diese Bereiche auslässt oder ausblendet. So kann ich also etwa meine Freundesliste nur noch bestimmten Personen zugänglich machen und meine Freunde vor der großen Allgemeinheit verbergen. Das Gleiche gilt für jedes meiner Fotos. Leider kann man keine Alben erstellen, die nur ein spezielles Publikum sichtbar sind.

Hier spielt man am besten einfach etwas herum. Schließlich kann man alles jederzeit wieder sichtbar schalten. Und nicht vergessen: Zwischendurch immer mal aus der Sicht der Öffentlichkeit oder bestimmter Freunde ansehen, damit man weiß, wer wirklich was sieht.

Zum Thema: Facebook: Anwendungen löschen

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