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Huawei-Chef warnt Politik: „Bedrohung für die ganze Welt“

© GIGA – Huawei P20 Pro
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Klartext vom Huawei-Chef: In einem Interview griff Konzerngründer Ren Zhengfei die Vereinigten Staaten scharf an und warnte mit eindringlichen Worten vor den Konsequenzen der US-Politik. Für Donald Trump hat der Huawei-Boss ein überraschendes Lob parat. 

Wie gefährlich ist Huawei? Seit Monaten beherrscht der chinesische Hersteller die Schlagzeilen. Vor allem die USA werfen dem Konzern vor, Wirtschaftsspionage zu betreiben und in der Schlüsseltechnologie 5G als verlängerter Arm der Regierung in Peking zu dienen. Im Interview mit dem Handelsblatt und der Wirtschaftswoche nahm Huawei-Gründer Ren Zhengfei Stellung zu den Vorwürfen – und ging zum Angriff über.

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Konzerngründer warnt vor Verschwinden von Huawei

Für Ren Zhengfei ist klar, dass die US-Sicherheitsbedenken gegen den Einsatz von Huaweis 5G-Technik in Wahrheit wirtschaftspolitisch begründet sind. „Wir sollen unterdrückt werden“, so der Huawei-CEO. Die USA würden in 5G eine „strategische Waffe“ sehen und nicht wollen, dass Huawei US-amerikanische Unternehmen übertreffe.

Im gleichen Atemzug nannte Zhengfei den positiven Beitrag, den Huawei seiner Meinung nach zur Gesellschaft beigetragen hat. Neben rund 90.000 neuen Patenten zur Netzwerktechnik wies der 74-Jährige darauf hin, dass Huawei mit seiner Technik drei Milliarden Menschen auf der Welt verbunden habe. Auch in der Vernetzung unterschiedlicher Wirtschaftszweige spiele der Hersteller eine entscheidende Rolle: „Wenn Huawei verschwindet, wäre das eine Bedrohung für die ganze Welt.“

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Das neue Huawei P30 ist keine Bedrohung für die Welt – nur für den großen Bruder: 

Huawei-Gründer: Donald Trump ist „großartig“

Gegenüber dem aktuellen US-Präsidenten hat der Huawei-Gründer Lob und Tadel übrig. Donald Trump sei „großartig“, weil er es geschafft habe, innerhalb kurzer Zeit die Steuern zu senken – obwohl die USA ein demokratisches Land seien. Damit spielt Zhengfei auf den Unterschied zwischen den Vereinigten Staaten und China an. Wenn die kommunistische Partei in der Volksrepublik die Steuern senken will, dann kann sie das ohne Umschweife tun, während im demokratischen US-System die Regierung den Kongress überzeugen muss.

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Kritisch sieht der Huawei-Chef dagegen die US-Handelspolitik, die Zhengfei einen „Handelskrieg“ nennt. Dieser führe dazu, dass sich die Welt radikalisiere und weniger ausgeglichen sei. Das könne irgendwann in einem neuen Kalten Krieg zwischen dem Westen einerseits und China und Russland andererseits führen.

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