Bluetooth-Lautsprecher UE Megaboom im Test: Laut, wasserdicht und schick

Kamal Nicholas 8

Mit dem Megaboom Bluetooth-Lautsprecher verpasst Ultimate Ears dem kleineren Vorgänger Boom eine ordentliche Aufwertung. Doch was genau hat der zylindrische Lautsprecher zum Koppeln mit dem Smartphone neben jeder Menge Klang noch so zu bieten? Wir haben uns das Gerät angeschaut.

Bluetooth-Lautsprecher UE Megaboom im Test: Laut, wasserdicht und schick

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UE Megaboom: Die wichtigsten Spezifikationen

Maximales Sound-Level 90 dBA
Frequenzgang 65 Hz bis 20 kHz
Treiber Zwei 2-Zoll-Treiber und zwei 2 x 4 Zoll passive Schallstrahler
Akkubetrieb bis zu 20 Stunden, je nach Betriebsart
Ladezeit 2,5 Stunden
Maße 22,6 x 8,3 cm (Höhe x Durchmesser)
Gewicht 877 Gramm
Konnektivität Bluetooth, bis zu 30 Meter
Sonstiges
  • IPX7-Zertifizierung (wasserdicht für 30 Minuten bis zu 1 Meter Tiefe)
  • Stoßfest
  • Regelmäßige Software-Updates für verbesserte Funktionen

 

Introducing UE MEGABOOM.

Der Markt für Bluetooth-Lautsprecher, die den Sound der zumeist dünnen Smartphone-Lautsprecher kabellos verstärken, ist groß und heiß umkämpft. Dennoch schafft der Megaboom es, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Grund dafür sind diverse Faktoren, die vom Design über den Klang bis hin zu den Funktionen reichen. Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: der Gestaltung.

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Insiderwissen: Diese Marken gehören in Wirklichkeit zusammen.

UE Megaboom: Design, Verarbeitung und Haptik

Zylinder sind schön, zumindest finde ich das. Viele Bluetooth-Lautsprecher sind eckig und kantig, was zwar auch seinen Charme hat, mittlerweile ist das aber gang und gäbe. Mit dem Megaboom führt UE das bereits zylindrische, kolbenartige Design des vor zwei Jahren veröffentlichten Vorgängers Boom konsequent weiter und macht den neuen Lautsprecher einfach nur etwas größer.

Als ich den Megaboom das erste Mal zu Gesicht bekam, musste ich zunächst an eine Art Grablicht denken. Klar, die Form ist ähnlich, zudem ist zumindest bei der roten Version die Farbe gleichartig. Vor allem aber sind es die beiden Knöpfe für die Lautstärke, die in Ihrer Kombination ein Kreuz bilden und dem Lautsprecher optisch etwas beinahe Sakrales (zumindest optisch) verleihen.

Generell ist die Oberfläche der Megaboom schlicht gehalten. Neben dem samtig-glatten Material, das als Untergrund für die verschiedenen Bedienelemente (Volume, Power und Bluetooth) dient, kommt vorwiegend ein meshartiges Material zum Einsatz, das den Großteil des Lautsprechers umspannt. Dieses sieht nicht nur hochwertig aus, sondern fühlt sich auch so an.

Als angenehm empfinde ich auch den dezenten Markenhinweis, der nur in Form einer kleinen Lasche mit eingestanztem „UE“ existiert. Ebenfalls auffällig ist, dass eigentlich keine Kennzeichnungen und Siegel auf der Box zu sehen sind, obwohl diese bei einem Gerät dieser Art natürlich notwendig sind. „Eigentlich“, da diese Kennzeichnungen (etwa von der FCC oder CE) unter der Lasche am Boden des Lautsprechers versteckt sind. Eine Kleinigkeit, die aber zeigt, wie viele Gedanken sich beim Design der Megaboom gemacht wurden. Mir persönlich gefällt dies ausgesprochen gut. Ebenfalls dort sind auch ein microUSB- sowie ein 3,5 mm Klinken-Anschluss und ein Gewinde zu finden, beispielsweise um den Megaboom auf einem Stativ zu befestigen.

UE Megaboom

Der Megaboom ist nicht unbedingt ein Leichtgewicht, das ist aber auch gut so. Sicherlich hätte das Teil leichter als 877 Gramm sein können, mit dem angegeben Gewicht fühlt sich der Laustprecher aber auch genauso wertig an, wie er aussieht. Es ist ein bisschen wie bei den Walkmen damals: Waren die portablen Tapedecks zu leicht, wirkten sie einfach billig (und waren es meistens auch). Dennoch bleibt der UE Megaboom wegen seiner geringen Maße noch transportabel – natürlich abhängig davon, wie stark man selbst und wie groß die Tasche ist, in der man den Lautsprecher herumträgt.

Auf der nächsten Seite: So klingt der UE Megaboom und das sind die besonderen Features.

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