NBA Finals – Die Finalrunde einfach erklärt

Norman Volkmann

In den NBA Finals treffen jährlich die jeweils besten Mannschaften aus der Eastern und der Western Conference aufeinander und spielen gegeneinander um die Meisterschaft in der besten Basketballliga der Welt. Wie die Finals ablaufen und was es sonst zu wissen gibt, erfahrt ihr bei uns.

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Jedes Jahr im Juni ist es soweit: Aus den hart umkämpften Playoffs gehen zwei Teams hervor, die sich in der letzten Runde, den NBA Finals, gegenüberstehen. Während erfolglosere Teams schon seit April in den Sommerferien sind, geht für die beiden besten Teams aus dem Westen und Osten der NBA die wichtigste Serie des Jahres los. Erst nach der Meisterschaft ist die Saison richtig vorbei und der Fokus wird wieder auf den Nachwuchs und die Spieler der NBA-Draft gerichtet. Übrigens: Die NBA Finals könnt ihr mit dem NBA League Pass auch live oder on demand verfolgen.

Wer kommt in die NBA Finals?

Wer in die Finals will, muss am Ende der regulären Saison zu den besten acht Teams der Eastern oder Western Conference gehören und damit in die Playoffs eingezogen sein. Wie die NBA-Playoffs funktionieren, erklären wir euch an anderer Stelle. Die beiden Teams in den Finals sind zuvor also durch drei Playoff-Serien gegangen und haben dabei den intensivsten Basketball der Saison gespielt. Wer es bis hierher geschafft hat, gehört also wahrlich zu den besten Basketballteams der ganzen Welt. Mit Dirk Nowitzki hat es bislang erst ein Deutscher geschafft, die NBA Finals und damit eine Meisterschaft zu gewinnen.

So laufen die NBA Finals ab

Wie auch in den restlichen Playoff-Runden reicht ein alleiniger Sieg eines Teams nicht aus, um die Larry O’Brien-Trophäe zu gewinnen. In einer Best-of-Seven-Serie muss ein Team mindestens vier Siege einfahren, um zum NBA-Champion gekrönt zu werden. Playoffs- und Finals-Basketball ist dabei durchaus anders als normale Saison-Spiele. Auch wenn Basketball-Kader in der Regel aus 15 Spielern bestehen, spielen während der Playoffs oft nur die 8 oder 9 besten Spieler, auf die sich der Trainer über die Dauer eines intensiven Spiels extrem verlassen kann. Auch das Taktieren der Trainer und die Match-ups der Spieler werden immer wichtiger. Während in der regulären Saison kaum Zeit für Trainingseinheiten und intensive Vorbereitung auf die Gegner bleibt, wird genau das in den Playoffs zum X-Faktor. Auch der Druck auf die jeweiligen Spieler ist um ein vielfaches größer als in der regulären Saison. Wer sich in den Playoffs und Finals beweisen kann, hat nicht nur Nerven aus Stahl, sondern auch das Zeug zu einem Star in der Liga zu werden.

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NBA Finals: die größten Rivalitäten

Wenn es um die größten Rivalitäten der NBA allgemein und vor allem der NBA Finals geht, kommt man nicht an den Boston Celtics und Los Angeles Lakers vorbei. Keine zwei Teams standen sich so oft in den Finals gegenüber wie diese beiden: Rekordträchtige 12 Finalbegegnungen verzeichnen die Teams, in denen nur zwei Serien insgesamt in weniger als 6 Spielen entschieden wurden und somit immer hart umkämpft waren. Von diesen 12 Begegnungen konnten die Celtics insgesamt 9 für sich entscheiden, 3 gingen zugunsten der Celtics aus. Dennoch sind beide Teams mit 17 (Celtics) und 16 Meisterschaften die absoluten Top-Größen und Halter einiger NBA-Rekorde der US-Profiliga. Die Fehde der Teams hatte ihren Höhepunkt in den 80er Jahren, als Larry Bird der größte Star der Celtics und Magic Johnson der beste Spieler der Lakers waren. Die Showtime-Lakers der Zeit und die Arbeiterklasse-Celtics konnten gegenteiliger nicht sein und gaben der Rivalität noch mehr Feuer.

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