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Kann man Dyn im Ausland empfangen?

Unter bestimmten Bedingungen kann man Dyn auch im Ausland streamen. (© Getty Images / Ziga Plahutar)
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Dyn ist ein neuer Streaming-Dienst, der Ende August 2023 in Deutschland an den Start geht. Man kann damit verschiedene Sportarten wie Handball oder Volleyball live ansehen. Wie sieht es aus, wenn man im Urlaub und auf Reisen ist? Kann man Dyn im Ausland empfangen?

Aus lizenzrechtlichen Gründen ist der Zugriff auf bestimmte Streaming-Angebote, die für den deutschen Markt vorgesehen sind, aus dem Ausland nicht möglich. Auch bei Dyn gibt es Einschränkungen bei internationalen Aufenthalten.

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Dyn: Streaming im Ausland – das geht

In Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz gibt es keine Einschränkungen für die Sport-Übertragungen bei Dyn. Wer nicht allzu lang und zu weit unterwegs ist, hat ebenfalls keine Probleme mit dem Empfang von Dyn im Ausland. Innerhalb der Länder in der Europäischen Union kann man seinen Dyn-Account 30 Tage lang ohne Einschränkungen nutzen. Hier greift die „EU-Portabilitätsverordnung“, die das Geoblocking verhindert (mehr dazu bei der Verbraucherzentrale). Nach Ablauf des Monats wird der Zugriff aus dem europäischen Ausland allerdings gesperrt. Die Verordnung ist also vor allem vorgesehen, wenn man im Urlaub nur zeitweise nicht in Deutschland ist.

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Wie kann man Dyn im Ausland außerhalb der EU empfangen?

Für längere Zeiträume sowie Aufenthalte außerhalb des EU-Raums gilt die Verordnung nicht. Dann kann man Dyn also nicht im Ausland streamen. Grund hierfür sind die teuren Sportrechte, die immer nur für ein eingeschränktes Gebiet vergeben werden. Seid ihr im Ausland unterwegs, müsst ihr entweder auf einen alternativen Anbieter zurückgreifen, der die gewünschte Sportübertragung im Angebot hat oder ihr versucht den Zugriff über einen VPN-Dienst („Virtual Private Network“). Mit Services dieser Art kann man im Ausland vorgeben, dass man in Deutschland online ist. Man greift also mit einer deutschen IP aus dem fernen Land auf das Web-Angebot zu.

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Dabei sollte man jedoch einiges beachten:

  • Kostenlose VPN-Dienste haben nur eine eingeschränkte Bandbreite, die sich nicht für das Streamen von Videos eignet .
  • Bei kostenpflichtigen Anbietern sollte man darauf achten, dass man sich eine deutsche IP zuweisen lassen kann (NordVPN im Angebot ansehen).
  • Streaming-Dienste möchten meist nicht, dass über diesen Weg Rechte umgangen werden und auf das eigene Programm zugegriffen wird. Es ist technisch möglich, den Zugriff über ein VPN zu erkennen. Im schlechten Fall wird der VPN-Zugriff blockiert, es kann aber auch wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen eine komplette Account-Sperre folgen. Dann kann man auch von Deutschland aus nicht mehr auf die Sport-Übertragungen zugreifen. Ein VPN sollte also auf eigene Gefahr genutzt werden.
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