Die Postbank war bekannt dafür, mit einem kostenlosen Girokonto (bei Geldeingang) zu werben. Doch längst nicht alle angebotenen Girokonten sind wirklich kostenfrei. Damit ihr keine teuren Überraschungen erlebt, zeigen wir euch, welche Kosten bei den verschiedenen Produkten fällig werden. 

 
Postbank
Facts 

Inzwischen wurde das Angebot für das komplett kostenlose Girokonto eingeschränkt.

Postbank-Gebühren: Änderung  im Sommer 2016

Das kostenlose Girokonto ohne Gebühren bei der Postbank gibt es jetzt nur noch unter bestimmten Bedingungen:

  • für junge Menschen bis zum 22. Lebensjahr
  • bei regelmäßigem Geldeingang von mindestens 3.000 Euro pro Monat. Bislang war die Kontoführung bei einem monatlichen Geldeingang von 1.000 € pro Monat kostenlos.
  • Ansonsten fallen zukünftig monatlich 3,90 Euro Kontoführungsgebühren an.

Zusätzlich wird ein neues Online-Konto eingeführt, für welches eine Grundgebühr von 1,90 € veranschlagt wird. Die Änderung wurde im August 2016 eingeführt. Das neue Preismodell ist ab dem 1. November 2016 gültig.


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Ursache für die Anpassung sind die niedrigen Zinsen im Marktumfeld. Zuletzt erhöhten bereits andere Geldinstitute die Gebühren für die Kontoführung.

Das oft beworbene Girokonto ohne Kontoführungsgebühr wurde unter dem Namen Postbank Giro Plus angeboten. Wenn es als Gehaltskonto geführt wurde, entfiel – unabhängig von der Höhe des monatlichen Geldeingangs – die Kontoführungsgebühr. Das Mindestalter zur Kontoeröffnung betrug 22 Jahre. Eine kostenlose Visa Card gehörte zu diesem Konto dazu.

Weitere Informationen zu den Girokonten bei der Postbank findet ihr hier: Postbank - Girokonto eröffnen: So gehts

Ausnahme beim neuen Preismodell machen Postbank-Kunden, die in der Vergangenheit über eine Tchibo-Aktion bei der Bank gelandet sind. Damals wurde mit dem Versprechen geworben, die Kontoführung bleibt ein „lebenslang kostenlos“. Wer ein Girokonto über die Kooperation abgeschlossen hat, kann dem neuen Gebührenmodell widerssprechen.

Postbank: Gebühren für die Kontoführung

Bei manchen Banken werden auch für Überweisungen per Telefon oder Online Gebühren erhoben. Das ist bei der Postbank nicht der Fall. Beide Transaktionsarten sind für Kunden kostenfrei. Tipps und  weiterführende Informationen zum Thema Online-Überweisung haben wir hier für euch zusammengestellt.

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Postbank-Kunden, die ihre Überweisung auf dem Postweg erledigen, müssen pro Transaktion zukünftig zahlen. Auch für alle anderen Aufträge, die die Postbank per Brief erreichen, werden ab 1. April 2015 Gebühren erhoben. Allerdings gibt es einige Ausnahmen. Wer sich beispielsweise für das Girokonto extra plus entschieden hat, der muss auch für sogenannte papierhafte Belege in Zukunft nicht zahlen. Die Postbank hat eine Übersichtsseite mit FAQ zu den neuen Postbank-Entgelten eingerichtet.

Postbank-Gebühren: Fazit

Das bei Geldeingang kostenlose Girokonto aus der Werbung hält, was es verspricht. Bei der Auswahl sollte man allerdings sicher gehen, dass man auch die richtige Variante gewählt hat, sonst wird es teuer. Und: Bei weiteren Aktionen können unter Umständen doch Gebühren anfallen. Denn kostenlos ist bei dem beworbenen Postbank-Girokonto erst einmal nur die Kontoführung bei Geldeingang unter bestimmten Bedingungen.

Für alle, die darüber hinaus bei Bank-Angelegenheiten sparen wollen und sich noch nicht auf die Postbank festgelegt haben, lohnt sich ein Blick auf unsere Übersicht zu Banken, die zu speziellen Konditionen kostenlose Kontoeröffnung plus Prämie anbieten.

Für Urlauber interessant: So kann man als Postbank- oder Spardakunde aus dem Ausland die EC-Karte sperren lassen.

Bildquellen: Billion PhotosFrank11

Aktualisiert am 15. September

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