Wie viele Jahre sollte ein Smartphone mit Updates versorgt werden? Dieser Frage stellten sich in den letzten Wochen die EU-Kommission und die Bundesregierung. Heraus kamen beide mit unterschiedlichen Ergebnissen. Wie die aussehen und was sonst noch in dieser Woche passiert ist, erfahrt ihr in dieser Ausgabe der GIGA Headlines.

 

Android 12

Facts 
Mehr Smartphone-Updates, mehr Megapixel und eine verschollene Grafikkarte – GIGA Headlines
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Bundesregierung fordert längeren Support für Smartphones

Wenn es eine Sache gibt, wofür Android-Nutzer Apple-Fans beneiden können, dann ist es der Software-Support.

Es ist schwer ein halbwegs aktuelles iPhone zu finden, das nicht in irgendeiner Weise noch mit iOS-Updates gepflegt wird.

Und bei Android? Drei Jahre wenn man Glück hat. Google plant vier.

Am Glück soll es zukünftig nicht mehr scheitern. Wie heise berichtet hatte, plant die EU-Kommission unter anderem, dass Hersteller mindestens fünf Jahre lang Sicherheitsupdates für ihre Geräte zusichern müssen. Außerdem sollen fest verbaute Akkus zukünftig 1.000 Ladezyklen aushalten können und Ersatzteile bereitgehalten werden.

Der Bundesregierung geht das nicht weit genug. Einer Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge sollen sogar sieben Jahre lang Updates bereitgestellt werden.

Nun stellt sich die Frage, welche Handys wir vor sieben Jahren hatten und ob wir sie heute noch benutzen wollen würden.

So oder so: Diese Forderungen sind noch nicht in Stein gemeißelt, da kann sich noch einiges ändern.

Samsung plant Kamerasensor mit riesiger Auflösung

Samsung hat nicht nur vor einiger Zeit einen 200-Megapixel-Kamerasensor vorgestellt, nun berichtet SamMobile über Pläne, dass das Unternehmen an einer noch größeren Kamera arbeitet.
Der geplante Sensor soll eine Auflösung von 576 Megapixel besitzen.

Diese Kameratechnik soll allerdings nicht in Smartphones Verwendung finden, sondern Autoherstellern angeboten werden. Durch die hochauflösenden Kamerasensoren sollen autonome Fahrzeuge ihre Umgebung besser wahrnehmen können.
Bis 2025 sollen die Sensoren entwickelt sein.

LG entwickelt neue Falt-Display-Technik

Wie „The Next Web“ berichtet hat, wird es eine neue Technik von LG geben, die wir vermutlich schon bald in einigen Foldables sehen können.
Der Chemiesparte von LG soll es wohl gelungen sein, ein neues Material für Falt-Displays herzustellen, bei dem die sichtbare Falte in der Mitte des Displays wegfällt. Das neue Material soll insgesamt 200.000 Faltvorgänge mitmachen, also im Schnitt fünf Jahre halten.

Die Produktion des neuen „Abdeckfensters“ soll 2022 beginnen, Partner für diese Technik wurden noch keine bekannt gegeben.

RTX 3080 Ti mit 20 GB VRAM entdeckt

Offiziell hat die RTX 3080 Ti von Nvidia ja „nur“ 12 GB VRAM an Bord. „Das ist zu wenig“, sagen viele im Netz, die vor allem auf die Karten von AMD schielen, die mit 16 GB VRAM daherkommen. Laut der Gerüchteküche hätte die 3080 Ti mit 20 GB Grafikspeicher ausgestattet sein sollen. Und wie sich nun herausstellt, hatte die Gerüchteküche Recht.
In Russland ist vor Kurzem ein RTX-3080-Ti-Modell mit den vollen 20 GB VRAM aufgetaucht. Es sieht also so aus als wurden wohl doch einige der Karten produziert, bevor man sich dann kurzfristig dazu entschlossen hat, 8 GB des Grafikspeichers einzusparen.

Warum man sich bei Nvidia so entschieden hat, ist noch nicht bekannt. Wir vermuten, um die RTX 3080 Ti mit 12 GB VRAM besser von dem Top-Modell, der RTX 3090 mit 24 GB abzutrennen.
Außerdem: Vielleicht kann man so bei der Produktion so den ein oder anderen Euro sparen.

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