Google Play Store – ehemals Android Market

Play Store-APK Ver. 6.1.12 - für Android

Der Google Play Store ist die zentrale Anlaufstation zum Bezug von Apps und Spielen unter Android. Daneben bietet der Play Store aber auch Filme, Serien, Bücher, Zeitschriften, Musik und Hörbücher ín digitaler Form an – für diese ist kein Android-Gerät notwendig. Wir klären, wie der Play Store entstanden ist und wie man ihn benutzt.

Google Play Store: Die Geschichte

Google Play Download Screenshot
Aus dem Android Market wurde am 6. März 2012 der Play Store.

Am 22. Oktober 2008 erblickte der Android Market das Licht der Welt und war als Konkurrenz zu Apples Appstore für das Android-Ökosystem gedacht. Damals umfasste der Market ausschließlich Software für Android-Geräte, sprich Spiele und Apps. Am 7. März 2012 erfolgte die Umbenennung in Play Store, fortan waren dort auch die Dienste Google Play Music, Play Movies und Play Books zu finden. Mittlerweile gesellte sich zu diesen Bereichen auch der Play Kiosk, in dem deutschsprachige sowie internationale Zeitungen und Zeitschriften in digitaler Form erworben werden können. Für kurze Zeit wurde im Play Store ebenso Hardware wie die Nexus-Geräte oder der Google Chromecast angeboten, mittlerweile wurde die Hardware-Sektion ausgegliedert und ist im Google Store zu finden.

Google Play Store: Medien

Android-Apps und -Spiele im Play Store

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Der Play Store bietet mittlerweile über 1,9 Millionen Apps und Spiele. Wer stöbern möchte, kann sich durch eine der 27 Kategorien durchklicken beziehungsweise tippen. Ranglisten zeigen in den jeweiligen Kategorien die Top-Apps an. Hierbei unterscheidet Google kostenpflichtige von kostenlosen Anwendungen. Auch in den App- sowie Spiele-Übersichtsseiten sind diese Ranglisten aufrufbar. Das Angebot an Apps und Spielen kann sich regional unterscheiden, da manche Dienste und Anwendungen nur in bestimmten Ländern verfügbar sind.

Bücher

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Im Juni 2012 startete Google Play Bücher (ursprünglich Google Play Books) in Deutschland. Fortan konnte kostenlose sowie kostenpflichtige Literatur über den Play Store in der Mobil- und Web-Version bezogen werden. Das Angebot umfasst deutschsprachige sowie internationale E-Books. Bevor man sich ein Buch kauft, hat man meist die Möglichkeit, einen kurzen Auszug aus jedem Buch Probe zu lesen.

Google Play Filme & Serien

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Seit August 2012 kann Google Play Filme & Serien (ursprünglich Google Play Movies) in Deutschland genutzt werden. Der Bezug eines Films oder einer Serie ist als Leihversion (meist 30 Tage bis zum ersten Abspielen, danach 48 Stunden Leihzeit) oder zum Vollpreis als Kaufversion möglich. Die angebotenen Qualitäten sind SD und HD. Filme sowie Serien können nicht nur gestreamt werden, sondern auch zur Offline-Ansicht auf dem Mobilgeräten abgelegt werden.

Google Play Kiosk

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Seit Mitte Mai 2014 können im Play Store Kiosk Zeitschriften und Magazine bezogen werden. Interessierte haben dabei die Auswahl zwischen dem einmaligen Kauf einer Ausgabe oder dem Abschluss eines Zeitschriftenabos. Das Abonnement lässt sich jederzeit beenden und schließt in der Regel, je nach Erscheinungsturnus, eine 14- bis 30-tägige kostenlose Testphase mit ein.

Bezahlung im Play Store

play-store-bezahlung

Google bietet eine Vielzahl von Bezahlmethoden im Play Store an. Standardmäßig wird die Angabe einer Kreditkarte gefordert, allerdings kann auch über Guthaben-Karten, die im Einzelhandel erworben werden können sowie über PayPal bezahlt werden; einige Mobilfunkanbieter bieten auch das so genannte Carrier Billing an – damit kann man auch über die Mobilfunkrechnung bezahlt werden. Bei Zahlung über PayPal und der Kreditkarte werden die jeweiligen Beträge direkt vom Konto abgezogen. Play Store-Guthabenkarten werden im Prepaid-Prinzip direkt auf das jeweilige Guthabenkonto gutgeschrieben von dem dann die jeweiligen App- sowie Medienkosten abgezogen werden. Die Bezahlung von Hardware ist über Guthabenkarten allerdings nicht möglich; Apps, Spiele sowie Filme und Musik können aber problemlos mit Guthabenkarten bezahlt werden.

Rückgabe von Apps und Spielen im Play Store

Zum Thema: Play Store: Apps und Spiele zurückgeben – so gehts

Wer im Play Store kostenpflichtige Apps und Spiele kauft, kann diese innerhalb in der Regel von zwei Stunden wieder zurückgeben, dann werden die Kosten erstattet. Während dieses Testzeitraums lassen sich Apps sowie Spiele vollwertig testen. Zudem bieten einige Apps Abomodelle oder In-App-Käufe an. Diese sind von einer Rückgabe ausgeschlossen. Medien und Musik sowie Zeitschriften, Bücher und dazugehörige Abonnements können nicht zurückgegeben werden, Google gewährt aber bei Zeitschriftabonnements sowie bei Google Play Music einen kostenlosen Testzeitraum, der meist ein 30-tägiges umfasst. Zur Rückgabe einer Anwendung besucht man einfach die Produktseite im Play Store und klickt auf „Erstatten“.

App-Berechtigungen

google-play-store-app-berechtigungen-nachher
google-play-store-app-berechtigungen-vorher

Links: Die alte, detailliertere Berechtigungs-Anzeige bei der Installation von Apps (Juni 2014), rechts im Vergleich mit der neuen (Ab Juni 2014)

Zum Thema: Android-Berechtigungen: App-Rechte im Detail erklärt

Google fordert den Nutzer vor jeder Installation einer Anwendung sowie Spiel dazu auf, die geforderten Berechtigungen durchzulesen und zu akzeptieren. Zu diesen zählen:

Android-Berechtigungen in der Übersicht
In-App-Käufe
Geräte- und App-Verlauf
Einstellungen für Mobilfunkdaten
Identität
Kontakte
Kalender
Standort
SMS-Nachrichten
Telefon
Fotos/Medien/Dateien
Kamera
WLAN-Verbindungsinformationen
Informationen zur Bluetooth-Verbindung
Wearable-Sensorendaten/-Aktivitätsdaten
Geräte-ID & Anruferinformationen
Sonstiges

Google Play Store: Web-Version

webversion-play-store

In der Web-Version des Play Stores kann man über den Desktop-Browser auf das gesamte Angebot des Play Store zugreifen. Wer Filme und Serien gekauft hat, kann sich diese über die Browser-Version neben der Ansicht auf dem Tablet oder Smartphone auch im Browser ansehen. Weiter ist es möglich, Apps sowie Spiele zu durchstöbern, aus der Ferne auf dem Android-Gerät zu installieren und zu kaufen. Vor dem Kauf beziehungsweise dem Klicken auf den „Installieren“-Button in der Web-Version des Play Stores wird der Nutzer gefragt, auf welchem mit dem Google-Konto verbundenen Geräten die jeweilige App installiert werden soll.

Aktuelle Play Store-Version zum Download

Der Play Store installiert Aktualisierungen in der Regel im Hintergrund und ohne jede Benachrichtigung des Nutzers. Wer die aktuellste Play Store-APK manuell installieren möchte, kann sich die neueste Version bei uns herunterladen. Beachtet, dass dazu der Installation von Apps aus Drittanbieter- beziehungsweise unbekannten Quellen in den Sicherheitseinstellungen des Android-Geräts zugestimmt werden muss. Außerdem kann man über „Einstellungen“ und das Tippen auf „Build-Version“ prüfen, ob eine Aktualisierung vorgesehen ist. Diese wird dann durch den Vorgang automatisch angestoßen.

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Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games

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Der Google Play Store ist die erste Anlaufstelle für Android-Apps und Anwendungen. News, Infos und Angebote findet ihr hier.

Google Play 3.5.15 ist verfügbar

Der Android Market hat sich erst kürzlich von uns verabschiedet und das Feld Google Play geräumt. Google möchte mit dieser Maßnahme einen iTunes-Konkurrenten auf die Beine stellen, inklusive Filmen, Büchern und Musik-Angeboten. Diese Idee ist an sich nicht übel, meiner Meinung nach war die Umbenennung jedoch unnötig. Android Market fand ich deutlich griffiger, als Google Play.

Mir ist bewusst, dass Play neben spielen auch abspielen oder ausführen heißen kann, bei dem Wort kommt mir aber eher eine Spiele-Plattform in den Sinn, als ein Platz wo man allerhand digitale Medien erwerben kann. Jedoch kann man Google keine Update-Faulheit vorwerfen, denn der neue Market wurde nun auf die Versionsnummer 3.5.15 gehievt. Mein Optimus Speed interessierte das herzlich wenig. Deshalb geht mein Dank auch an die Mobiflip-Kollegen.

Von denen habe ich die APK-Datei, welche sich unter diesen Zeilen als Download befindet. Somit müsst ihr nicht auf ein Update warten, sondern könnt die Datei einfach auf euer Handy ziehen und installieren. Viel Neues gibt's nicht. Die Sektion „Meine Apps“ wurde nun in zwei Bereiche unterteilt. Man sieht die installierten Anwendungen und mit einem Fingerwisch kommt man in eine Ansicht, die die auf dem Handy befindlichen Apps und jene die man schon einmal verwendet hatte aufzeigt. Außerdem kann man nun den Google-Account rasch wechseln.

Downloadlink: Download Play 3.5.15

via mobiflip.de

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Play Store: Comedy-Special mit kostenlosen Alben

Google möchte zu Beginn des Jahres 2013 wohl Play Music pushen und bietet deshalb bereits zum zweiten Mal kostenlose Audio-Alben in einer Play Store Promo-Aktion an.

Bei der letzten Aktion konnte man drei Hörspiele der Drei ??? abstauben , dieses Mal verschiedene Comedy-Alben deutscher Interpreten.

Zur Auswahl stehen “Männer sind Schweine, Frauen aber auch” von Mario Barth, “Achtung Baby” von Michael Mittermaier und “Hart Backbord – Noch ist die Welt zu retten” von Paul Panzer. Obwohl kostenlos, ist zum Download der Alben eine Kreditkarte nötig.  Hier geht’s zur Comedy-Aktion.

Wer sich jetzt aus verschiedenen Gründen um eine Kreditkarte kümmern möchte, den können wir Pre-Paid Kreditkarten empfehlen. Oftmals sind diese für den Gebrauch im Play Store fast völlig kostenlos. Einzig und allein die Aufladung kostet einen 1 €. Es gibt natürlich viele Anbieter im Internet, da hoffen wir auf eure Empfehlungen in den Kommentaren. Hier ein paar Möglichkeiten:

  • MyWireCard
  • Neteller
  • Jens persönlich nutzt die DKB (Konto inklusive Kreditkarte)
  • Michael empfiehlt Kalixa mit einer echten Karte, geringen Gebühren. Die Karte kostet einmalig 4,95 €
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Google: Keine In-App Updates für Play Store Apps erlaubt

Vor einigen Wochen kam Facebook mit der Meldung, dass Facebook sich zukünftig automatisch aktualisiert und kein Update über den Google Play Store benötigt. An sich keine schlechte Idee, doch das Sicherheitsrisiko ist schon ziemlich hoch.

Google hat im Google Play Backend einen Bouncer in Nutzung, der hochgeladene Apps überprüft und sie bei Verdachtsfall auf gefährlichen Schadcode nicht für das Angebot im Play Store freigibt. Dieses Sicherungsverfahren ist eine gute Zwischenprüfung bei der Masse an Apps, die in den Play Store geladen werden.

Google hat jetzt die Policy im Developer Backend angepasst und solche Maßnahmen wie Facebook sie treibt, verboten. “Eine im Play Store heruntergeladene App darf ihren eigenen APK Binary-Code nicht verändern, ersetzen oder modifizieren.”

Google Android Policy change

Damit wird zwar nicht direkt Facebook angesprochen, doch da die Jungs bisher die Einzigen (mir bekannten) sind, die ihre App außerhalb des Play Stores aktualisieren wollen, wird das wohl eine indirekte Aufforderung und Warnung für alle Anderen sein.

 

Quelle: droid-life

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Google setzt sich verstärkt für den Kampf gegen Kinderpornografie ein

Neben den positiven Seiten im Internet finden sich im digitalen Netz leider auch sehr dunkle und schlimme Ecken, die Menschen für sich missbrauchen. So auch natürlich die Kinderpornografie und der damit verbundene Kindesmissbrauch. Google macht nun erneut darauf aufmerksam und unterstützt den Kampf gegen diese ekelhafte Seit des Internets.

2011 hat die CyberTipline des  National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC's) unfassbare 17,3 Millionen Bilder und Videos von mutmaßlichem Kindesmissbrauch erhalten. Tendenz steigend. Das sind viermal so viele Dateien wie im Jahr 2007. Bilder und Videos von echten Kindern, die sexuelle missbraucht wurden und weiter durch den Vertrieb der Bilder und Videos misshandelt werden.

Alleine wenn ich das hier schreibe, werde ich wütend, denn ich finde das einfach unfassbar und ekelhaft, dass sowas passiert. Kindesmissbrauch ist ein weltweites Problem, das eigentlich jeden betreffen sollte und der sich dafür einsetzen müsste, das solche Dinge nicht mehr passieren. Auch Google hat den kaputten “Menschen” hinter solchen Taten den Kampf angesagt.

Seit 2006, als Google der Technology Coalition – einer Koalition gegen Kinderpornografie – beigetreten ist, versucht der Internetriese an Lösungen für dieses globale Problem zu finden. Seither wurde verschiedene Software und Hardware entwickelt, die Organisationen auf der ganzen Welt dabei helfen sollen, gegen den Kindesmissbrauch und die daraus resultierende Kinderpornografie vorzugehen. Wie die vorangegangenen  Zahlen verdeutlichen, ist dieser Kampf allerdings äußerst schwierig.

Da noch wesentlich mehr getan werden kann und muss, hat Google nun weitere 5 Millionen Dollar gespendet, die zum Teil an globale Organisationen wie die oben erwähnte NCMEC und an die Internet Watch Foundation gehen. Weitere Unterstützung bekommen Organisationen in Amerika, Kanada, Europa, Australien und Lateinamerika.

Zusätzliche gehen 2 Millionen Dollar an einen Fonds für Technologie, der zum Schutz von Kindern eingesetzt werden soll. Damit soll das Weiterentwickeln von effektiveren Werkzeugen und Methoden vorangetrieben werden, um gegen Kinderpornografie im Internet vorzugehen.

Wie Google auf dem eigenen Blog abschließen mitteilt, ist das Unternehmen selbst damit beschäftigt, Informationen so weit wie möglich verfügbar zu machen. Doch manche „Informationen“ sollten niemals hergestellt, verteilt und gefunden werden. Deshalb muss etwas dagegen getan werden, um diesen widerlichen Inhalt ausfindig zu machen und die Personen dahinter zur Rechenschaft zu ziehen.

Quell: Google Blog via Caschy, Artikelbild: Indian Express

 

 

 

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Google Play Summer Sale 2013: 6 Spiele im Sonderangebot

Der Sommer ist da! Auch Google hat das erkannt und eine Sonderseite zum “Summer Sale” gebaut. Mit dabei “leider nur” 6 Spiele, die dafür eine hohe Qualität aufweisen. Mein Tipp: Unbedingt Kreditkarte zücken und Zuschlagen!

Google bietet immer wieder mal Apps in einer Sonderaktion an, viele Bezahlapps habe ich während einer 0,20 Cent Aktion gekauft, seitdem halte ich immer mal wieder die Augen offen. Wie man am Screenshot schon sehen kann, habe ich mich auch diesmal nicht zurückhalten können. Worms 2 hat mich schon immer interessiert und bei Rayman Jungle Run war es nur eine Frage der Zeit, bis ich schwach werde. Chaos Rings Ω kostet sonst das Doppelte, Aralon: Sword an Shadow macht in den Kommentaren ebenfalls eine wirklich gute Figur.

God of Blades und Superbrother Sword & Sworcery sind mir kein Bergiff, vielleicht könntet ihr ja in den Kommentaren eure Empfehlung hinterlassen? Ein Gameplay von Rayman und Worms ist jedenfalls schon in Planung. Im Play Store wir die Aktion bisher nicht sehr prominent präsentiert, klickt ihr aber auf diesen Link, kommt ihr direkt zu den 6 App-Angeboten.

Google Play Store Summer Sale

via
Bild via Shutterstock Nr: 117843886

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Google Books jetzt in Österreich gelandet

Gute Neuigkeiten für unsere österreichischen Leser: Googles Books lassen sich auch im Nachbarland nun im Play Store kaufen, dann am PC, Tablet oder Smartphone lesen.

Nicht nur Österreich, wenn auch für die deutschsprachigen Leser am interessantesten, kommt jetzt in den Genuss der Google Books – auch in Portugal, Irland und Belgien kann man Bücher nun über den Play Store beziehen.

Google Play Books

Groß angekündigt wurde dies von Google nicht – in dieser Hinsicht hält man sich ja des Öfteren ein wenig zurück. Das dürfte für unsere österreichischen Leser aber auch keine allzugroße Rolle spielen: Wer schon länger auf die Möglichkeit, Bücher über den Play Store beziehen zu können wartet, der sollte diesem nun mal schleunigst einen Besuch abstatten.

Quelle: Caschys Blog

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