HomePod von Apple: Besonderheiten, Daten, Release - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Der HomePod, ein Lautsprecher von Apple mit Siri-Integration, war eine der großen Neuvorstellungen der Keynote. Was macht ihn so besonders? Ein Überblick über die aktuellen Informationen.

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Erstaunliche Klangqualität und Intelligenz – das verspricht Apple für den neuen HomePod. Einige technologische Kniffe sind aber bereits von der Konkurrenz bekannt: Google und noch länger Amazon sind mit ihren Produkten bereits auf dem Markt. Amazon konnte mit dem Echo rasch im Bereich der Smart-Home-Steuerung Fuß fassen – dem gut klingenden Sprachassistenten Alexa und nicht zuletzt dem günstigen Preis von Echo und Echo Dot geschuldet:

 

Der HomePod ist nun die Antwort von Apple. Der Name ist natürlich eine Anspielung auf den legendären Musikspieler iPod.

Technische Daten des Apple HomePod

Zunächst ein Blick auf die Ausstattung – folgende technische Daten sind bereits offiziell:

  • Abmessung: knapp 18 Zentimeter hoch
  • Farbe: Weiß und Space Grau
  • Audio: 20-Millimeter-Subwoofer und
  • 7 Hochtöner mit jeweils eigenem Verstärker.
  • 6 Mikrofone, um Personen von nah und fern zu verstehen.
  • Prozessor: A8-Chip
  • Schnittstelle: AirPlay 2, Internet für Siri, weitere?
  • Kompatibilität: iOS 11 (mind. iPhone 5s)

Das macht den HomePod besonders

Apple sagt über den HomePod, es sein ein bahnbrechender kabelloser Lautsprecher fürs Zuhause, „der verblüffende Audioqualität liefert und räumliches Orientierungsvermögen dazu nutzt, seine Position in einem Raum zu erkennen und den Klang automatisch anzupassen“. Die sieben Hochtöner arbeiten nach Richtstrahlverfahren, unter anderem die Richtungskontrolle soll für Detailreichtum sorgen, der Tieftöner für satte, saubere Bassklänge. Zwei Lautsprecher können automatisch ausbalanciert werden.

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Dass spezielle Einmesstechnik Wunder bewirken kann, das beweist aktuell vor allem Sonos. Man darf also gespannt sein, was die Apple-Ingenieure schafften. Das Fazit erster Hörtests ist vielversprechend: Engadget verglich den Klang zwischen HomePod und Amazon Echo wie CD versus AM-Radio. Auch Cnet durfte bereits ein Auge Ohr auf das Produkt werfen und bescheinigt dem Lautsprecher einen lebhafteren Klang als der Sonos Play:3 und einen viel besseren Sound als Amazon Echo.

Der große Vorteil für Besitzer eines iPhones ist natürlich die Integration in die Apple-Welt. Das startet bei der Koppelung, sie wird so einfach gestaltet sein wie die Anbindung der AirPods an ein iPhone – inklusive iCloud-Synchronisation. Apple verweist zudem auf das Zusammenspiel mit Apple Music, aufrufbar über Siri.

Siri lauscht direkt im Lautsprecher

Der Sprachassistent Siri wird über den Befehl „Hey Siri“ aufgerufen – der Lautsprecher hört also ständig in den Raum hinein. Apple betont, dass aber erst nach dem Schlüsselwort Informationen zur Analyse an Apple-Server gesendet werden. Sie seien verschlüsselt und nutzen eine anonyme Siri-ID.

Auf der Oberseite des Lautsprechers informiert die Siri-Wellenform über die Aktivität des Sprachassistenten – alles recht ähnlich wie auf iPhone und Amazon Echo.

Preis des HomePod

Der Preis in den USA für den HomePod soll 349 US-Dollar betragen. Die Umrechnung anderer Apple-Produkte lässt uns vermuten, dass in Deutschland der Preis des HomePod die 400-Euro-Grenze überschreitet. Es könnten 429 Euro werden, abhängig vom Euro-Dollar-Kurs zum Veröffentlichungszeitpunkt.

Damit liegt der HomePod preislich über den Konkurrenten. Eine Einordnung ist bei den Audioprodukten aber schwer möglich, da sie von der Audioqualität abhängig ist. Nein, Apple ist nicht zwangsläufig überteuert: Den AirPods bescheinigten wir im Test zum Veröffentlichungszeitpunkt das beste Preis-/Leistungsverhältnis derartiger Hörer.

Release des HomePod in Deutschland

Zwar stellte Apple den HomePod auf der Keynote bereits vor, erhältlich ist er aber noch lange nicht: Die Auslieferung ist zunächst nur für die USA, Australien und Großbritannien vorgesehen – und zwar ab Dezember 2017. In Deutschland, Österreich und weitere Länder wird der Lautsprecher demnach erst 2018 in den Ladenregalen zu finden sein.

Bilder: Apple

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