iPad 1 - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Eine Million iPads gingen im April 2010, im ersten Monat nach Verkaufsstart, über die Ladentheken – allein in den USA. Gleich die erste Version des Tablet Computer von Apple wurde also ein Erfolg.

Wozu nutzt man das iPad? Ein paar Beispiele: Im Internet surfen, spielen, Musik hören, Filme ansehen, Kontakte verwalten, Internet-Telefonie. Das iPad ersetzt bei manchen Anwendungsfällen das Smartphone. Der Tablet Computer kann aber immer mehr Aufgaben übernehmen, die man bisher auf dem Desktop-Rechner erledigte. Das fängt an bei Mails schreiben und geht über Bildbearbeitung bis hin zu Videoschnitt.

Vorteile gegenüber anderen Geräten: Das Display ist wesentlich größer als bei einem iPhone, das iPad ist wesentlich leichter (613 Gramm) und platzsparender (13,4 Millimeter dünn) als ein Laptop oder gar PC. Nicht nur die Kompaktheit leistet unterwegs gute Dienste: Der Akku im iPad 1 hält laut Herstellerangaben bis zu 10 Stunden. Im Inneren ist ein robuster Speicher von 16, 32 oder 64 Gigabyte Größe verbaut.

Als Prozessor verwendet der Hersteller einen Apple A4-Chip mit 1 Gigaherz Taktung. Die Displaygröße beträgt 9,7 Zoll mit 1024 x 768 Pixeln.

iPad, iPhone und iPod touch verwenden als Betriebssystem iOS. Auch auf dem iPad in der ersten Generation kannst Du die aktuelle Version iOS 5 installieren. Über den App Store können hunderttausende kostenlose und kostenpflichtige Apps geladen werden: Aufgabenverwalter, Chat-Programme, TV-Apps, Denkspiele, Ego-Shooter und mehr.

Das iPad 1 liefert gute Dienste. Weitaus attraktiver ist allerdings der Nachfolger, das iPad 2: Es ist mit 8,8 Millimetern Dicke wesentlich schlanker. Die zwei Kameras im neuen Modell sind zwar qualitativ nicht sehr gut, reichen für Videotelefonie aber locker aus. Die erste Generation hat keine Kamera. Desweiteren glänzt der Nachfolger mit einem größeren Arbeitsspeicher, mehr Leistung (Dual-Core-Prozessor) und der Smart Cover-Funktion. Sie erleichtert das Ein- und Ausschalten.

Ein potentieller Käufer muss nicht lange überlegen, welche Generation er möchte. Das iPad 1 ist (zumindest offiziell, bei Apple) gar nicht mehr erhältlich.

iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!
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Alle Artikel zu iPad 1
  1. Betthupferl: Nokia veröffentlicht das iPad

    Sebastian Trepesch 27
    Betthupferl: Nokia veröffentlicht das iPad

    Man mixe ein iPad der ersten Generation mit einem iPad Air – was kommt heraus? Nokia hat es ausprobiert, und heute das Nokia N1 veröffentlicht. Jetzt müsste man nur noch den Apple-Style der Webseite kopieren. Ach. Das hat Nokia auch gemacht.

  2. iPad Sticker: Aufkleber für Apple-Tablets

    Sven Kaulfuss 6

    Im aktuellen Werbespot für das MacBook Air feiert Apple die Individualität. Diverse Sticker (Aufkleber) zieren den mobilen Begleiter – wir berichteten. Auch dem iPad wird der persönliche Schmuck nicht verwehrt. Wir präsentieren einige der Motive.

Alle Artikel zu iPad 1

Die besten Webbrowser für iPhone und iPad

Apples Safari gilt zwar als der Goldstandard der mobilen Browser, dennoch gibt es im App Store eine Fülle an interessanten Alternativen, die mehr Funktionen und Integrationen bieten.

Vom vollgepackten Arbeits-Browser für Power-User bis hin zum übersichtlichen und leicht zu bedienenden Couch-Surfer findet sich im App Store fast alles. Da sich in iOS leider noch kein Standard-Browser vom Nutzer definieren lässt, ist die Verwendung einer Safari-Alternative leider etwas umständlich.

Die Installation eines Zweit-Browser kann sich aber lohnen. Ist beispielsweise das eigene Datenguthaben knapp bemessen, kann man einen Browser wählen, der Datenkomprimierung bietet. Möchte man auch unterwegs arbeiten, können ein Up- und Download-Manager, die Cloud-Anbindung und die Unterstützung von Plug-ins hilfreich sein.

Folgend haben wir die besten alternativen Browser für iPad und iPhone zusammengestellt.

Die besten Browser für iPad und iPhone

Opera Coast

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Der Coast Browser ist der zweite iOS-Browser aus dem Hause Opera. Coast unterscheidet sich fundamental vom . Das Bedienkonzept ist komplett anders und etwas komplett neues. Coast setzt stark auf Gestensteuerung und präsentiert sich als der einfach zu bedienende und übersichtliche Browser für chillige Nachmittage auf der Couch.

Features:

  • Sehr cleanes und übersichtliches Design
  • Innovatives Bedienkonzept
  • Gut umgesetzte Sharing-Funktion; erstellt automatisch passende Bilder für soziale Netzwerke
  • Integriert „Opera Turbo“-Technologie
    • optionales Features
    • für schnelleres Surfen bei langsamen Verbindungen
    • komprimiert Webseiten für weniger Datenverkehr, spart Datenguthaben

Fazit: Will man einfach nur entspannt im Web surfen, braucht man keine 200 Profi-Einstellungen, keine 3 Toolsbars und keine 60 Plugins. Man braucht einen einfach zu bedienenden Browser, der schnell und übersichtlich ist, der sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern das Web in den Mittelpunkt stellt. Das ist Coast.

Web-Browser Opera Coast
Preis: Kostenlos

 

Opera Mini

opera-mini
Die Hauptfunktion des Opera Mini Browsers ist die Reduzierung des Datenverbrauches durch intelligente Komprimierung der geladenen Inhalte. Hierfür wird jede Webseite über die Opera-Server umgeleitet, dort nach Wunsch komprimiert (hoch, mittel, gering) und an die App weitergeleitet. Dadurch lässt sich der Datenverbrauch um bis zu 90 Prozent reduzieren. Man muss aber in Kauf nehmen, dass nicht jede Webseite absolut fehlerfrei dargestellt wird. Mit dem Videobeschleuniger vermeidet man unnötiges Vorabladen (Puffern) von Videos, was zusätzlich Datenverkehr spart.

Features:

  • Intelligente Komprimierung; Spart deutlich Datenverkehr ein
  • Zeigt an, wie viel Datenverkehr man wirklich eingespart hat
  • Schönes und übersichtliches Design im Stile von iOS 8
  • Mehrere Themes
  • Offline-Modus für Webseiten
  • Opera Link Synchronisationsdienst

Fazit: Opera Mini hat sich auf die Reduzierung des Datenverkehrs spezialisiert und empfiehlt sich dementsprechend für das Surfen in Mobilfunknetzen und im Urlaub.

Webbrowser Opera Mini
Preis: Kostenlos

iCab Mobile Browser

icab_mobile
iCab Mobile 8 stammt vom deutschen Software-Entwickler Alexander Clauss und zählt zu den umfangreichsten Browsern für iPhone und iPad.

Features:

  • Für iOS 8 optimiert
  • Unterstützt Touch ID für Zugriffsschutz
  • Über 60 Plugins ( von Pocket, über Evernote bis Plex)
  • Verschiedene Designs/Themes
  • Integration von LastPass, iCloud, Dropbox, Firefox Sync, Twitter, Facebook, uvm.
  • Umfangreiche Netzwerkeinstellungen
  • Änderbare Browser-ID (um Content-Sperren wie beispielsweise von Bild.de zu umgehen #Netzneutralität)
  • reichhaltige Privatsphäre-Einstellungen
  • Unterstützung für mehrere Benutzer-Konten
  • vollwertiger Downloadmanager
  • Unterstützt fast alle mehr oder weniger bekannten Suchmaschinen
  • Unterstützt Proxyserver für anonymes Surfen
  • Kann auch Dateien auf Webseiten hochladen
  • uvm.

Fazit: iCab Mobile ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Browsern, ein Arbeitstier. Er bietet zahlreiche Features und Einstellungsmöglichkeiten. Dank hilfreichen Plugins besonders empfehlenswert für Webentwickler on-the-go. Und natürlich Made in Germany.

iCab Mobile (Web Browser)
Entwickler:
Preis: 1,99 €

 

Red Browser

red_browser
Der Red Browser ist ein Tor-Browser. Nutzer, die sich schon mal etwas intensiver mit Datenschutz auseinandergesetzt haben, dürfte sofort wissen, um was es hier geht. Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Kurz gesagt ermöglicht der Red Browser dank Tor anonymes Surfen im Web. Nicht zu verwechseln mit dem pseudo-anonymen Surfen im „Inkognito-Modus“ von Chrome und Co. Tor schleust die eigene Verbindung über mehrere, zufällig gewählte und verschlüsselte Tor-Server und verschleiert so die wahre Identität des Nutzers, mitsamt geänderter IP-Adresse.

Features:

  • Tor Browser
  • Download-Manager
  • Unterstützt .onion-Adressen
  • Zahlreiche Sicherheitseinstellungen
  • Erlaubt tiefgreifendere Tor-Einstellungen (Config-Zugriff)

Fazit: Der Red Browser hat sich voll und ganz dem anonymen Surfen mit Tor verschrieben. Er bietet sehr viele sicherheitsrelevante Einstellungsmöglichkeiten.

Dieser Artikel wurde am 11.02.15 komplett überarbeitet.

Dolphin Browser

dolphin
Der Dolphin Browser ist nicht ganz so umfangreich wie der iCab Mobile Browser, bietet jedoch immer noch genügend Funktionen. Leider handelt es sich hierbei nicht um eine Universal-App für iPhone und iPad. Die iPhone-Version erhält regelmäßig Updates und ist auf dem aktuellsten Stand. Die separate iPad-Version jedoch hat ihr letztes Update im Oktober 2013 spendiert bekommen. Unschön.

Features:

  • Tab-Browsing
  • Fullscreen-Modus
  • Integrierter Downloadmanager
    Dateien können direkt in den Dolphin Browser heruntergeladen und von dort aus in andere Apps exportiert werden.
  • Gesten-Steuerung
    Mittels selbstdefinierbaren Gesten können Lieblingsseiten schnell und einfach geöffnet werden. Schreibt man mit dem Finger beispielsweise ein “T”, wird Twitter.com geöffnet. Im Grunde kann der gesamte Browser mittels Gesten gesteuert werden.
  • Account-Synchronisation für Bookmarks
  • Sehr gute Integration von Evernote, Facebook, Twitter und Box.
  • Adblocker und Pop-Up-Blocker
  • uvm.

Fazit: Sehr übersichtliche Bedienoberfläche und hilfreiche Features machen die iPhone-Version Dolphin zu einem soliden Browser für. Besonders empfehlenswert für Evernote-Nutzer. Die veraltete iPad-Version jedoch sollte man bis zum Update meiden.

Dolphin Browser for iPad
Entwickler:
Preis: Kostenlos

 

Mercury Browser

mercury_browser
Der Mercury Browser glänzt durch schönes und übersichtliches Design. Er integriert automatischen Sync mit Firefox und Google Chrome, Facebook, Twitter, Google+, Dropbox, Evernote, 1Password, LastPass, Pocket sowie Instapaper. Mit dem dazugehörigen Plugin für Desktop-Browser lassen sich Daten zwischen Desktop und iOS-Gerät austauschen.

Features:

  • Gestensteuerung
  • Synchronisation mit Firefox und Chrome
  • Plugins für Dropbox, Evernote, Soziale Netzwerke, etc.
  • Umfangreicher Download-Manager
  • Themes
  • Ad-Blocker
  • Übersichtliche und schöne Bedienoberfläche
  • viele Einstellungsmöglichkeiten

Fazit: Der Mercury Browser ist ein ansehnlicher und solider Browser. Der Sync mit Firefox und Chrome spricht Nutzer dieser beiden Browser besonders an.

Mercury gibt es in zwei Versionen. Die kostenpflichtige Version bietet noch Video-Out. In Zeiten mit AirPlay-Mirroring reicht die kostenlose Version aber.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Maxthon

maxthon
Den Maxthon-Browser gibt es für iOS, OS X, Windows, Linux, Android und Windows Phone. Fans loben die Vielseitigkeit der Desktop-Version, welche auch Plugins unterstützt. Die iOS-Version ist um einiges schlichter aufgebaut. Empfehlenswert für User mit verschiedensten Geräten, da plattformübergreifender Sync möglich. Über die Maxthon-Cloud lassen sich Browser-Daten und Downloads plattformübergreifend synchronisieren. Die Cloud-Tabs-Funktion erlaubt den Zugriff auf die Browser-Tabs von anderen verbundenen Geräten.

Features:

  • Einladende und übersichtliche Bedienoberfläche
  • Downloadmanager; Downloads wandern auf Wunsch in die eigene Cloud
  • Cloud-Sync für Browserdaten
  • Topsites (Favoriten) Anzeige
  • Eingebauter QR-Code-Scanner

Fazit: Der Maxthon Browser ist relativ simpel aufgebaut, bietet mit dem integrierten Downloadmanager, dem Cloud-Sync und dem eingebauten QR-Code-Scanner doch einige nützliche Features. Das Design ist sehr übersichtlich und logisch aufgebaut.

 

Google Chrome

 

googlechrome_ios
Googles Chrome Browser ist der derzeit populärste Webbrowser. Dementsprechend beliebt ist auch die iOS-Version. Schön, schlicht, schnell – so kann man Chrome für iOS am besten beschreiben.

Features:

  • Plattformübergreifend Synchronisation mit dem eigenen Chrome- bzw. Google-Konto (Bookmarks, Tabs etc.)
  • Anzeige von derzeit offenen Tabs auf anderen mit dem eigenen Konto verbundenen Geräten
  • Sprachsuche
  • Inkognito-Modus

Fazit: Googles Chrome ist ein recht simpler und übersichtlicher Browser für iPhone und iPad. Abgesehen von der Synchronisation und der Sprachsuche bietet Chrome für iOS keinen nennenswerten Funktionen.

Chrome – der Browser von Google
Entwickler:
Preis: Kostenlos
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Manything: Alte iPhones und iPads als Überwachungskameras verwenden

Die kostenlose App kann aus alten iPhones, iPod touches und iPads intelligente Überwachungskameras für die eigenen vier Wände machen.

Wer zu Hause noch ein altes iPhone, iPad oder einen iPod touch herumliegen hat, muss das einst geliebte Gerät nicht nutzlos in einer Schublade verstauben lassen. Mit der kostenlosen App Manything haucht man seinen alten Apple-Geräten wieder neues Leben ein und macht sie zu intelligenten Überwachungskameras für zu Hause.

Die Installation geht sehr einfach vonstatten. Man installiert die App, loggt sich ein und wählt aus, ob das iOS-Gerät eine Kamera oder ein Empfänger (Viewer) sein soll.

Die App bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die auch aus der Ferne vom Empfänger-Gerät oder über den Webbrowser vorgenommen werden können. Wenn man beispielsweise beim Kamera-Gerät zwischen Front- und Hauptkamera wechseln möchte, muss man dies nicht direkt am Kamera-Gerät machen.

Manything bietet auch eine Bewegungserkennung. Das bedeutet, dass auf Wunsch des Nutzers erst dann eine Aufnahme gestartet wird, wenn Bewegung im Bild erkannt wird. In so einem Fall kann auch eine Alarm-Meldung an ein Empfänger-Gerät geschickt werden.

Die App überträgt einen Live-Video-Stream, der auf iPhones, iPads, iPod touches und mittels Web-Browser von jedem Mac oder PC betrachtet werden kann. Hierfür muss man natürlich auf dem jeweiligen Gerät eingeloggt sein. Auch kann die App automatisch Aufzeichnungen erstellen und verschlüsselt in die persönliche Manything-Cloud hochladen. Zugriff hat nur der Nutzer selbst.

Sollte die Upload-Geschwindigkeit des heimischen Internet-Anschlusses nicht so prickelnd sein, kann man zudem die Video-Qualität anpassen. Besonders erwähnenswert ist noch die IFTTT-Integration.

Unterstützt werden alle iPhones, iPads und iPod touches mit mindestens iOS 6. Somit können auch das iPhone 3GS aus dem Jahre 2009 und der iPod touch 4 als Kameras verwenden.

Manything home security webcam
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Apple iPad feiert 5. Geburtstag – ein kleiner Rückblick

Vor genau 5 Jahren hat Apples damaliger CEO Steve Jobs das revolutionäre iPad vorgestellt. Heute feiert das Tablet seinen fünften Geburtstag.

Wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt einem vor wie gestern, als Steve Jobs mit dem iPad eine Technik-Revolution vorstellte. So etwas hatte man noch nicht gesehen: Ein Hybrid zwischen Handy bzw. iPhone und Computer bzw. Mac. Von vielen Seiten kam Kritik. Das iPad sei zu groß, zu dick und zu schwer – nur ein großer iPod touch. Außerdem könnte es nur ein Nischenprodukt sein.

Doch heute sind wir schlauer. Das iPad ist das meistverkaufte Tablet weltweit. Längst ist es ein fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen. Insbesondere für die Arbeit, für Entertainment-Zwecke oder für den Bildungssektor – das iPad ist überall einsatzfähig.

Nachdem Apple das erste iPad veröffentlicht hat, folgte mit dem iPad 2 ein Facelifting und mit dem iPad 3 wurde endlich ein Retina-Display integriert. Das nächste große Update kam mit dem iPad Air. In der Zwischenzeit hat Apple einen kleinen Bruder des iPads vorgestellt. Das iPad mini war ebenfalls sehr erfolgreich. Mit dem iPad Pro soll nun ein neues Modell mit 12 Zoll großem Display auf den Markt kommen. Deshalb blicken wir gespannt in die Zukunft und warten voller Überraschung auf Apples nächste iPad-Generation.

Das folgende Video zeigt die Vorstellung des ersten iPads:

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Was bedeutet „cellular“, beziehungsweise „cellular + Wi-Fi“ bei dem iPad?

Wer die verschiedenen iPad-Modelle vergleicht, wird mit dem Begriff „cellular“ konfrontiert. Wir erklären den Begriff und sagen, welches iPad eine sinnvolle Wahl ist.

Beim Kauf eines Apple-Tablets haben wir die Wahl zwischen kleinem und großem Modell sowie verschiedenen Generationen. Genaueres siehe iPads im Vergleich: iPad Air 2, iPad Air und iPad mini (3 bzw. 2). Für jedes Modell können wir zwischen verschiedenen Ausführungen wählen:

  • Farbe: Silber, Gold, Spacegrau
  • Speicherplatz: 16 GB, 64 GB, 128 GB (bei neueren Modellen. Bei älteren: 16 GB, 32 GB, 64 GB, 128 GB).
  • Konnektivität: Wi-Fi oder Wi-Fi + Cellular

Die Farbe ist Geschmackssache. Speicherplatz empfehlen wir den meisten Nutzern 32 GB oder mehr. Und was bedeutet nun „Cellular“?

Cellular-iPad: Mobilfunkanbindung für das Tablet

Cellular steht schlicht und einfach für die Mobilfunkausführung. Mit diesem iPad und einem entsprechenden Mobilfunkvertrag können wir uns mit dem Internet verbinden – also unterwegs Apps und Daten laden, Mails verschicken, im Web surfen, uns in sozialen Netzwerken anmelden etc. Erkennbar sind die Cellular-Modelle an der schwarzen Abdeckung oben am Gehäuse – hier liegt die Antenne darunter.

iPad Air 2 Mobilfunk-Modell in Spacegrau
iPad Air 2 Mobilfunk-Modell in Spacegrau

Alle iPads – sowohl mit, als auch ohne „Cellular“ – bieten Wi-Fi. Das Tablet verbinden wir somit mit dem heimischen WLAN und können zu Hause im Internet surfen, Apps herunterladen etc.

Datentarif für iPad Wi-Fi + Cellular

Um die Mobilfunkanbindung unseres iPads nutzen zu können, benötigen wir einen Mobilfunkvertrag. Bei dem Daten-Tarif für iPad müssen wir nur auf die Datenverbindung achten, da Mobilfunk-Telefonie mit dem iPad nicht möglich ist. Außer Telekom, Vodafone und o2 bieten auch kleinere Unternehmen Verträge an – mit langer, aber auch kurzer Mindestlaufzeit. Achtung: Kostenlose Daten-Tarife sind werbefinanziert. Überblick:

Daten-Tarife für iPad

Die aktuellen Cellular-iPads bieten alle LTE-Unterstützung für eine schnelle Datenverbindung. Ist kein LTE-Netz verfügbar oder bietet der Tarif kein LTE, verwendet das Tablet die nächstlangsamere Technologie.

iPad mit Wi-Fi + Cellular oder iPad mit Wi-Fi kaufen?

Die iPad-Modelle Wi-Fi + Cellular sind deutlich teurer als die ohne Mobilfunkanbindung – meist rund 120 Euro. Wer unterwegs häufig eine Verbindung verwenden möchte, muss diese Kröte schlucken. Wer nur selten ohne verfügbares WLAN-Netz Internetzugang wünscht und einen guten iPhone-Tarif hat, kann sich das Geld sparen: Mit dem persönlichem Hotspot zwischen iPhone und iPad lässt sich die Datenverbindung des iPhones auch auf dem iPad nutzen.  

iPads im Vergleich: iPad Air 2, iPad Air und iPad mini (3 bzw. 2)

Auswahl an Händlern, die iPads verkaufen:

 

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Betthupferl: Nokia veröffentlicht das iPad

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Man mixe ein iPad der ersten Generation mit einem iPad Air – was kommt heraus? Nokia hat es ausprobiert, und heute das Nokia N1 veröffentlicht. Jetzt müsste man nur noch den Apple-Style der Webseite kopieren. Ach. Das hat Nokia auch gemacht.

Das neue Nokia N1 ist ein Android-Tablet, es läuft mit der neuesten Version Lollipop. Von oben sieht es dem iPad 1 doch recht ähnlich. Die Unterseite mit den Lautsprechern ähnelt dagegen dem iPad Air oder iPad mini. Mit dem 7,9-Zoll-Display entspricht es von der Bildschirmgröße letzterem.

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Wer noch nicht ganz überzeugt von der Anlehnung an Apple ist, sehe sich diese Screenshots an – von Nokia, nicht von Apple...

 

nokia-n1-screen

nokia-n1-tablet

 

Ich hoffe mal, dass unsere Android-Kollegen ein Testexemplar bekommen. Wir würden gerne die Unterschiede suchen. Jens von GIGA hat in Helsinki zumindest schon ein Hands on vom Nokia N1 drehen können:

Nicht nur No-Name-Hersteller kopieren Produkte oder Designs der großen Hersteller. Erinnern wir uns an letztes Jahr, als Huawei eine iPhone 4-Kopie veröffentlichte: Dreist: So sieht das iPhone 4 mit 4,7 Zoll-Display aus.

 

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Welches iPad benötigt welche SIM-Karte?

Welche iPad-Generation benötigt welche SIM-Karte? Unsere Übersicht klärt auf und nennt die wichtigsten Informationen zum Thema. (Update)

Um unterwegs mit dem iPad surfen zu können, benötigen wir die richtige SIM-Karte. Die erste SIM-Karte in „Normalgröße“ dürften die wenigsten kennen: Sie war so groß wie eine Kreditkarte. Heutzutage sind fast nur noch Mini-SIM, Micro-SIM und Nano-SIM im Einsatz.

SIM-Karten im Vergleich: Micro, Mini, Nano, alle Formate

Die richtige SIM-Karte für das iPad

Für das iPad gab es von Beginn an nicht einmal eine Standard- oder Mini-SIM. Apple setzte sofort die kleinere Micro-SIM ein. Hier die Übersicht zu den SIM-Karten im iPad:

  • iPad (1. Generation, 2010): Micro-SIM-Karte
  • iPad 2 (2. Generation, 2011): Micro-SIM-Karte
  • iPad mit Retina-Display (3. Generation, 2012): Micro-SIM-Karte
  • iPad mit Retina-Display (4. Generation, 2012): Micro-SIM-Karte
  • iPad Air (5. iPad-Generation, 2013): Nano-SIM-Karte
  • iPad Air 2: Nano-SIM-Karte
  • iPad mini (1. „Mini“-Generation, 2012): Nano-SIM-Karte
  • iPad mini mit Retina-Display (bzw. „iPad mini 2“): Nano-SIM-Karte
  • iPad mini 3: Nano-SIM-Karte

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Ist deine SIM-Karte zu groß, kannst du sie bei den meisten Mobilfunkanbietern zustanzen oder austauschen lassen. Alternativ legst Du selbst die Schere an: Mini-SIM-Karte auf Micro-SIM zuschneiden. Ähnliches geht auch – mit einem gewissen Risiko – bei der Nano-SIM (Anleitung hier).

Ist deine SIM-Karte zu klein, weil du zum Beispiel eine neue Karte auf einem alten Gerät nutzen willst, hilft dir ein SIM-Karten-Adapter. Er kostet meist ein bis zwei Euro.

Weitere Links zum Thema:

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iPad Sticker: Aufkleber für Apple-Tablets

Im aktuellen Werbespot für das MacBook Air feiert Apple die Individualität. Diverse Sticker (Aufkleber) zieren den mobilen Begleiter – wir berichteten. Auch dem iPad wird der persönliche Schmuck nicht verwehrt. Wir präsentieren einige der Motive.

In früheren Tagen konnte man allein durch die Rechnerwahl seiner Individualität Ausdruck verleihen. Heutzutage fällt dies im Angesicht der Armada von MacBooks, iPhones und iPads schwer – willkommen im Mainstream. Abhilfe verschaffen dagegen individuelle Sticker (Aufkleber) aus Vinyl. Angebracht auf der Rückseite des iPads, mutiert ein 08/15-Gerät so zum höchstpersönlichen Lieblingsgadget. Dem Apple-Logo des iPad wird dabei eine zentrale Rolle zuteil. Aufgepasst: Aufgrund der Größenunterschiede der jeweiligen iPad-Modelle sollte man sich vor dem Kauf vergewissern, dass man auch den passenden Aufkleber wählt. Die hier vorgestellten Motive gibt's sowohl für das originale iPad (respektive iPad 2, 3 und 4), das iPad mini und das iPad Air. Wahlweise in einer schwarzen oder weißen Ausführung – passend für eine silberfarbene beziehungsweise „spacegraue“ Rückseite. Für den Wiederverkauf des iPads lassen sich die Sticker dann rückstandsfrei entfernen.

Waschanleitung und Ladebalken: Wirt starten mit zwei subtilen Stickern. Wie wäre es beispielsweise mit einer „Waschanleitung“ für das iPad – ein dezenter Hinweis für ganz Mutige. Der zweiter Aufkleber versetzt uns zurück in die gute alte Zeit der Ladebalken – heutzutage dank LTE immer seltener anzutreffen. Diese und die folgenden Sticker kosten knapp 8 Euro, hinzu kommen jedoch noch Versandkosten. Amazon-Links: , .

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Science rocks! Für die Anhänger der Astro-Wissenschaft haben wir auch zwei spezielle Aufkleber gefunden. Der Apple mutiert einerseits zum Mittelpunkt des Sonnensystems, andererseits steuert er als Kometen-Geschoss auf die Erde zu – die schönste Art einer Naturkatastrophe. Amazon-Links: ,

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Schneewittchen und der Apple-Zwerg: Fast schon ein Klassiker, denn die junge Maid aus Grimms Märchen bekommt man schon länger für das MacBook. Ihr zur Seite steht einer der sieben Zwerge. Amazon-Links: ,

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Love is all around: Apple-Nutzer mögen nicht einfach ihre Geräte, sie liebe sie nahezu. Mit diesen beiden Aufklebern visualisiert man seine Zuneigung zum iPad. Amazon-Links: ,

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Unvergessen: Mit diesem Sticker zollt man dem verstorbenen Apple-Gründer und Visionär Steve Jobs seinen Tribut – edel. Wer möchte, verziert hingegen sein iPad mit der Lieblingsband des Apple-Gurus. Deren Platten-Label heißt übrigens auch Apple. Ein Umstand, der über Jahre zu diversen Rechtsstreitigkeiten führte – mittlerweile beigelegt. Amazon-Links: ,

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Getränkeladen: Ein Apple Martini oder ein Apfelsaft gefällig? Mit diesen beiden Aufklebern wird der Durst gestillt. Amazon-Links: ,

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Futurama meets Simpsons: Nicht fehlen darf natürlich auch die Welt des Matt Groening. Sowohl Bender als auch Homer Simpson erhalten ihren angestammten Platz auf der Rückseite des iPads. Amazon-Links: ,

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Provokant: Schluss mit lustig. Die Liebhaber der Leichtbekleidung kommen nun auf ihre Kosten, gleichfalls ironische Spaßbuben, denen ein kotender Hund Freude bereitet – Wohl bekomms! Amazon-Links: ,

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Für die Kleinen: Nicht wenige iPads verdingen ihr Dasein als Unterhaltungsgerät für den Nachwuchs. Auch für diesen gibt es die passenden Sticker. Amazon-Links: ,

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Möge die Macht mit dir sein: Hand aufs Herz, die dunkle Seite der Macht war schon immer cooler – zumindest bei Star Wars. Die passenden Motive schmücken jedes iPad – gleich ob Sith oder Jedi. Amazon-Links: ,

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iPad-Recycling: 7 kreative Verwendungsmöglichkeiten fürs Altgerät

Was tun mit einem alten iPad, nachdem man sich ein neues iPad Air oder iPad mini gegönnt hat? Für die Entsorgung sicherlich viel zu schade. Die folgenden kreativen Lösungen zeigen: Auch eine betagte Touch-Flunder kann noch entzücken.

Zunächst könnte man natürlich das Altgerät fröhlich in der Familie weiterreichen. Oma freut sich mit Sicherheit auch noch über ein iPad der ersten Generation und die Leibeserben sind mit einem älteren iPad 2 bestens bedient. Für uns aber viel zu langweilig. Mit den folgenden „Mods“ bekommt man dagegen schon fast Lust, sich nur deswegen noch mal ein zu holen – gibt's übrigens schon .

Quelle jeweils: PC World via CIO

Möglichkeit 1: Schreibmaschine trifft iPad Nur ein Gag? Mitnichten. Mittels eines Kits gelingt der Anschluss einer klassischen Schreibmaschine an das iPad. Etwas unhandlicher, dafür umso lässiger als jede Bluetooth-Tastatur. Mehr Informationen: usbtypewriter.com

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Wer noch ein iBook der ersten Generation zu Hause hat (der „Klodeckel“), der nimmt dieses kurzerhand als Gehäuse für ein älteres iPad. Selbst ein Apple Wireless Keyboard passt noch hinein. Mehr Informationen: Apple NOIR

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VJ Franz K nahm sich ein iPad und baute 2010 wohl eine der ersten Gitarren basierend auf dem iPad. Wobei, Gitarre ist eine Untertreibung. Im Grunde ist es ein neues Instrument. Schon Kraftwerk – die Vorreiter der elektronischen Musik aus Düsseldorf – entwickelten in den 70er Jahren ihre eigenen Instrumente. Mehr Informationen (Video inklusive): Geeky Gadgets

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Wer über fortgeschrittene Bastelfähigkeiten verfügt, kann sich an diesen Hack herantrauen. Man nehmen einfach ein altes iPad und verbaue es als Entertainment-Center in die Mittelkonsole des eigenen Wagens. Wer braucht da noch Apples CarPlay? Mehr Informationen: ipadjailbreak.com

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Der folgende Tipp ist einerseits nichts ganz ernst gemeint, andererseits auch wirklich nur empfehlenswert für bereits defekte, alte iPads. Jeff King uns Profi-Skater Chad Knight verwandeln ein iPad in ein Skateboard. Eine gute Idee? Leider nur bedingt. Sehenswert das dazugehörige Video.

ipad_skateboard

Mittlerweile gibt es derartige Controller im Arcode-Stil für das iPad auch schon zu kaufen. Aber nur selber bauen macht Spaß. Mehr Informationen: Geeky Gadgets

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Zum Schluss noch unser persönliches Highlight. Als Gehäuse für das iPad fungiert an dieser Stelle ein ausrangierter Mac Classic – einer der letzten Vertreter der sogenannte Knuddel-Macs. Man spare etwas Platz aus und schon passt ein iPad hinein. Apropos: Die Displaygröße ist bei beiden fast identisch: 9 Zoll (Mac Classic) vs. 9,7 Zoll (iPad). Mehr Informationen: hirac.info

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12 Tipps zur iPad-Tastatur: verschieben, teilen, einblenden und mehr

Apple versucht, seine Geräte so einfach und selbsterklärend wie möglich zu gestalten. Manche Funktionen sind dennoch etwas versteckt. Viele iPad-Besitzer werden die meisten der folgenden Kniffe schon kennen, aber vielleicht noch nicht alle. Hier 12 Tipps, von unsichtbaren Tasten angefangen bis hin zu persönlichen Kurzbefehlen:

Fünf Tipps zeige ich in diesem Video mit iOS 7:

Diese und weitere Tipps für die virtuelle Tastatur des iPads – insgesamt 12 Stück – nun hier zum Nachlesen:

1. iPad-Tastatur einblenden

iPad-Tastatur-Button
Die iPad-Tastatur erscheint nur dann, wenn du sie benötigst. Tippe hierfür zum Beispiel in ein Textfeld einer App oder in die Adresszeile des Browsers Safari. Tipp: Stört sie, blendest du sie über das Tastatur-Symbol rechts unten wieder aus. Ein Klick auf ein Textfeld, und sie ist wieder da.

Die iPad-Tastatur erscheint dennoch nicht? Vielleicht hast du das iPad mit einer Hardware-Tastatur per Bluetooth gekoppelt. Lösung: Bluetooth-Verbindung zum Beispiel durch Ausschalten der Tastatur oder über das Kontrollzentrum trennen.

2. Großbuchstaben schreiben

iOS-Umstelltaste
Mit der Umschalttaste verwirrt Apple seine Nutzer in iOS 7.1.1 etwas: Viele wissen nicht sicher, welche Feldfarbe für Großbuchstaben und welche für Kleinbuchstaben steht. Die Tastatur an sich zeigt immer Großbuchstaben an, selbst wenn sie kleine ausspuckt. In diesem Falle ist die Umstelltaste grau mit weißem Pfeil.

Grossbuchstabe-iPad-iPhone
Ein Tipp auf die Hochstelltaste, und der Pfeil wird schwarz auf weißem Hintergrund, der nächste Buchstabe also groß. Umstelltaste und Buchstabe müssen nicht gleichzeitig gedrückt werden. Bei einem Satzende oder einem Absatz stellt sich die Tastatur automatisch auf Großbuchstaben um.

Hochstelltaste-iPad-Tastatur
Du möchtest mehrere Buchstaben oder ganze Sätze groß schreiben? Zweimal schnell hintereinander auf die Hochstelltaste klicken. DER SCHWARZE PFEIL IST NUN UNTERSTRICHEN, BIS DU WIEDER DARAUFKLICKST, um klein weiterzuschreiben.

3. Tastatur teilen

Seit iOS 5 kannst Du das virtuelle Keyboard in zwei Hälften teilen. Schiebe mit einem Finger die Tastatur an den rechten Rand und gleichzeitig mit einem zweiten Finger an den linken Rand. Praktisch: So kannst du den Tablet Computer bequem in der Hand halten und gleichzeitig mit den Daumen tippen.

iPad-Tastatur-teilen

Diese Anzeige gibt es im Quer- und Hochformat. Eine große Tastatur erhältst du, indem du die beiden Hälften wieder zusammenschiebst.

4. Unsichtbare Tasten verwenden

unsichtbare-iPad-Tasten
In dem geteilten Keyboard verbergen sich unsichtbare Tasten: Am Rand der Tastatur kannst du einen Buchstaben aufrufen, der eigentlich auf der anderen Seite der Tastatur abgebildet ist. Klicke einfach an den mittleren Rändern über die Tastatur hinaus. Das funktioniert nicht nur bei den Buchstaben, sondern auch in den unteren Tastaturebenen von den Zahlen und Sonderzeichen.

Weiter auf der nächsten Seite:

5. Tastatur verschieben

iPad-Tastatur-abdocken

Unten rechts ist ein Button, um die Tastatur verschwinden zu lassen. Drücke darauf und schiebe sofort den Finger nach oben – so verschiebst du die Tastatur an eine andere Position des Bildschirms. Alternative: Drücke lange auf den Button und klicke auf das erscheinende Abdocken.

iPad-Tastatur-Einstellungen

Das funktioniert sowohl mit der großen, als auch mit der geteilten Tastatur im Hoch- und Querformat. Das iPad merkt sich die letzte Einstellung und zeigt das Keyboard in allen Apps gleich an.

6. Widerrufen und Wiederherstellen

Falsche Eingabe gemacht und dadurch aus Versehen den ganzen Text gelöscht? Macht nichts, es gibt auf dem iPhone einen Widerrufen-Button. Du findest ihn in der zweiten Tastaturebene, klicke also auf die Taste .?123. Der Widerrufen-Button macht die letzte Eingabe rückgängig.

Den Widerrufen-Befehl kannst du auch per Schütteln des iPads aufrufen. Bewege das Tablet ruckartig z.B. zwei Mal von oben nach unten und bestätige den Befehl.

iPad-Widerrufen-wiederherstellen

Willst Du die Eingabe doch wieder wiederholen, musst du noch eine Ebene tiefer gehen, indem du bei den Zahlen auf #+= klickst. Dort findest du Wiederholen.

7. Zahlen und Sonderzeichen wischen

Im Artikel zu Umlauten und Sonderzeichen habe ich bereits erklärt, wie man Umlaute mit einem Wisch schnell schreibt. Einen etwas anderen Wisch-Befehl kannst du für Zahlen und Sonderzeichen benutzen. Wenn du zum Beispiel die Ziffer 3 oder ein @ schreiben willst, klickst du auf den Button .?123, dann auf das Zeichen, und dann wieder auf ABC, um zurück zu den Buchstaben zu kommen. Es geht aber viel schneller, wie in diesem älteren Video zu sehen:

Lege den Finger auf .?123 und ziehe ihn ohne abzusetzen auf das @, beziehungsweise eine andere Taste der angezeigten Zahlen-Ebene. Dann nimm den Finger vom Touchscreen, und du landest sofort wieder auf der Buchstabenebene. Die ideale Lösung, wenn du nur ein einzelnes Sonderzeichen schreiben willst.

8. Zwei Leerzeichen für einen Punkt

Dieser Trick ist auf dem iPhone sehr praktisch, kann aber auch auf dem iPad Einsatz finden: Tippst du nach einem Wort zweimal die Leertaste, erscheint ein Punkt und ein Leerzeichen. Eine gute Möglichkeit für das Satzende, praktisch zum Schnellschreiben.

Weiter auf der nächsten Seite:

9. Autokorrektur nutzen

Das iPad beinhaltet eine Autokorrektur. Bei Tippfehlern wird im besten Fall die richtige Schreibweise angezeigt und das falschgeschriebene Wort automatisch ersetzt. Stimmt die Korrektur nicht, musst du sie wegklicken, bevor du ein Leerzeichen, Punkt, Return oder ähnliches drückst. In den Einstellungen kannst du die Autokorrektur komplett ausschalten.

Autokorrektur-iOS-7
Aber: Mache sie dir lieber zu Nutze. Sobald das gewünschte Wort angezeigt wird, tippe ein Leerzeichen. Die Autokorrektur vervollständigt das Wort, und du sparst dir zwei, drei oder sogar noch mehr Buchstaben.

10. Kurzbefehle für schnelleres Schreiben

Um das Tippen zu beschleunigen, kannst du eigene Abkürzungen nutzen: Definiere in den Einstellungen -> Allgemein -> Tastatur -> Kurzbefehl hinzufügen eigene Kurzbefehle und bestätige mit Sichern. Beispiel:

kurzbefehle-ipad-iphone-tastatur

Im Text musst du nun nur das Kürzel angeben, und die Autokorrektur ersetzt dir die Buchstabenkombination.

kurzbefehl-text-ipad

11. Internationale Tastaturen und Emoji-Symbole

In den Einstellungen -> Allgemein -> Tastatur -> Internationale Tastaturen fügst du weitere Tastenbelegungen hinzu. Wenn du jetzt wieder auf ein Textfenster wechselst, siehst du links neben dem Leerzeichen eine Weltkugel. Klickst du darauf, ändert sich die Sprache. In der Leerzeichen-Taste wird kurz eingeblendet, welches Layout du ausgewählt hast.

emoji-ipad

Fügst du die Emoji-Tastatur hinzu, hast du Zugriff auf die beliebten Smileys und Symbole. Wähle unten die verschiedenen Reiter (Smileys, Blume, Glocke,…). In jeder Auswahl stehen mehrere Seiten zur Verfügung. Einfach per Wisch umblättern.

12. Siri und Sprachdiktate nutzen

Wir müssen gar nicht immer die Tastatur bemühen, wenn wir etwas schreiben möchten: Siri hilft. Der Sprachassistent kann Notizen anlegen, Mails verfassen und mehr. „Schreibe eine Mail an Sven mit dem Betreff Tastaturtipps und dem Text Schau mal auf GIGA” sollte Siri verstehen und umsetzen. Siehe auch unsere Liste mit Siri-Befehlen.

Das Mikrofon in einer eingeblendeten Tastatur bietet die Möglichkeit, Sprachdiktate für das ausgewählte Textfeld einzugeben.

Hinweis: Sollten einzelne der hier vorgestellten Tipps nicht funktionieren, musst du gegebenenfalls diese Befehle erst einschalten. Gehe hierfür in die Einstellungen -> Allgemein -> Tastatur.

Übrigens wird die iOS-8-Tastatur mit neuer Ausstattung glänzen.

Weiteres zum Thema:

Ursprünglicher Artikel von 2012, aktualisiert auf iOS 7.1.1 im Juni 2014.

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iOS 7 Kompatibilität: Auf welchen Geräten laufen welche iOS-Funktionen?

iOS 7 gibt es nicht nur für neue iPhone-iPod touch- und iPad-Modelle, wir sollten das Betriebssystem auch auf älteren iOS-Geräten installieren. Welche Modelle werden unterstützt, und welche Funktionen laufen wo? Unsere Kompatibilitätstabelle gibt Aufschluss darüber.

(Update: Apple hat mittlerweile das nächste Betriebssystem angekündigt, siehe deshalb iOS 8: Kompatibilität mit iPhone und iPad.)

 

Gleich vorab: Wer ein iPhone 3GS, einen älteren iPod touch oder ein iPad erster Generation besitzt, wird nicht in den Genuss von iOS 7 kommen. Alle anderen werden das neue Betriebssystem auf ihren Geräten installieren können, aber je nach Modell nicht alle Funktionen nutzen.

Auf welchen iPhones läuft iOS 7?

  • iPhone 4
  • iPhone 4S
  • iPhone 5
  • iPhone 5s
  • iPhone 5c

Auf welchen iPod touch-Modellen läuft iOS 7?

  • iPod touch mit 4 Zoll-Display (also 5. Generation, 16 GB bis 64 GB)

Auf welchen iPads läuft iOS 7?

  • iPad 2
  • iPad 3
  • iPad 4
  • iPad Air
  • iPad mini
  • iPad mini mit Retina Display

Grundsätzlich ist iOS 7 also mit zahlreichen iPhones und iPads kompatibel – sogar mit denen, die zur Veröffentlichung des Betriebssystems im Herbst 2013 drei Jahre alt waren. Das ist vermutlich auch dem Umstand geschuldet, dass iPad 2 und iPhone 4 von Apple bis dahin noch verkauft wurden – das iPad 2 sogar 2014 noch. Allerdings scheinen diese Modelle nicht für alle Funktionen leistungsfähig genug zu sein (vgl. Fotofilter), oder Apple wollte die Ausstattung nicht nachrüsten. Die Funktionen nun im Einzelnen:

Welche iOS-7-Funktionen werden von welchen Geräten unterstützt?

Unsere Kompatibilitätstabelle (anklicken für größere Ansicht):

Wie man an die neuen Funktionen von iOS 7 gelangt, erklären wir hier: iOS 7: Neue Funktionen aufrufen, der schnelle Überblick.

Zum Thema:

Ursprünglicher Artikel vom Juni 2013, aktualisiert 2014.

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