Samsung Gear Fit 2 im Test: Etwas zwischen Fitnessarmband und Smartwatch

Marco Di Lorenzo
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Fitnesstracker gibt es inzwischen zuhauf – dennoch wirft sich Samsung nun bereits zum zweiten Mal in den hart umkämpften Markt. Gegenüber ihrem Vorgänger, hat die Gear Fit 2 aber einen entscheidenden Vorteil: Sie funktioniert auch mit anderen Android-Smartphones, nicht mehr nur mit denen aus dem eigenen Haus. Das ist deswegen toll, weil die Fit 2 so viel mehr als nur ein profaner Schrittzähler ist.

Samsung Gear Fit 2 im Test: Etwas zwischen Fitnessarmband und Smartwatch
Kurzfazit: Ich hatte über die Jahre bereits viele Fitnesstracker am Handgelenk, an denen ich eher früher als später das Interesse verloren habe. Die Samsung Gear Fit 2 ist der erste, den ich tatsächlich nach mehreren Wochen noch aktiv verwende. Das mag zwar auch daran liegen, dass Samsung sich beim Konzept nicht ganz entscheiden konnte, ob das Ding nun Kalorien zählen oder doch Benachrichtigungen empfangen soll – tatsächlich macht es beides ganz passabel, bringt aber auch die Schwächen beider Konzepte mit sich. Wer sich keinen großen Klunker ums Handgelenk schnallen will, für den ist die 199 Euro teure Gear Fit 2 dennoch durchaus auch eine gute Smartwatch-Alternative.

Pro Kontra
Schlicht und angenehm zu tragen Gewisse Workouts (z.B. Krafttraining) werden nicht erkannt und können auch nicht manuell aufgezeichnet werden.
Gut bedienbarer AMOLED-Touchscreen mit kräftigen Farben Muss alle zwei Tage aufgeladen werden
Automatische Aktivität-Erkennung und Sleep-Tracking funktionieren sehr gut Sprachaus- und vor allem -eingabe fehlen
Smartphone kann beim Sport zuhause bleiben: GPS-Tracking, Musikstreaming über BT-Kopfhörer, alle Daten auch am Display Helligkeit nicht automatisch geregelt und selbst Maximum ist draußen teilweise zu dunkel
Benachrichtigungen funktionieren perfekt und mit jeder App

Viele Fitnesstracker ereilt im Laufe der Zeit das gleiche Schicksal: Sie werden nicht mehr oder nur noch unregelmäßig mit dem Smartphone synchronisiert. Eines Tages nimmt man sie vor dem Duschen oder Schlafengehen ab und legt sie im Anschluss nicht mehr an. Bei einer Aufräumaktion landen sie schließlich in der Elektroschrott-Lade und bleiben dort für lange Zeit liegen. Fitnesstracker gehören zu jenen Geräten, die sich viele Menschen einreden, aber keine Motivation darin sehen, sie auf Dauer zu nutzen. Hier müssen Hersteller etwas Neues und Einzigartiges bieten, wollen sie auch in Zukunft mit den Dingern Geld verdienen. Samsung verfolgt mit der Gear Fit 2 einen sehr interessanten und richtigen Ansatz.

Design: spacig, trotzdem nicht zu aufdringlich

Die Samsung Gear Fit 2 fällt auf! Und zwar positiv. An der größten Stelle ist sie 2,4 cm breit und genau 1 cm dick. Das ist zwar nicht gerade klein, nicht zuletzt wegen der Materialien und der gebogenen Form lässt sie sich aber im Gegensatz zu vielen anderen Smartwatches und Fitnesstrackern sehr angenehm tragen – in meinen Augen vielleicht das wichtigste Kriterium eines Wearables. Schließlich landen die, die am Handgelenk drücken oder stören meist in irgendeiner Ecke und erfüllen dort gar keinen Zweck mehr. Selbst während des Schlafens konnte ich die Gear Fit 2 am Arm lassen, ohne dass sie mich gestört hätte. Das ist natürlich Voraussetzung, wenn man die Sleep-Tracking-Funktion nutzen möchte.

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Die Gear Fit 2 ist in den Farben Blau, Schwarz und Pink und in den Größen Small und Large erhältlich. Das Armband ist außen strukturiert und innen geriffelt so dass die Gear Fit 2 auch beim Workout nicht verrutscht. Der Tracker ist größtenteils aus Plastik, das Armband aus Gummi gefertigt. Er macht insgesamt einen wertigen und schlichten Eindruck, lässt sich aber nicht besonders gut mit Business-Outfits kombinieren. Das Display ist 1,5 Zoll groß. Es lässt sich mit vielen verschiedenen vorinstallierten oder im Samsung-App-Store erhältlichen Watchfaces belegen. Dank AMOLED-Technologie bietet es satte Farben und perfekte Kontraste und Betrachtungswinkeln. Leider wird die Helligkeit nicht automatisch angepasst und selbst wenn diese auf das Maximum gestellt wird, ist es draußen zuweilen schwierig, etwas auf dem Display zu erkennen.

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Sehr intuitive Bedienung

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Um mit der Gear Fit 2 zurechtzukommen muss man keine Anleitung lesen, die Bedienung hat man im Nu verinnerlicht: Über die zwei Buttons an der Seite gelangt man einen Schritt zurück bzw. sofort auf den Start-Screen und von dort ins Hauptmenü. Die restliche Navigation funktioniert per Wischgesten auf dem Touchscreen – obwohl dieser sehr klein ist, klappt dies erstaunlich gut. Auch kurze Texte bzw. Passwörter lassen sich problemlos eingeben. Versucht man die Gear Fit 2 allerdings während des Sports mit schwitzenden Händen zu bedienen, reagiert diese oft gar nicht oder spielt verrückt – etwas ungünstig bei einem Fitnesstracker. Was dagegen perfekt funktioniert ist das automatische Aufwecken, wenn man das Handgelenk und somit die Uhr zu sich dreht.

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Ein riesiger Vorteil gegenüber der Gear Fit 1 ist, dass man den Nachfolger nun nicht mehr nur mit Samungs-Geräten, sondern mit jedem Android-Smartphone koppeln und nutzen kann. Theoretisch zumindest: Auf meinem OnePlus X konnte ich die erforderliche Gear App nicht über den Play Store installieren, da diese angeblich von meinem Gerät nicht unterstützt werde. Kleiner Tipp: APK herunterladen, dann klappt es. Dieser Workaround ist umständlich, danach wird die Gear Fit 2 aber anstandslos erkannt und kann auch über Samsungs S-Health-App synchronisiert werden. Apropos Synchronisierung: Während viele Tracker beim Übertragen der Fitnessdaten Probleme machen und die Synchronierung mit dem Smartphone teilweise ewig dauert, funktioniert dies mit der Gear Fit 2 tadellos: Im Grunde sind alle Daten auch auf der Uhr selbst ersichtlich. Möchte man diese trotzdem ans Smartphone übertragen, geschieht dies innerhalb weniger Sekunden per Bluetooth. In S Health werden diese dann sehr übersichtlich dargestellt. Über Samsungs Gear-App kann man derweil Apps und Widgets auf der Smartwatch installieren, diese neu anordnen, Einstellungen vornehmen, die Gear Fit vibrieren lassen, falls man sie gerade nicht findet und Musik übertragen – dazu später mehr.

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Schritte, Etagen, Schlaf und Puls – Kalorien zählt man lieber selbst

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Typisch für einen Fitnesstracker zählt die Gear Fit 2 Schritte, erklommene Etagen, Kalorien und misst in regelmäßigen Abständen den Puls per Licht-Sensoren am Handgelenk. Die Aufzeichnung von Schritten und Etagen funktioniert ziemlich präzise. Ich habe während meines Tests noch zwei andere Fitnesstracker getragen (Huawei TalkBand 2 und Misfit Ray): Im Schnitt zeigte die Gear Fit 2 geringfügig mehr Schritte an als die Konkurrenz. Auf einer Teststrecke von mir mitgezählten 100 Schritten wurden diese aber präzise vom Tracker erkannt. Zur Motivation kann man sich über S Health in eine Schritt-Bestenliste eintragen oder sich mit Freunden messen. Wenn man den Tracker straff genug ans Handgelenk schnallt, liefert er auch plausible Puls-Werte – ohne diese mit einem zweiten Pulsmesser nachgeprüft zu haben. Kurioserweise löst die automatische Pulsmessung immer nur im Ruhzustand aus. Erkennt die Gear Fit 2 dagegen, dass man einer Aktivität wie Laufen, Radfahren, etc. nachgeht, wird der Puls außer Acht gelassen. Erst wenn man eine Aktivität manuell startet, misst das Gerät wieder in regelmäßigen Abständen die Herzfrequenz. Das gilt allerdings kurioserweise wiederum nicht für die Modi „Rudermaschine“ und „anderes Workout“.

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Ansonsten kann man mit der Gear Fit 2 die Workouts Laufen, Gehen, Wandern, Radfahren, Stepper, Heimtrainer, Elipsentrainer, Laufband, Ausfallschritte, Situps, Kniebeugen, Pilates und Yoga aufzeichnen lassen. Vieler dieser Aktivitäten werden wie erwähnt auch automatisch erkannt – dann feuert euch die Uhr regelmäßig mit einem „Weiter so!“ an. Wählt man „Ausfallschritte“, „Kniebeugen“ oder „Situps“ wird man sogar von einer Figur am Display durch die Übungen geleitet – für Situps muss man etwa die Arme vor der Brust verschränken, damit der Tracker die Anzahl der Wiederholungen richtig erkennt. Komplette Workout-Programme können über die im Samsung Store erhältliche App „Workout Trainer“ an die Uhr übertragen werden. Dazu muss die Gear Fit 2 aber die ganze Zeit mit dem Smartphone gekoppelt sein – da dort sowieso auch Übungen und Ausführungsdauer angezeigt werden, ist das Konzept in manchen Szenarien nicht ganz so sinnvoll.

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Komplett ohne Smartphone kommt man dagegen bei einem Lauftraining aus: Dank direkt in der Uhr verbautem GPS kann die Distanz gemessen und die Route sogar auf einer kleinen Karte angezeigt werden. Und was ist mit Musik? Ihr habt die Möglichkeit, Tracks von eurem Smartphone direkt auf die Gear Fit 2 zu übertragen – 4 GB Speicher stehen dafür zur Verfügung. Die Smartwatch könnt ihr wiederum mit euren Bluetooth-Kopfhörern koppeln und darüber eure Playlist abspielen. In unserem Test hat das einwandfrei funktioniert. Laut Samsung steht sogar eine eigene Spotify-App für die Gear Fit 2 zur Verfügung – diese scheint aber zwischenzeitlich wieder aus dem Play Store entfernt worden zu sein. Wir haben diesbezüglich bei Samsung nachgefragt, doch niemand konnte uns bis heute Auskunft geben. Wer schon einmal einen Fitnesstracker besessen hat, kann sich nun vielleicht bereits denken, dass die Gear Fit 2 zur Aufzeichnung vieler Aktivitäten abseits von Gehen oder Laufen genauso unbrauchbar ist, wie die Wearables der Konkurrenz. So ziemlich jedes Krafttraining – seien es funktionelle Übungen am Boden oder Workouts mit Maschinen oder Freihanteln – wird von der Automatik gerade einmal als „leichte Aktivität“ erkannt. Der tatsächliche Kalorienverbrauch kann somit am Ende des Tages 500-1000 Kalorien höher liegen als angezeigt. Entscheide ich mich für eine manuelle Aufzeichnung, um zumindest die Pulsmessung zu aktivieren, muss ich das Krafttraining mangels Alternativen als Yoga oder Pilates einstufen. Übrigens: Auch ein Schwimmtraining lässt sich mit der Gear Fit 2 nicht aufzeichnen, obwohl sie nach IP68-Standard sogar wasserdicht ist.

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Sehr gut funktioniert die Schlaf-Aufzeichnung. Die Gear Fit 2 hat bei mir fast auf die Minute genau die Einschlaf- und Aufwachzeiten automatisch erkannt. Ein nächtlicher Toiletten-Gang wird ignoriert und nicht als Wachphase registriert. In S Health wird der Schlaf eingeteilt in „unruhig“, „leicht“ und „unbeweglich“. Meiner Meinung nach viel zu optimistisch schließt die App daraus auf eure Schlaf-Effizienz: Meine bewegt sich immer um die 90 Prozent, egal ob ich mich am Morgen super erholt oder gesteinigt fühle. Nach dem Aufwachen fordert die Gear Fit zumindest auf, den Schlaf mit 1 bis 5 Sternen zu bewerten. In regelmäßigen Abständen wird während des Schlafens zudem der Puls gemessen. Was der User schließlich mit all diesen Daten anfangen kann, wurde von Samsung nicht wirklich zu Ende gedacht. Es gibt weder Tipps für einen besseren Schlaf, noch lassen sich Puls und Schlafverhalten in Beziehung setzen, um so eventuell auf Albträume schließen zu können. Auch ein Schlafphasenwecker, der euch erst bei leichtem Schlaf aus den Träumen holt, steht nicht zur Verfügung – die Wecker-App kann euch nur zu einer festen Uhrzeit durch Vibration aufwecken.

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Ein smarter Fitnesstracker oder eine fitte Smartwatch

Ein Fitnesstracker kann sich noch so angenehm und unauffällig ans Handgelenk schmiegen und jeden Tag aufs neue Schritt-, Puls- und Schlafdaten sammeln – nach der anfänglichen Euphorie haben mich alle bisher von mir genutzten Gadgets dieser Art und die von ihnen gelieferten Daten nicht mehr interessiert. Sie landeten irgendwann für immer in erwähnter Schublade oder wurden einfach nicht mehr aufgeladen, weil sie mir im Alltag keinen Mehrwert geboten hatten. Dieser Mehrwert aber ist es, der mich die Samsung Gear Fit 2 nach mehreren Wochen noch immer tragen lässt. Denn Samsung hat noch eine kleine Auswahl an Smartwatch-Funktionen draufgepackt, die den Tracker auch für Nicht-Fitnessbegeisterte interessant machen.

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Die Gear Fit 2 kann Benachrichtigungen jeder am Smartphone installierten App empfangen. Dazu muss sie nicht zwangsweise per Bluetooth gepaart sein, was ja vor allem am Handy-Akku saugt. Die Gear kann dank WiFi-Konnektivität selbst mit jedem WLAN-Netzwerk verbunden werden und so Nachrichten über WhatsApp, Facebook und Co anzeigen. Und auf diese kann man sogar direkt über die Uhr mit (eigenen) Textvorlagen oder Emojis antworten. Schade: Die Gear Fit 2 verfügt weder über Lautsprecher noch Mikrophon – ansonsten könnte man eine empfangene WhatsApp-Sprachnachricht abhören und beantworten, ohne das Smartphone aus der Tasche zu holen. Aus dieser Tatsache ergibt sich ein logisches zweites Manko: Auch Texte per Spracheingabe sind nicht möglich. Das wäre ein äußerst praktisches Feature gewesen. Trotzdem, die direkte Benachrichtigung per leichter Vibration am Handgelenk ist praktisch und selbst längere Mails lese ich in letzter Zeit immer öfter auf dem zwar kleinen, aber sehr gut ablesbaren Display.

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Zum Schluss noch ein paar Sätze zur Akkuleistung: In der Gear Fit 2 ist ein 200 mAh Akku verbaut, laut Samsung soll dieser bei normaler Nutzung 3-4 Tage halten. Bei mir hat es der Tracker aber in unterschiedlichen Nutzungs-Szenarien nie über mehr als zwei Tage und ein paar Stunden geschafft. Dabei war die Gear etwa die Hälfte der Zeit per Smartphone gekoppelt und einen Großteil der anderen Hälfte mit dem WLAN verbunden. GPS hatte ich dabei so gut wie nie im Einsatz. Läufer, die regelmäßig GPS-Tracking nutzen, müssen wohl mit einer noch kürzeren Laufzeit rechnen. Geladen wird die Gear Fit 2 per mitgelieferter Lade-Dockingstation. Die Rückseite verbindet sich magnetisch mit den Kontakten. Ein kompletter Ladezyklus dauert etwa 1 1/2 Stunden.

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Fazit zur Samsung Gear Fit 2

Positiv lässt sich zusammenfassen: Samsung hat das schlanke Design eines Fitnesstrackers mit praktischen Funktionen einer Smartwatch kombiniert. Auf anderen Seite könnte man argumentieren, dass die Gear Fit 2 weder die Anforderungen an das eine noch an das andere perfekt erfüllt – dafür dürfte Samsung sie aber auch gar nicht ausgelegt haben. Gerade Leute, die nach einem autarken Fitnesstracker suchen, der auch ohne Smartphone Sinn macht oder aber denen eine Smartwatch zu groß und klobig ist, bei deren Funktionalität dafür auch Abstriche machen können, sollten definitiv einen genaueren Blick auf die Samsung Gear Fit 2 werfen. Ein Schnäppchen ist sie mit einer UVP von 199 Euro allerdings nicht.

Testwertung zur Samsung Gear Fit 2

  • Verarbeitung, Haptik und Design: 4/5
  • Tragekomfort: 4/5
  • Bedienung: 5/5
  • Messwerte: 3/5
  • zugehörige Software: 3/5
  • Funktionsumfang: 4/5
  • Akku: 2/5

Gesamtwertung: 71 %

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Samsung Gear Fit2: Official Launch Film

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(23. Juli 2016)

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