Google Fotos: Der Bilderdienst im Detail

Martin Malischek 2

Mit Google Fotos können Bilder vom Android-Smartphone oder -Tablet in der Cloud gesichert werden. Mit dem integrierten „Assistenten“ des Diensts lassen sich Fotos automatisiert optimieren  eine manuelle Bearbeitung ist auch möglich. Ursprünglich war der Dienst in Google+ integriert, Google hat seinen Dienst aber wieder aus seinem sozialen Netzwerk ausgegliedert – und zugleich sozialer gemacht.

Zwar gibt es zahlreiche Cloud-Dienste für Mobilgeräte, Google versucht jedoch mit seinem Dienst „Fotos“ weitere Anreize zu schaffen, Bilder in die virtuelle Wolke des Konzerns abzulegen. Unter anderem gehört dazu der Assistent, der hochgeladene Fotos automatisch verbessert. So können beispielsweise die Farbtemperatur, der Kontrast sowie die Helligkeit automatisiert angepasst werden. Um Google Fotos nutzen zu können, ist zur Authentifizierung nach wie vor ein Google-Konto notwendig, das man beim ersten Start der neuen App auswählt.

Google Foto-Assistent

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Weiter hat man mit dem neuen Google Fotos-Assistenten die Möglichkeit, Collagen zu erstellen. Zudem erkennt Googles Foto-Algorithmus automatisiert, welche Bilder sich für eine Collage oder eine Film-Diashow eignen würden und schlägt diese als Karten vor. Hat man beispielsweise während des Waldspaziergangs mehrere Fotos und Videos aufgenommen, erstellt der Assistent ein Video, das nach Belieben angepasst oder auch komplett entfernt werden kann.

Außerdem ist es möglich, Bilder oder ganze Galerien über Links in sozialen Netzwerken oder Instant Messaging-Diensten wie Facebook, Twitter oder WhatsApp zu teilen. Möchte man nicht, dass die Fotos dauerhaft einsehbar sind, besteht die Option, diesen eine bestimmte Lebensdauer zu geben, auch das manuelle Zurückziehen der Leserechte ist möglich. Mit der Umbenennung von „Google+ Fotos“ in „Google Fotos“ wurde auch das automatisch Taggen von Fotos eingeführt: So werden unter anderem Fotos automatisch nach Objekten durchsucht. Ist auf einem Bild beispielsweise ein Hund zu sehen, sollte man es über die Suche nach „Hund“ angezeigt bekommen. Die Sortierung erfolgt nach eben diesem Schema und zeigt die getaggten Bilder in chronologischer Reihenfolge an. Ebenso ist es möglich, die Fotos manuell zu sortieren und in Ordnern zu gruppieren.

Der Speicherplatz in Google Fotos ist unbegrenzt und kostenfrei, dafür jedoch die Bildgröße auf 16 MP und die Videogröße auf 1080p begrenzt. Die App ist in Kürze im Play Store verfügbar.

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