Was ist Instagram? App, direkte Nachrichten, Videos - wir erklären die Foto-Community

Thomas Konrad

Mit Instagram lassen sich Bilder und Videos in Sekundenschnelle aufnehmen, bearbeiten und teilen. Nutzer können Bilder auf ihrem Profil freigeben oder an einzelne Mitglieder versenden. Wir erklären, was das Netzwerk noch bietet und wie es funktioniert.

Instagram: Twitter für hübsche Fotos

Wer die App installiert, muss zunächst einen neuen Account anlegen - entweder man nutzt den eigenen Facebook-Account (Das soziale Netzwerk hatte Instagramm für eine Milliarde US-Dollar übernommen) oder registriert sich mit einer E-Mail-Adresse. Danach kann es losgehen, mit oder ohne Profilbild. Das kann man wie Informationen zum Lebenslauf, eine Webseite und mehr auch später hinzufügen. Auch die Verknüpfung mit dem Facebook-Profil kann man im Nachhinein vornehmen.

Bilderstrecke starten(10 Bilder)
Bestseller: Die meistverkauften Telefone der letzten 10 Jahre

Das ist Instagram: Aufnehmen, bearbeiten, teilen

Instagram-Menü

Im Zentrum der App steht eine Kamera-Funktion, um Fotos und Videos aufzunehmen. Man tippt auf die mittlere Schaltfläche am unteren Bildschirmrand und kann direkt loslegen. Sofort sieht man ein Vorschaubild, kann den Fokus durch Tippen festlegen.

Aufnehmen-Bearbeiten-Filmen

 

Ein Raster lässt sich ebenso hinzu schalten wie ein (auf Wunsch auch automatischer) Blitz, außerdem kann zwischen Vorder- und Rückkamera wechseln. Ist das Bild im Kasten, lassen sich zahlreiche Filter darauf anwenden. Sie machen in den Augen vieler Anwender den Charme des Netzwerks aus. Auch Apple sprang auf den Zug auf, spendierte der eigenen Kamera-Applikation in iOS 7 Filter und einen Modus für quadratische Bilder. Direkt über den Filtern befinden sich vier weitere Werkzeuge: Mit den ersten beiden kann man sein Werk begradigen und einrahmen. Jeder Filter hat dabei sein eigenes Rahmen-Design. Die Schaltfläche in Tropfen-Form versieht das Bild mit einem wahlweise radialen oder linearen Tilt-Shift-Effekt. Mit zwei Fingern lässt sich der scharfe Bereich vergrößern und verkleinern, mit einem verschieben. Hinter der Sonne verbirgt sich eine Funktion namens Lux. Sie mache Bilder lebendiger, verspricht der Hersteller. In unserem Test überzeugte die Lux-Funktion: Die meisten Motive profitieren davon, ohne dass Kontrast und Farben zu künstlich erscheinen.

Um den Bild-Ausschnitt zu ändern, muss mit dem Pfeil in der linken oberen Ecke zunächst wieder zum Aufnahme-Modus zurück - um das Bild aus den Aufnahmen heraus erneut öffnen. Die Schaltfläche hierfür befindet sich links neben dem Auslöser, erkennbar am kleinen Vorschaubild. Auf diese Weise lassen sich auch Fotos auf Instagram-Teilen, die mit anderen Kamera-Applikationen entstanden sind. Zwischenfazit: Das Rumdoktern am Bildausschnitt ist wohl kein Teil des Konzeptes. Wer mit Instagram selbst fotografiert, wählt den Bild-Ausschnitt kurz gesagt mit dem Auslöser. Charmant irgendwie.

Auch Videos lassen sich inzwischen mit Instagram aufnehmen und teilen. Man tippt auf das Kamera-Symbol rechts neben dem blauen Auslöser oder wischt nach links, kann dann mit dem roten Knopf aufnehmen. Solange man die Taste gedrückt hält, nimmt Instagram auf - Insgesamt 15 Sekunden lang. Setzt man den Finger ab, stoppt die Aufnahme. Durch erneutes Tippen kann man eine weitere Sequenz hinzufügen. Die jeweils letzte kann man mithilfe der X-Schaltfläche löschen. Instagram funktioniert also ganz wie das Video-Netzwerk Vine. Alle Informationen dazu gibt im Artikel: Vine: iPhone-App, Videos, Funktionsprinzip - eine Einführung.

Auf der zweiten Seite erklären wir, wie man die eigenen Kunstwerke teilt, zeigen außerdem die Einstellungen, die aus unserer Sicht am wichtigsten sind.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung