Napster konkurriert mittlerweile mit einer ganzen Reihe von Musikdiensten. Wie das im Hinblick auf die Napster-Kosten aussieht und was ihr für euer Geld bekommt, erläutern wir euch hier.

 

Napster

Facts 
Napster

Mehr als 18 Millionen Titel umfasst das Napster-Angebot in Deutschland. Aber was muss man dafür zahlen? Für die Nutzer ist das Verhältnis von Preis und Angebot entscheidend. Aus diesem Grund haben wir uns die Preismodelle angesehen und zeigen euch hier was Napster kosten soll.

Kosten der Napster-Flatrates

Wie die meisten Musikdienste könnt ihr auch Napster einen Monat lang gratis ausprobieren. Danach müsst ihr euch für eine der beiden Flatrates entscheiden. Während beispielsweise Spotify bei seinem Premium-Angebot für 9,99 Euro pro Monat nicht zwischen Mobil- und PC-Nutzung unterscheidet, sind die Napster-Kosten gestaffelt. Wer auf die mobile Nutzung verzichten kann, kommt bei Napster 2 Euro günstiger davon.

napster-angebot
Die Napster-Kosten sind nach Art der Nutzung gestaffelt

Allerdings gibt es keine Möglichkeit, Napster kostenlos zu nutzen – wenn man mal von der 30-tägigen Testzeit absieht. Wer so etwas sucht, sollte also eher Deezer oder Spotify den Vorzug geben. Wer seine Musik allerdings werbefrei hören will, muss sich bei jedem Anbieter für ein Premium-Konto entscheiden und sollte vorher einen Blick auf die Leistungen werfen.

Bei den Napster-Kosten wird zwischen reiner PC-Nutzung oder einer Kombination aus mobiler und Computer-Nutzung unterschieden. Wer Napster nur an seinem Computer hören will, der zahlt dafür pro Monat 7,95 Euro. Die Kombination aus PC und Handy beziehungsweise Tablet kostet pro Monat 9,95 Euro.

Was bekommt ihr für euer Geld bei Napster oder Spotify?

Napster Flatrate PC Napster Flatrate PC + Mobile Spotify Free Spotify Premium
Gezielt einzelne Songs abspielen Ja Ja Nein Ja
Alben abspielen Ja Ja Nein Ja
Mobile Nutzung Nein Ja Ja Ja
Werbefrei Ja Ja Nein Ja
Musik offline hören Nein Ja Nein Ja
Beste Qualität Ja Ja Nein Ja

Natürlich gibt es noch weitere Features beziehungsweise Vor- oder Nachteile. Wie im nächsten Absatz erläutert, könnt ihr zum Beispiel zwar Spotify mit Google Home oder Amazons Alexa nutzen, nicht aber Napster. Für eine komplette Übersicht seht euch die Feature-Seiten der Firmen an.

Für digitale Assistenten wie Amazon Echo oder Google Home ist Napster eher ungeeignet. Nutzt ihr schon so eine „intelligente Haushaltshilfe“?

Fazit: Napster oder besser die Konkurrenz?

Angesichts der gerade aufkommenden Begeisterung für „digitale Assistenten“ wie Google Home oder Amazon Echo sollte man sich überlegen, welchen Musikdienst man eigentlich zuhause nutzen will. Während man beispielsweise Google Home mit Spotify verbinden kann, unterstützt Amazon den hauseigenen Dienst Amazon Music und kann ebenfalls Musik von Spotify abspielen. Aber keines der beiden Geräte kann Napster nutzen – oder hat das in naher Zukunft vor.

Das ist Google Home

Hier muss man also überlegen, was man eigentlich von seinem Musikdienst will. Und angesichts der recht ähnlichen Preisstruktur aller Musikdienste, sollte man anderen Musikdiensten den Vorzug geben, wenn man den aufkommenden Assistenten-Hype mitmachen will. Zwar lässt sich Amazons Gerät mithilfe sogenannter „Alexa-Skills“ aufrüsten und um neue Fähigkeiten erweitern, aber niemand möchte darauf warten, dass irgendwann sich mal jemand um eine Napster-Integration kümmert. Die Napster-Kosten sind nicht so günstig und das Angebot nicht so herausragend, dass sich hier ein echter Vorteil ergäbe. Insofern sollte man sich vielleicht besser zukunftssicher entscheiden und einen der Konkurrenten wählen.

Welches Spiel wird hier bewertet?

Du willst keine News rund um Technik, Games und Popkultur mehr verpassen? Keine aktuellen Tests und Guides? Dann folge uns auf Facebook (GIGA Tech, GIGA Games) oder Twitter (GIGA Tech, GIGA Games).