Dropbox Transfer: So funktioniert die clevere Datenfreigabe

Marco Kratzenberg

Das neue Angebot „Dropbox Transfer“ eignet sich tatsächlich als WeTransfer-Alternative. Dropbox-Nutzer können nun riesige Dateien an beliebige Personen senden – auch wenn diese kein Dropbox-Konto haben. GIGA zeigt euch, wie das funktioniert und worauf ihr achten müsst.

Wenn ihr ein Dropbox-Konto habt, könnt ihr ab sofort das Feature Dropbox-Transfer nutzen. Das gilt auch dann, wenn ihr einen kostenlosen Dropbox-Account habt. Allerdings ist dann die Größe der zu versendenden Daten deutlich geringer. Bis jetzt konntet ihr schon Dateien und Ordner in Dropbox freigeben, aber dann musste der andere auch ein Konto dort haben. Das hat sich bei Dropbox Transfer geändert!

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Eine Datei mit Dropbox Transfer versenden – so geht‘s

Während die meisten WeTransfer-Alternativen ohne Konto und Anmeldung funktionieren, müsst ihr für Dropbox Transfer ein Konto besitzen oder neu anlegen. Dann könnt ihr aber auch Dateien aus eurem Dropbox-Bestand als Link oder per E-Mail freigeben, ohne dass der Empfänger ein Konto dort braucht.

So funktioniert Dropbox Transfer:

  1. Ihr müsst euch bei Dropbox anmelden, um einen Transfer zu erstellen.
  2. Klickt auf der Hauptseite links im Menü auf „Transfer“, um eure bisherigen Transfers zu sehen oder einen neuen zu erstellen.
  3. Rechts oben seht ihr nun den Button „Transfer erstellen“ – klickt darauf.
  4. Jetzt öffnet sich ein neues Fenster, wie ihr es vermutlich schon von ähnlichen Diensten gewohnt seid. Ihr könnt auf das Plus-Icon klicken, um Dateien von eurer Festplatte auszusuchen. Alternativ lassen die sich auch mit der Maus in das Fenster ziehen. Die Besonderheit von Dropbox Transfer liegt darin, dass ihr an dieser Stelle auch Dateien oder Ordner aussuchen könnt, die ihr bereits bei Dropbox gespeichert habt.
  5. Sobald das geschehen ist, seht ihr unten den Button „Weiter“ sowie das Datum, an dem dieser Transfer-Link ungültig wird. User mit einem Dropbox-Pro-Konto haben hier die Möglichkeit, selbst ein Ablaufdatum festzulegen und auch noch ein Download-Passwort zu vergeben.
  6. Nach dem Klick auf „Weiter“ wird euch der Link zur Weitergabe angezeigt. Alternativ könnt ihr ihn dort auch per E-Mail weitergeben.

Sobald der Link vom Empfänger genutzt wurde, bekommt ihr darüber eine E-Mail-Benachrichtigung. Eine Statistik der aktuellen und abgelaufenen Transfers seht ihr jederzeit in eurem Dropbox-Konto. Dort lassen sich die Links auch löschen.

Der Vorteil von Dropbox Transfer gegenüber der normalen Linkfreigabe liegt darin, dass der Empfänger des Links selbst kein Dropbox-Konto haben muss. Insofern ähnelt die Technik also Angeboten wie WeTransfer. Bei einem Dropbox-Free-Konto habt ihr 2 GB Speicherplatz, den ihr auch für Transfers benutzen könnt. Bei einem Dropbox-Pro-Konto können die Transfers bis zu 100 GB groß sein und lassen sich noch personalisieren – etwa durch eigene Icons, Ablaufdaten und Passwörter.

Wie nutzt ihr das Internet? (Umfrage)

Meine Mutter hat zwar schon ewig Internet, googelte früher aber so gut wie nie. Ich hingegen nutze das Internet zu 70 % zum Googlen. Andere zocken lieber über die DSL-Leitung online. Wenn das Internet mal ausfällt, fragt man sich, was man nun eigentlich am Computer machen soll… Wie sieht das bei euch aus? Beantwortet unser kurzes Quiz und lasst euch die Ergebnisse der anderen anzeigen!

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