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Fitbit ohne Google Konto? Das sollte man wissen

© IMAGO / NurPhoto
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Wer alle Funktionen eines smarten Geräts nutzen will, muss sich mit einem Account anmelden. Das gilt nicht nur Smartphones, sondern auch für Smartwatches und Fitness-Tracker. Während man Fitbit-Geräte derzeit noch mit einem Account des Herstellers nutzen kann, ist für die Zukunft der Umzug auf einen Google-Account angekündigt.

Fitbit wurde 2021 von Google aufgekauft. Lange Zeit hatte das keine direkten Auswirkungen auf Nutzer der smarten Geräte. Bald ist aber der Google-Login möglich, zu einem späteren Zeitpunkt wird das sogar Pflicht. Wer sich bei Google nicht anmelden möchte, stellt sich die Frage, ob man seine Fitbit-Uhr auch ohne Google-Konto nutzen kann. Und was passiert mit den Fitness-Daten, die man im Fitbit-Konto gespeichert hat?

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Fitbit-Smartwatches: Google-Konto wird Pflicht

Ein Login mit einem Google-Konto ist ab 2023 auf Fitbit-Geräten möglich. Ein bereits existierender Fitbit-Account wird dann aber noch nicht eingestampft. Zudem ist der Google-Login im nächsten Jahr noch nicht verpflichtend. Wer also derzeit schon eine Smartwatch mit Fitbit-Account nutzt, wird sie auch im nächsten Jahr ohne Google-Konto verwenden können. Google bereit Nutzer aber allmählich auf den Umstieg vor. So erhalten Anwender bereits Ende Dezember 2022 eine Aufforderung, nach der sie ihre Daten im Fitbit-Konto überprüfen sollen.

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Nutzer können sich also entscheiden, auf welcher Plattform die Tracking-Daten gesammelt werden sollen. Entscheidet man sich für einen Umzug, können die gespeicherten Daten automatisch von Fitbit in Google übertragen werden. Der Support für das Fitbit-Konto soll noch bis zum Jahr 2025 laufen. Erst danach ist ein Google-Account zwingend erforderlich, wenn man seine Fitbit-Uhr nutzen möchte.

  • 2023: Einführung des Google-Logins (Pflicht für Neugeräte, optional für Geräte, die bereits genutzt werden)
  • 2025: Einstellung des Supports für Fitbit-Accounts (Google-Pflicht auch für Altgeräte)
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Support für Fitbit-Konten endet

Google will Kunden in den kommenden Wochen und Monaten auf die Umstellung aufmerksam machen. Dann sollen auch Informationen zum Datenumzug geteilt werden. Zieht man vom Fitbit- auf den Google-Account um, muss man den Nutzungsbedingungen von Google zustimmen. Der Anbieter selbst versichert, nicht leichtfertig mit den sensiblen Gesundheitsdaten umzugehen. Sie sollen nicht für Werbung ausgewertet werden.

Wechselt man zum Google-Konto, können die gespeicherten Fitness-Daten aus dem Fitbit-Konto übertragen werden. Dabei sollen Nutzer im Detail darüber informiert werden, welche Änderungen sich ergeben und Einstellungen für die Datenverarbeitung anpassen können.

Noch gibt es zudem Fragezeichen, ob der Schritt vollends durchgeführt werden kann. In einem ähnlichen Fall hatte Facebook nach der Übernahme des VR-Brillen-Herstellers Oculus einen Account bei Facebook zur Pflicht gemacht. Das Kartellamt hat darin jedoch die „Möglichkeit eines verbotenen Missbrauchs einer markbeherrschenden Stellung“ gesehen. Das dazugehörige Kartellverfahren läuft noch, Facebook verkauft deshalb allerdings aktuell keine Oculus-Brillen in Deutschland. Möglicherweise könnte auch Google ein ähnliches Verfahren drohen. Derzeit gibt es dazu aber noch keine Ansagen.

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