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Holla, die Waldfee: Bedeutung und Herkunft der Redewendung

Ein möglicher Gesichtsausdruck für die Redewendung. (© Getty Images / nicoletaionescu)
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Hin und wieder stößt man auch heute noch auf dne Ausdruck „Holla, die Waldfee“. So könnt ihr ihn zum Beispiel in sozialen Medien wie Twitter lesen oder in Filmen hören. Was bedeutet das und was ist die Herkunft der umgangssprachlichen Redewendung?

Man begegnet täglich umgangssprachlichen Formulierungen. „Holla, die Waldfee“ klingt zwar schon etwas angestaubt, ist aber heute noch regelmäßig zu hörne oder zu lesen. Selten weiß man, woher Phrasen wie diese stammen, oft versteht man aber immerhin, wie sie gemeint sind. Was bedeutet „Holla, die Waldfee“ und wer ist diese „Holla“?

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Die Bedeutung von „Holla, die Waldfee!“

„Holla, die Waldfee!“ wird als Redewendung eingesetzt, um Erstaunen, Überraschung oder Anerkennung auszudrücken. Auch Fassungslosigkeit oder eine Verwunderung lässt sich damit in Worte fassen.

Es handelt sich normalerweise um einen positiv besetzten Begriff, ert kann aber auch ironisch verwendet werden, wenn man die Aussage eines Gegenübers nicht so spannend findet, sondern eher lächerlich.

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Möchtet ihr der Waldfee eine Pause gönnen, aber dennoch eure Überraschung oder euer Erstaunen mit einem ausgefallenen Wort ausdrücken, könnt ihr auch diese Begriffe mit ähnlicher Bedeutung verwenden:

  • Alter Schwede!
  • Huch!
  • Ohjeh!
  • Ach was!
  • Nein sowas!
  • Hört, hört!
  • Wahnsinn!

Im Englischen kann man Begriffe wie „OMG“ oder „oh my godness!“ verwenden.

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Wann verwendet man „Holla, die Waldfee“?

Ihr könnt den Ausdruck „Holla, die Waldfee“ in verschiedenen Lebenslagen raushauen. Hier haben wir einige Beispiele als Inspiration für euch, wann ihr die Redewendung einsetzen könnt:

  • Holla, die Waldfee, da rast der Radfahrer auf unser Auto zu.
  • Holla, die Waldfee, da ist aber viel Alkohol drin.
  • Schickes Auto aber der Preis… Holla, die Waldfee.
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Auch wenn der Begriff bereits seit Jahrzehnten in der deutschen Sprache verwendet wird, hat er sich nicht abgenutzt. So setzen auch einige Deutsch-Rapper auf „Holla, die Waldfee“. Unter anderem hier kann man die Redewendung hören:

  • „Holla, die Waldfee, Kokain, Hasch, Haze, zeig dir meine Hood, alles uncut!“ – „Alte Schule“ von Mosh36
  • „Holla, die Waldfee, alter! Volker is back!“ – „Volker Racho“ von Dendemann
  • „Holla die Waldfee, dank Jay haben wir Pumpguns und Uzi's“ – „Akk!“ vo´n 257ers
  • „The Show must go on - Holla die Waldfee“ – „Auf Achse“ von Celo & Abdi

„Holla, die Waldfee“, ist das gruselig – diese Creepypasta-Storys gehen unter die Haut:

Herkunft der Redewendung „Holla, die Waldfee!“

Woher kommt „Holla, die Waldfee!“? Über den Ursprung des Sprichwortes sind sich Sprachwissenschaftler nicht einig. Es gibt verschiedene Erklärungen, wie es die Waldfee in unseren Sprachschatz geschafft haben könnte:

  • Die Phrase könnte aus dem älteren „Husch, husch, die Waldfee!“ hervorgegangen sein. Dabei handelt es sich um ein Theaterstück von Oskar von Redwitz aus dem Jahr 1859.
  • Der Ursprung könnte auch in Grimms Märchen „Frau Holle“ liegen. Frau Holle wohnt im Holunder und verkörpert den Geist der Natur.
  • Die Redewendung kann auch aus der Zeit der Kräuterfrauen stammen, die Holunder für medizinische Zwecke einsetzten. „Holla“ würde sich dann von Holunder ableiten. Auch heute wird Holunder in Teilen Österreichs noch „Holler“ genannt.
  • Eine andere Theorie besagt, dass die Redewendung auf die Region des Schwarzwaldes zurückgeht. Der Schwarzwald ist eine waldreiche Gegend in Deutschland, und die Verwendung der Worte „Waldfee“ könnte auf die malerische Umgebung und die damit verbundene Vorstellung von Überraschung oder Verzauberung hindeuten
  • Es ist auch möglich, dass die Redewendung einfach als eine humorvolle und ungewöhnliche Kombination von Wörtern entstanden ist und keinen historischen Hintergrund hat.
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In jedem Fall ist „Holla die Waldfee“ heute eine fest etablierte Redewendung im deutschen Sprachgebrauch und wird in informellen Gesprächen verwendet, um Erstaunen oder Überraschung auszudrücken.

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