Anzeige
Anzeige
Für Links auf dieser Seite erhält GIGA ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. GIGA
  2. Tech
  3. Digital Life
  4. „Darf er so“: Was bedeutet der Begriff aus der Jugendsprache?

„Darf er so“: Was bedeutet der Begriff aus der Jugendsprache?

© Getty Images / stockfour
Anzeige

Jede Generation hat seine eigenen Worte, die Ältere nicht mehr unbedingt verstehen müssen oder wollen. Besonders bei TikTok-Anhängern ist der Ausdruck „Darf er so“ beliebt. Was meint man damit und wo kommt der Begriff her?

„Darf er so“ ist einer von 10 nominierten Begriffen in der Wahl zum Jugendwort des Jahres. In bestimmten Kreisen ist es also ein sehr beliebter Ausdruck, während andere, die die Bedeutung nicht kennen, bei dem Begriff nur den Kopf schütteln oder mit den Schultern zucken.

Anzeige

Was meint man mit „darf er so“?

„Darf er so“ hat keine genaue Bedeutung. Es steht für einen Ausdruck der Verwunderung gegenüber eine Aussage oder Handlung. Wer also „darf er so“ zu einer Person oder Situation sagt, kann nicht verstehen, was gerade passiert. Man hinterfragt, ob das Geschehene wirklich passieren darf und steht nicht hinter dem Gezeigten oder Geschriebenen.
Anzeige

„Darf er so“ ist eine Abkürzung eines Satzes, der die genaue Bedeutung erklärt. Das kann zum Beispiel dafür stehen:

  • „Darf er so etwas machen?“
  • „Darf er so etwas sagen?“
  • „Darf er so über dich reden?“

Es kann auch eine alternative, umgangssprachliche Beschreibung für den Ausdruck „Darf man das?“ sein. „Darf er so“ ist die gängigste Version, es gibt aber auch Varianten wie „Darf sie so?“ oder „Darf man so?“.

Anzeige
Das bedeuten "Bratan", "Cringe", "tl;dr" und mehr – Netzjargon erklärt Abonniere uns
auf YouTube

„Darf er so“: Was bedeutet das Jugendwort?

„Darf er so“ ist meistens eine ablehnende Reaktion auf etwas, was jemand anderes macht. Das kann zum Beispiel eine provokante Aussage, ein derber Spruch oder eine heftige Handlung sein. Man gibt damit zu verstehen, dass man nicht unbedingt der Auffassung der handelnden Person ist. Häufig meint man auch in erster Linie die Art einer Aussage und nicht den Inhalt an sich. Es bezieht sich oft auf derbe Witze, Beleidigungen und herausfordernde Aussagen. Auch wenn man mit einer Mitteilung nicht einverstanden ist, kann man „darf er so“ nutzen.

Einige Beispiele für die Verwendung von „darf er so“ bei TikTok:

Der externe Inhalt kann nicht angezeigt werden.

In den sozialen Medien sorgt die Nominierung des Ausdrucks in die Top 10 Jugendwortwahl für viel Verwirrung. Dort wird das Wort als nicht so geläufig angesehen, als dass es eine Nominierung verdient hätte. Weitere Kandidaten in der Wahl sind unter anderem gängigere Begriffe wie „auf Lock“, „yolo“, „digga“ oder „NPC“.

Hat dir der Beitrag gefallen? Folge uns auf WhatsApp und Google News und verpasse keine Neuigkeit rund um Technik, Games und Entertainment.

Anzeige