Der Siri-Lautsprecher HomePod erkennt seine Position im Zimmer und kann die Audio-Ausgabe in alle Richtungen optimal darauf anpassen. In Zukunft könnten HomePods auch noch jede Bewegung ihrer Position mitbekommen.

 

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HomePod: Mehr als nur ein Siri-Lautsprecher

Apples HomePod ist kein einfacher Lautsprecher mit Siri-Integration: Das Gerät soll vor allem durch Lautsprecher und Mikrofone in alle Richtungen ein optimales Klangerlebnis bieten. Der Lautsprecher richtet sich durch eine Testbeschallung zunächst auf seine Umgebung – also vor allem Wände und Möbel – ein, um dann unter anderem Schallreflexionen zu berücksichtigen.

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HomePod könnte zukünftig Umgebungsveränderungen erkennen

Mit dem ersten Modell des HomePod, das im Dezember in den USA erscheinen wird, ist es aber offenbar zunächst nötig, eine Kalibrierung vorzunehmen, damit sich das Gerät auf den Raum einrichten kann. Wie diese funktioniert, zeigt diese Apple-Animation:

HomePod: So funktioniert die Einrichtung

Ein Apple-Patentantrag beschreibt, wie sich die Funktion in naher Zukunft weiterentwickeln könnte: Apple will sich die Idee schützen lassen, dass ein Lautsprecher automatisch mitbekommt, dass der Benutzer ihn bewegt – und sich dann auch automatisch an seine Umgebung anpasst.

Das heißt: Wer einen HomePod normalerweise im Wohnzimmer benutzt, ihn dann aber einmal in die Küche oder ins Schlafzimmer bewegen möchte, soll nicht vorher noch einen Kalibrierungsprozess durchführen müssen. Stattdessen erkennt das Gerät selbstständig, dass die gespeicherten Zimmerdaten nicht mehr der aktuellen Umgebung entsprechen, und passt sich dann selbstständig an.

Ob diese Idee erst in zukünftigen HomePod-Modellen zum Einsatz kommt oder ob sich eine entsprechende Funktion im ersten Modell nachrüsten lässt, bleibt abzuwarten. Eigentlich müsste die Hardware ja schon im „HomePod 1“ vorhanden sein – es sei denn, Apple plant eine Integration weiterer Sensoren.

Quelle: US-Patent- und -Markenamt via 9to5Mac

Florian Matthey
Florian Matthey, GIGA-Experte.

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