iMac 2019: Die nächste Apple-Überraschung ist da (und teilweise etwas peinlich)

Sebastian Trepesch 36

Ein neuer iMac ist da, und ab sofort vorbestellbar. Apple hat die Leistung des All-in-one-Rechners ordentlich gesteigert. Doch ist nicht alles Gold, was flott ist.

iMac 2019: Die nächste Apple-Überraschung ist da (und teilweise etwas peinlich)
Bildquelle: Apple.

Schon wieder ohne Apple Event, schon wieder einfach nur per Pressemitteilung, ohne Tamtam: Wie gestern das 10,5 Zoll iPad Air (2019) und das iPad mini (2019) hat Apple soeben neue iMacs vorgestellt. Die Art und Weise der Ankündigung stellt aber schon klar: Etwas Besonderes darf man nicht erwarten.

iMac 2019: Apple verspricht zweifache Leistungssteigerung

Er sieht aus wie immer seit 2012, schön, aber schon ziemlich „abgeguckt“, mit dem schwarzen Rahmen um das Display, der silbernen Basis und dem außen fast schon unnötig schlankem Gehäuse, in dem die gesamte Technik steckt. Das Innenleben, das hat Apple nun aber aktualisiert:

„Schönes Biest“ nennt der Hersteller den Rechner auf seiner Webseite. Eine Anspielung auf die neuen Prozessoren: Der iMac 2019 nutzt in der 27-Zoll-Größe die Intel-Prozessoren der neunten Generation. Die bis zu 6 beziehungsweise 8 Kerne ermöglichen laut Anbieter eine 2,4-fach schnellere Leistung.

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Der iMac mit der Bildschirmdiagonale von 21,5 Zoll setzt auf die 4- oder 6-Kern-Prozessoren von Intel der achten Generation. Das Einstiegsmodell dieser Größe hat Apple unverändert belassen.

Für den iMac ist erstmals eine Radeon-Pro-Vega-Grafik verfügbar, wie sie Apple auch im iMac Pro nutzt. Im Vergleich zur normalen Radeon Pro (je nach Modell in einer unterschiedlichen Leistungsstufe) beträgt der Aufpreis aber schnell mal 500 Euro.

iMac 2019: Altbewährtes und Altverhasstes

Ansonsten bietet der iMac von 2019 die Vorzüge und (mittlerweile) peinlichen Nachteile des Vorgängers. Eines der großen Highlights ist das 4K- und 5K-Display (21,5 Zoll bzw. 27 Zoll), mit dem großen P3-Farbraum. Thunderbolt 3 inklusive Videoausgabe, Magic Keyboard, das gute Trackpad (gegen 64 Euro Aufpreis statt der Maus) und macOS Mojave mit guten zusätzlichen Apps bekommt man obendrein.

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12 Top-Neuerungen von macOS 10.14 Mojave, die man kennen sollte.

Auf der Schattenseite, neben dem Design, das Apple wenigstens mit einer neuen Gehäusefarbe ausstatten hätte können: Für die Anschlüsse muss man auf der Rückseite herumkratzen, die Reparatur- und Erweiterbarkeit dürfte minimal sein, die Bildschirmhöhe nicht veränderbar und eine SSD ist immer noch nicht Standard. Wer die günstigste Ausführung des 27-Zoll-iMac möchte – und man zahlt da schon über 2.000 Euro – darf noch einmal 120 Euro auf den Tisch legen, um statt 1 TB Fusion Drive (Festplatte mit kleinem SSD-Cache für schnellere Zugriffe auf häufig benötigte Daten) eine 256 GB (!) kleine SSD zu bekommen. Und beim kleinen 21,5-Zoll-Modell findet man noch eine Festplatte mit 5.400 Umdrehungen in der Minute. Peinlich, einfach nur peinlich.

Preis und Release des iMac 2019

Womit wir auch schon bei den Preisen sind:

21,5 Zoll iMac (4K): Die neue Ausführung mit 3,6 GHz Quad Core Intel i3 Prozessor (8. Generation), 1 TB Festplatte (5400 Umdrehungen in der Minute, aua …), 8 GB Arbeitsspeicher und Radeon Pro 555X 2 GB kostet 1.499 Euro. Da sind 200 Euro mehr gut angelegt, für das Modell mit 1 TB Fusion Drive, 4 GB Grafikspeicher in der Radeon Pro 560X. Weiterhin unverändert das magere Einstiegsgerät für 1.299 Euro, natürlich ebenfalls mit alter Festplatte. Konfigurationsmöglichkeiten zum Beispiel im Apple Online Store oder .

27 Zoll iMac (5K): Immerhin startet der größere iMac gleich mit einem 1-TB-Fusion-Drive. 2.099 Euro kostet das Modell mit 3,0 GHz 6-Core Intel Core i5, 8 GB Arbeitsspeicher und Radeon Pro 570X. Der Preis nach oben ist vervielfachbar: Die Luxus-Ausstattung mit 3,6 GHz 8-Core Intel i9, 64 GB Arbeitsspeicher, Radeon Pro Vega 48 mit 8 GB Grafikspeicher und 2 TB SSD kostet 6.139 Euro. Konfigurationsmöglichkeiten zum Beispiel im Apple Online Store oder .

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Die neuen iMacs kann man im Apple Online Store bereits kaufen. Aktuell gibt Apple bei heutiger Bestellung eine Auslieferung für 26. bis 28. März 2019 an.

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