Die VLC Media Player HD-Ausgabe

Marco Kratzenberg

Mittlerweile ist der VLC Media Player Download für die HD-Ausgabe bestens gerüstet. Voraussetzung ist allerdings, dass die Rechnerhardware mitspielt. Seit etwa 2010 unterstützt der Player sowohl HD-Filme, als auch den damit zusammenhängenden 7.1-Kanal-Ton. Um die Filme in maximaler Qualität anzeigen zu können, greift VLC auch auf die Rechenleistung der Grafikkarte zurück. Doch zum einen kann er das noch nicht bei allen Fabrikaten, zum anderen muss der Anwender das erst explizit anschalten.

Im VLC Media Player die GPU aktivieren für HD-Darstellung

Bei den meisten Computern ist die Rechenleistung heutzutage durchaus ausreichend, um HD-Filme auch ohne die Unterstützung der schnelleren GPU zu gewährleisten. Die GPU, der Prozessor der Grafikkarte, ist wesentlich besser dazu geeignet, gerade grafische Berechnungen schnell durchzuführen. Wird sie nicht genutzt, bedeutet das eine stärkere Belastung des Hauptprozessors.

Der VLC Media Player kann HD Filme durchaus auch so darstellen, allerdings geht das gerade auf Notebooks oft schief. Und wenn es überhaupt klappt, dann ruckelt die Darstellung. Abhilfe schafft hier die Aktivierung der GPU-Nutzung.

VLC Media Player GPU aktivieren HD | winload.de

Erst wenn die Grafikkarte mitrechnen darf, kann so manches Notebook im VLC Media Player HD Filme darstellen

Dazu muss der Anwender selbst tätig werden und mit der Tastenkombination Strg-P die Konfiguration starten. Links befinden sich große Icons und ein Klick auf „Input & Codecs“ bringt das richtige Fenster hervor. Ganz oben fehlt ein Haken bei „Nutze die GPU-beschleunigte Dekodierung“. Nach dem Abspeichern nutz VLC Media Player den Grafikkartenprozessor für die schnelle HD-Darstellung.

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Eine DVD kopieren – legal mit dem VLC Mediaplayer.

Welche Version des VLC Media Players für die HD-Darstellung

Die offizielle Version des VLC ist nach wie vor die 32-Bit-Version. Nebenbei gibt es allerdings für 64-Bit-Systeme von Windows auch eine angepasste Version. Doch wie Tests zeigten, gibt es zwischen beiden nur sehr geringe Unterschiede. Der erhoffte Performanceanstieg bei der 64-Bit-Version blieb leider aus. Selbst beim Kodieren und Konvertieren von Videos mach der Unterschied nur wenige Prozentpunkte aus. Es reicht also völlig aus, wenn man zur Darstellung von HD-Inhalten die „kleine“ Version des VLC Media Player heranzieht.

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