„Drogenrazzia” im Apple Store: Wer hat das Meth bestellt?

Holger Eilhard

Beim Öffnen der alltäglichen Lieferungen musste ein Apple-Store-Mitarbeiter kürzlich nicht etwa eine Lieferung neuer MacBooks oder iPhones entdecken. Der Wert der „Ware“ war deutlich höher als ein gut ausgestatteter iMac Pro.

Paket mit Überraschung: Meth statt iPhone oder iPad

Die Mitarbeiter im Apple Store haben es nicht leicht. Neben den Problemen der Kunden werden sie auch hin und wieder mit Überfällen konfrontiert. Etwas weniger Anspannung dürfte der Mitarbeiter im Apple Store im Grand Central Terminal, New York erwartet haben, als er die Pakete öffnete.

Statt neuer iPhones, iPads oder MacBooks fand er eine Lieferung von Crystal Meth beim Öffnen der Pakete. Laut Angaben der Metropolitan Transportation Authority (MTA) soll es sich um zwei Pfund der Droge gehandelt haben.

Erst vor einigen Wochen öffnete der neue Apple Store in Mailand:

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Mailand erhält neue Sehenswürdigkeit: Apples Bilder der Store-Eröffnung

Falsch adressiert: Crystal Meth landet im Apple Store

Die Ursache für die offensichtliche „Falschlieferung“ ist kurios. So soll sich der Absender bei der Adresse geirrt haben, weshalb das FedEx-Paket im Apple Store und nicht beim eigentlichen Empfänger landete.

Die gesamte Angelegenheit hat sich bereits im vergangenen Juli abgespielt. Nachdem der Apple Store am 7. Juli kurzzeitig schließen musste, nahm die Polizei wenige Tage später am 11. Juli einen Mann fest. Der Drogendealer war so nett und hinterließ auf dem Paket seine Absenderadresse. Der Wert der Lieferung wird auf 26.000 bis 36.000 US-Dollar geschätzt.

Quelle: New York Post via Cult of Mac

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