Jawbone Jambox Test: Bluetooth-Lautsprecher in Groß und Klein

Norman Volkmann

Bereits vor einigen Jahren auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt, ist die Jambox von Jawbone noch immer ein heißer Kandidat für all diejenigen, die sich guten, kabellosen Sound für zu Hause und unterwegs wünschen. Wir haben uns sowohl die große als auch die kleine Ausführung der Jambox genauer angeschaut und stellen euch im Test vor, was die Jambox kann.

Jawbone Jambox Test: Bluetooth-Lautsprecher in Groß und Klein

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In den letzten Jahren machte sich Jawbone mit der UP-Serie im Segment der Fitness-Tracker einen Namen, doch das Unternehmen entwickelte jahrelang auch Bluetooth-Headsets und –Lautsprecher. Insbesondere die Jawbone Jambox hat in den großen Grund kleinen Ausführungen für Aufsehen gesorgt. Doch lohnt sich der Kauf einer Jambox immer noch? Wir bieten eine Übersicht.

Jawbone Jambox Test – Die „Big“-Variante

Ohne Kabel und ohne Stecker kann der edle Bluetooth-Lautsprecher zu Hause überall platziert werden und sorgt für satten Sound. Für unterwegs ist der Soundziegel allerdings nichts, denn mit seinen stolzen 1,3 Kilogramm Gewicht sollte der Lautsprecher eher einen festen Platz in der Wohnung finden. Für unterwegs gibt es ja auch die kleinere Variante – dazu aber später mehr. Die Big Jambox kommt mit einer edlen Metallhülle daher. Die Lautsprecher sind wabenförmig gestaltet. Mit einem ursprünglichen Preis von knapp 300 Euro war der Lautsprecher durchaus im höheren Preissegment angeordnet. Inzwischen könnt ihr die Box auch schon für 200 Euro kaufen – durchaus lohnenswert!

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Jawbone Big Jambox: Funktionsumfang und Sound

Das Besondere an der Jambox: Über selbst definierbare Stimmen werden nicht nur Startsignale wiedergegeben, sondern auch Statusinformationen – also Namen des Künstlers, der gerade läuft oder Informationen zum Album oder Song. Über die dazugehörige App habt ihr nicht nur die Möglichkeit, den Lautsprecher zu steuern, sondern könnt auch neue Features aus einem eigenen kleinen App-Store herunterladen: Darunter zum Beispiel andere Stimmen, Sprachen oder Akzente der Sprachwiedergabe. Der Sound der Jambox ist allerdings nicht so edel wie das Äußere des Geräts es vermuten lässt. In unserem Test war der Sound ziemlich höhenlastig, ab und an blechern – für viele Musikrichtungen einfach keine gesunde Mischung für einen gut abgestimmten Gesamteindruck. Immerhin hält die Box lange durch: Einmal aufgeladen, soll die Jambox bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe durchhalten. Wir halten das für etwas optimistisch, aber als Richtwert durchaus tauglich.

Jawbone Jambox im Vergleich mit anderen Bluetooth-Lautsprechern

Jawbone Mini Jambox: Kleiner aber oho

Im September 2013 erschien der Nachfolger der großen Jambox und damit gleichzeitig ein kleiner Bruder. Aus Aluminium bestehend macht sie einen ähnlich edlen Eindruck – ist allerdings weitaus handlicher und dafür gedacht, unterwegs für Stimmung und guten Sound zu sorgen. Dieser ist nämlich, trotz des kleineren Resonanzkörpers ordentlich satt und macht vor allem bei basslastigen Titeln ordentlich was her. Das unserer Meinung coolste Feature allerdings: Ihr könnt mehrere Jawbone Mini Jamboxes zusammenschalten und damit noch satteren Sound genießen. Blöd nur, dass dadurch die Gesamtlautstärke etwas reduziert wird.

Aktuell gibt es die Jawbone Mini Jambox für circa 90 Euro – in einigen Farben sogar für 60 Euro. Wie beim großen Bruder könnt ihr den Lautsprecher über die offizielle Jawbone-App personalisieren. Bis zu zehn Stunden hält der Akku und liefert damit für das Leichtgewicht (255 g) durchaus gute Werte.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Jawbone Jambox in der Übersicht

Jawbone Big Jambox Jawbone Mini Jambox
Vorteile
  • Design
  • App zur Personalisierung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Verschiedene Sprachfunktionen
  • Design
  • App zur Personalisierung
  • Gute Akkulaufzeit
  • Preis
  • Mehrere Jamboxes können zusammengeschaltet werden
Nachteile
  • Preis
  • Klang nicht optimal
  • Recht schwer (1,3 kg)
  • Software etwas fehleranfällig
  • Klang nicht optimal
  • Software etwas fehleranfällig

Jawbone Jambox Test: Das Fazit

Für den Musikgenuss zwischendurch kann man mit beiden Geräten eigentlich wenig falsch machen, allerdings ist besonders die große Version der Jawbone Jambox nicht vollends überzeugend. Für 200 Euro bekommt man inzwischen Lautsprecher, die in der Preis/Leistung mehr bieten. Das Design beider Geräte ist zeitlos und auch jetzt – ein paar Jahre nach Erscheinen – immer noch schön. Die Mini Jambox bietet für ihren Preis aber etwas besseren Sound und ist mit dem leichteren Gewicht auch vielseitiger einsetzbar. Gerade die Möglichkeit, mehrere Jamboxes zusammenzuschalten fanden wir im Test beeindruckend.

Jawbone Big Jambox – Hands-On

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